wenn es stimmt, was ich hörte, dann übernehmen die octupusse irgendwann die weltherrschaft.
nachdem die menschen ausgestorben sind.
da bekomm ich eigenartige phantasien.
andererseits beruhigt mich immer wieder, dass der mensch irgendwann nix mehr zu melden hat.
sind wir eigentlich hohe affen oder das fehlende missink link zwischen affen und menschen? oder doch menschen?
kommen menschen vielleicht erst irgendwann?
also bevor sie dann eh aussterben?
bevor meine gedanken zu schwer werden geh ich erstmal schlafen.
hoffentlich träum ich von tieren und/oder pflanzen. das ist bei mir immer positiv besetzt.
datja - 16. Jan, 01:10
momentan beschäftige ich mich damit, wissenslücken betreffend ALPACAS zu füllen.
das schlimmste: ihre sprache. sie SUMMEN. wenn sie sich unterhalten, klingt es wie singen von...wasweissich.
*HABEN WILL*
geht nicht. oder schwer. na und ausserdem...
aber ergotherapie? tiertherapie?
meine chefin ist tierlieb, der garten des behinderten-wohnheims gross, alpacas sind SEHR GUTMÜTIG...
ob ich es schaffe, dass die anschaffung von zwei tieren ins auge gefasst wird?
daumen halten! bitte bitte daumen halten!
die nächste team-sitzung ist in einer woche.
datja - 15. Jan, 03:27
0 ahnung
1 wahlenkelin
2 hunde
3 leinen
4 freundinnen
5 60-watt-glühbirnen
6 noch immer
7 zwergenhafte eierbecher
8 englische rosen
9 umzüge
10 zehen
28734 phantasien
datja - 11. Jan, 23:43
irgendwann so um die jahrtausendwende, als és in meinem leben wieder einmal nicht so lief wie von mir gehofft, griff ich nach sperrstunde zur x-ten zigarette und schenkte mir noch ein gläschen ein.
grübelte, weinte, und dann musste ich speiben.
am nächsten tag reifte mein entschluss: da es so ist wie es ist schau ich genau hin und nenn die dinge beim namen. ändern kann ich nur mich - und meine einstellung.
ich wurde aktiver. frecher. böser. grantiger. schoss oft übers ziel hinaus.
krempelte meine ärmel auf und mein leben um.
fiel tief.
bis auf den grund kam ich.
die luft ging mir aus.
da stiess ich mich ab und tauchte wieder auf. schnappte nach luft, strampelte und LACHTE. (nicht sofort, aber bald genug.)
ab diesem zeitpunkt sehe ich das leben als komödie.
die selbe geschichte, von einem anderem blickwinkel aus, mit einem anderen drehbuch , ein wenig abstand da. ein bissi mehr humor dort, skurilles hervortun, tragisches witzig machen, aber nicht zudecken, das mein ich nicht.
es geht mir besser damit. und darauf kommts doch an, oder?
HUMOR IST BEKANNTLICH, WENN MAN TROTZDEM LACHT.
natürlich hat mir dabei geholfen, dass ich nicht jünger, sondern älter werde. aber auch da ist die richtige einstellung entscheidend:
die alternative, nämlich jung zu sterben, gefällt mir nicht.
zu alt zu sterben ist oft auch nicht erstrebenswert.
einfach zum richtigen zeitpunkt effektiv zu sein, das ists wohl.
ja und sonst?
scheiss da nix, vagun da wos!
datja - 7. Jan, 22:12
1. NEIN
2. WARUM
3. MIR DOCH EGAL
4. NA UND
5. NICHT MIT MIR
6. NEIN
datja - 7. Jan, 18:11
es gibt solche und solche.
leider mehr solche als solche.
wichtig ist, zu wissen, wer zu den richtigen gehört.
dann gehts einem gut.
man fühlt sich wohl, macht artig ein knickserl, entspannt sich.
wie rausfinden? ganz ganz einfach:
du hast ein problem.
weisst nicht weiter.
gehst im kreis.
fragst vorsichtig. bittest diskret um hilfe. (wir wissen: die kaiserin jammert nicht !)
dann wartest du ab. vergisst fast die angelegenheit.
wer hilft? wer schenkt dir deine zeit? wer nimmt sich des problems an?
und schon weisst du wieder was was ist. bzw wer wer ist.
themenwechsel:
ich habe beschlossen, 2009 zwei kleidergrössen abzunehmen. zumindest eine. zwei wären besser. mal sehen. den panzer aus fett will ich nimmer brauchen. und was geschieht? noch bevor ich damit anfange hat der kleine basilisk weicheres fell gekriegt. am rücken statt struppig seidenweich. sehr eigenartig. hört der mit? dabei sag ich gar nichts.
ha! es beginnt so schön. hab mirs ja gewunschen: 2009 wird MEIN JAHR !
datja - 5. Jan, 22:52
neues jahr.
neuer tag.
neue sicht.
ballast abgeworfen, mist entleert, frischluft ins zimmer gelassen.
die feuertonne nicht angerührt, lieber den ofen im wohnzimmer geheizt.
allerlei verbrannt, auch salbei,;nicht zuwenig.
getanzt, gelächelt, böse geschaut.
ordnung gemacht. innen wie aussen.
getrunken, gegessen, geschlafen.
2009 zu meinem jahr erklärt.
komme was wolle, ich fühle mich stark.
datja - 1. Jan, 14:03
nach der percht und der weissen frau haben wir jetzt, im dritten mond, die zeit der
HEXE.
sie zieht die konsequenz aus der erkenntnis ihrer macht.
hexen dienen niemandem. sie leben für sich.
sie wissen von vielerlei geheimnissen und so kommt es nicht selten zu hass und angst bei ihren besuchern.
sie verfügen über heil- und zauberwissen, und kein mann kann sie besitzen.
die zaubersprüche der alten märchen sind wirkungsvoll, genauso wie die anweisungen nach tages- und jahreszeit, einen besonderen ort betreffend.
die sprüche müssen einen bestimmten rhythmus haben oder in reimen gesprochen werden.
es gibt
das magische riual
das bannen
das binden
das lösen
den magischen kreis
die fetischpuppe
magische materialen
in die zeit des dritten mondes fallen die raunächte, die zwölfer.
das ist die zeit des hexengerichts; und es sollte keine wäsche aufgehängt werden.
das tier dieser zeit ist die fledermaus, die pflanze der wacholder, das thema imagination und magie.
heute nacht werde ich aber salbei in die glut werfen, meine wäsche abnehmen, keine zaubersprüche murmeln, aber reichlich sekt trinken.
gute vorsätze formulieren - oder doch nicht
in gedanken versinken, dabei gute wünsche bekannten und unbekannten senden. das ganz sicher.
vielleicht lege ich mir die tarot-karten.
vielleicht auch nicht.
werde lachen oder weinen, oder beides, oder nichts davon.
ich werde tun, was ich nicht lassen kann.
und alles mit links und in liebe.
datja - 31. Dez, 02:09
endlich wieder freie tage.
der himmel wolkenlos, kein wind.
die wilde jagd der percht ist vorbei, der sturm hat sich gelegt.
ruhe ist eingekehrt.
die ruhe NACH dem sturm!
der ausblick aus meinem fenster: wohltuend.
ich öffne die tür zu meiner küche und sehe schönes.
endlich beginnt die zeit des einräumens, umräumens, aufräumes.
der raum wirkt grösser und ist heller.
die vorhänge sind gewaschen, die geräte neu.
handgebürstete bodenfliesen glänzen.
die schlechte laune des freundes, der nicht gerne heimwerken spielt, vergessen.
in meinem innern nicht nur müdigkeit, auch zufriedenheit.
die feiertage schön gestaltet, klienten und angehörige beruhigt.
da hat es sehr geholfen von meiner eigenen unfähigkeit zu erzählen, als ich vor einigen jahren nicht in der lage war, meine alte mutter zu betreuen, sondern hilfe suchte, fand, und dann auch nutzte.
es braucht manchmal emotionale distanz.
ich lese die nachrichten, mach mir ein bild von der lage der welt, bekämpfe erfolgreich ängste und sorgen, schüttle nur den kopf.
halte das auf und ab aus, bin wach und meine offenen augen sehen.
wie sagte ingeborg bachmann? "die wahrheit ist dem menschen zumutbar."
augen auf und durch!
dieses interessante, anstrengende jahr geht zu ende.
ein neues wartet schon begrüsst zu werden.
das holz für meine feuertonne im hof ist gerichtet, morgen wird sekt eingekühlt und lachs und kren und oliven gekauft.
die hunde bekommen zuwendung und die flexi-leinen, ein langer waldspaziergang steht am programm.
der duft von frischem kaffee entzückt mich, also wird jetzt gefrühstückt.
mahlzeit!
datja - 28. Dez, 10:13
bis silvester ist mit keiner zeile von mir zu rechnen.
mag nicht einmal dagegen sein.
egal.
datja - 21. Dez, 23:12
müde.
guter dinge.
lachend mit depressiven klienten auf wiener weihnachtsmärkten beerenpunsch getrunken.
(ich finde den im resslpark vor der karlskirche den schönsten, gefolgt von dem vorm schloss schönbrunn)
gemütlich und singend auf der brünnerstrasse bei einem unfall mit 2 toten im stau gesteckt.
blasphemische gedanken beim stillen gebet im stephansdom.
der herablassenden verkäuferin ein gesegnetes fest gewunschen und topfenstrudel weitergereicht.
den jungen mann am waffelstand angestrahlt, weil er feuchte servietten reichte.
im krankenhaus alles nötige veranlasst, damit der gefundene vermisste klient wieder gut heimkommt.
mit dem gott in weiss gescherzt, obwohl dieser anderes verdient hätte.
mit der chefin im nachtdienst kaffee getrunken, ohne worte, einfach so.
den freund wieder einmal müde angelächelt, weil die hunde entspannt auf mich warteten.
weihnachten ist scheisse.
datja - 20. Dez, 23:57
seit 78 tagen ist sie in meinem besitz.
sie machte mir bisher nur freude, weil sie geschmeidig ist und kraftvoll, schön anzusehen, dabei genügsam und stark.
ihre augen leuchten, die schnauze nicht zu gross und nicht zu klein.
nicht jeder findet sie schön, für mich aber ist sie perfekt.
meine hunde lieben sie geradezu, wedelnd wird sie begrüsst, der kleine basilisk stimmt gar ein freudengeheul an wenn er sie hört.
dabei ist sie sehr leise.
aber hunde haben ja unglaublich gute ohren, es ist kein wunder dass er sie hört. schon nach 2 tagen wussten meine süssen: die mamba kommt, wie schön!
dauernd will ich mit ihr zusammensein. mühsam unterdrücke ich die vorhandenen tendenzen, meinen freundinnen und freunden bei jedem treffen von ihr zu erzählen. es ist so lästig fotos anschauen zu müssen und interesse zu heucheln...
daihatsu materia 1,5
in mambagrün.
datja - 17. Dez, 17:22
luisa francia erstellte das horosko für 2009 !!!
www.salamandra.de
und dann auf tagebuch klicken.
good luck
datja - 17. Dez, 00:04
eine junge dame von 16 jahren hat mich als "coole oma" adoptiert.
gerne liess ich es geschehen, ihr wesen und ihre interessen sind ganz in meinem sinne. dazu ist sie zu meiner freude ein wenig sperrig, reichlich eigensinnig, phantasievoll, klug.
also werde ich ende jänner in meiner neuen eigenschaft einen schulball besuchen. die einladung verblüffte mich reichlich.
vorher muss ich sie aber noch fragen obs genehm ist zu lachen. :)
das tu ich ja ungehemmt und laut, es geziemt sich vielleicht nicht, und peinlich will ich bei meinem ersten öffentlichen auftritt als wahl-oma auf keinen fall sein.
ja und was ziehe ich an?
ich hab ja nix zum anziehen...
;)
mein wohnzimmer wird wieder heller: der küchenumbau macht fortschritte in die richtige richtung, kasteln kommen dorthin wo sie bleiben dürfen, bald wasche ich das geschirr nicht mehr im handwaschbecken ab - sondern schlichte es in den spüler ein.
ich tanze vor freude, juble, strahle.
seit ich die sparlampen wieder gegen altmodische glühbirnen ausgetauscht habe sehe ich auch wieder klar. vor allem beim lesen im bett.
ich dachte schon, die neue brille hält nicht was sie verspricht.
stirnrunzelnd betrachtete ich das neue teure ding voller argwohn.
doch nein, sie ist ok.
einzig das licht war es nicht!
55 wochen-arbeitsstunden sind eindeutig zuviel.
da hört sich der spass auf.
auch wenns spass macht.
im neuen jahr sinds offiziell nur mehr 30 stunden, mehr als 40 sollten es dann in der praxis auch nicht werden.
ich arbeite daran nicht zuviel zu arbeiten.
autofahren beinhaltet ein nicht zu unterschätzendes risiko.
vor allem in der angeblich stillsten zeit im jahr. täglich gerade ich in situationen, wo adrenalin im übermass ausgeschüttet wird.
da ich öffentliche verkehrsmittel nicht benützen kann (da hier nicht ausreichend vorhanden), und mir das radfahren zu zeitraubend und anstrengend ist (täglich 85 - 105 km), bleibt nur das auto, wachsamkeit und glück.
gestern hatte ich wieder einmal reichlich davon.
dass dem jungen paar, das mit überhöhter geschwindigkeit mit ihrem wagen aus der kurve flog, nichts, aber wirklich gar nichts passierte, grenzt an ein wunder.
um haaresbreite wäre ich in diesen unfall verwickelt worden. unglaublich wie stark beine schlottern können.
weihnachten negiere ich.
advent ist gefährlich.
nicht fernzusehen tut gut.
gelbe wandfarbe mit reichlich orange und wenig rot ist schön.
glenn gould spielt die goldberg-variations so unglaublich schön.
sekt ist gut für den kreislauf.
im mai gibts urlaub.
datja - 15. Dez, 13:39
neulich sorgte das drachenfräulein für heiterkeit:
um die mittagszeit besuchten wir den herrn im heim, der meine hündin so mag.
es gab fleischknödel, die sie sehr schätzt.
die tatsache, dass sich diese in einem teller am tisch befanden, störte sie nicht im mindesten. noch bevor ich einschreiten konnte, waren sie gierig verschlungen. danach rülpse sie laut und schaute sehr zufrieden.
fast alle anwesenden lachten. fast alle.
ich auch, was mir böse blicke derer einhandelte, die nicht lachten.
beim weggehen trafen wir noch eine in ausbildung befindliche therapie-hündin, die glaubt etwas besseres zu sein, nur weil das drachenfräulein eine autodidaktin ist. sie muss ihr was unschönes ins ohr gesagt haben, jedenfalls kam es fast zu einem raufhandel.
im park erbrach das fräulein die knödel. sehr lautstark, sehr auffällig.
fast alle anwesendenden lachten----siehe oben.
ich bin dann schnell weggefahren.
lachend.
datja - 10. Dez, 10:16
willst du etwas haben was du noch nie hattest
musst du etwas tun was du noch nie machtest.
bisher versuchte ich, erschöpfung und frust durch ruhe und viel schlaf zu vermindern.
das ergebnis war mager und keinesfalls zufriedenstellend.
irgendwie - schwach.
so bin ich zum bahnhof der bezirkshauptstadt gefahren, dort in den schnellug gestiegen, war 20 minuten später in der grossen grossen stadt und liess mich zuerst im herrlichen buchgeschäft und dann durch die innenstadt treiben.
schaute, speiste, staunte.
spendete reichlich und erfreute damit die hervorragenden strassenkünstler, traf eine freundin, ging in eine skurille confiserie, schmunzelte im kino, schlenderte entspannt.
kam spätnachts wieder in das ruhige dorf, lobte die hunde, streifte noch durch den stockdunklen wald mit den braven, um am nächsten tag mit verschlafenen augen viel zu arbeiten.
und das ergebnis? man glaubt es kaum: erste qualität.
ich sagte es schon öfters, probierte es auch aus, bestätige es erneut:
manchmal ist weniger mehr.
datja
datja - 6. Dez, 09:09