vegetarische ernährung ist für mich nicht das richtige.
gesunde ernährung schon.
mangelerscheinungen und verbitterung will ich nicht kennenlernen.
das richtige mass finden, das ist angesagt.
(was ich anderen menschen rate gilt auch für mich !)
*sich an der nase nimmt*
statt frust und wut auf die hündin : einsicht und die eigenen fehler sehen.
deshalb gehe ich ab nächster woche zu einem top-trainer für problemhunde, der den besitzern den richtigen umgang lernt.
ich mache viele fehler und leben ist bekanntlich lernen.
es tut unglaublich gut menschen zu kennen, die mich lieben.
datja - 14. Feb, 11:25
gestern fasste ich einen entschluss:
ab heute lasse ich fleisch und wurst weg, frühling und sommer ernähre ich mich vegetarisch, alkohol ist auch gestrichen, süsses kommt nicht mehr in meinen mund.( nur mehr in meine ohren)
ausserdem bin ich seit gestern mitglied im fitness-center, jetzt reduziere ich meinen körperumfang.
jawohl.
ich will mit 63 jahren besser aussehen als jetzt mit 60.
das rauchen werde ich auch einschränken, das mache ich aber schon eine zeitlang. hat sich gleich am bauch gwzwigt...
das muss weg.
hoffentlich habe ich genug kraft meine vorsätze zu halten.
meine nachbarin beginnt auch mit einer diät, da können wir dann schauen wie die kilos schmelzen.
hoffentlich tut das auch der schnee bald, ich hab genug vom winter.
datja - 14. Feb, 09:02
ich traute meinen augen nicht, als ich gestern in den nachtdienst fuhr.
tiefster winter, das dorf lag da wie aus einem bilderbuch mit dicken schneehauben auf den dächern und den autos.
kein schneepflug weit und breit zu sehen, also fuhr ich mit schweissnassen händen langsam zur arbeit.
tastete nach meinem handy, oh wunder, ich hatte es dabei. sogar der akku war geladen. allgemein bekannt ist meine abneigung gegen dieses ding, erreichbar will ich auch nicht immer sein.
menschen, die scheinbar laute selbstgespräche führen über meistens völlig belangloses sind mir hochgradig suspekt.
HOCHGRADIG!
aber wenn die angst hochkriecht und menschenleere leiser berge den weg säumen beruhigt das gerät doch flatternde nerven.
ich habs aber nur gebraucht um meine kollegin zu beruhigen.
ich kam später, doch ich kam. gut. an.
datja - 11. Feb, 18:26
handeln sollte immer einen moment hinausgezögert werden.
was immer wir tun wollen oder sollen - ein wenig warten ist von vorteil.
sehr oft zieht überstürztes tun unglück nach sich.
bevor ein fax geschrieben wird, oder ein brief, oder ein mail, bevor ein vertrag unterschrieben wird, lass 50 kieselsteine durch deine hände gleiten.
Rückzug und klarheit der gedanken sind die beste lösung.
der luxus der langsamkeit macht sich bezahlt!
datja - 9. Feb, 11:23
Denk einmal nach,
...ob du dir angewöhnt hast, nutzlose Dinge zu sammeln, weil du sie, vielleicht ja eines Tages, mal brauchen könntest?
...ob du dir angewöhnt hast, Geld anzuhäufen, aber nicht auszugeben, weil du es vielleicht irgendwann in der Zukunft brauchen wirst?
...ob du dir angewöhnt hast, Kleidung, Schuhe, Möbel, Geräte und andere Haushaltsgegenstände zu lagern, obwohl du sie schon lange nicht mehr benutzt hast?
...ob du dir tief in deinem Innern angewöhnt hast, an Vorwürfen, Groll, Traurigkeit,Angst und dergleichen, festzuhalten?
Tu es nicht.
Du handelst gegen dein Wachstum!
Es ist wichtig, Raum zu schaffen, eine Lücke, um neuen Dingen zu erlauben, in dein Leben zu kommen.
Es ist wichtig, dass du alle nutzlosen Dinge in deinem Leben und in dir selbst loslässt, um Wachstum und Wohlstand annehmen zu können.
Die Kraft dieser Leere ist jene, die alle deine Wünsche aufnimmt und anzieht.
Solang du dich an alte, nutzlose Gefühle klammerst, materiell oder emotional, wird kein Raum sein für neue Möglichkeiten.
Es sind nicht die Gegenstände, die du behältst, die dein Leben stagnieren lassen.
Es ist die Einstellung zum "Behalten" an sich.
Wenn wir festhalten, sind wir im Wollen, im Mangel.
Wir glauben, dass es morgen fehlen könnte, und dass wir nicht mehr in der Lage sein werden, unsere Bedürfnisse zu stillen.
Damit werden zwei Botschaften an dein Gehirn und dein Leben gesandt:
1. Dass du dem Morgen nicht vertraust, und
2. dass du denkst, dass das Neue und Bessere nicht für dich gedacht sind.
Dinge müssen fließen.
Reinige deine Schränke, deine Garderoben, deinen Arbeitsbereich, die Garage.
Gib weg, was du nicht mehr benutzt.
Werde los, was seine Farben und seine Helligkeit verloren hat.
Lass das Neue in dein Heim kommen und in dich selbst.
Tanze
als würde dich niemand beobachten
Liebe
als wärst du niemals verletzt worden
Singe
als ob dich niemand hören könnte
Lebe
als sei der Himmel auf Erden.
datja - 6. Feb, 19:18
obwohl nebelschwaden durch den wald wabern streife ich gutgelaunt mit den hunden durchs gebüsch.
meine geldbörse mit vielen wichtigen karten, rechnungen und nicht wenig geld wurde auf der strasse gefunden und abgegeben.
(als heiterer narr merkte ich den verlust noch gar nicht !)
missis jones hat wieder einen etwas normaleren blick, der freund kuriert seinen schnupfen in seiner stadtwohnung aus und braucht meine hilfe nicht, das auto schnurrt, die heizung heizt.
deshalb verhalte ich mich ruhig und geniesse die phase des ruhigen seins.
unnötig zu erwähnen, dass ich gerade auch gut und tief schlafe.
sapperlott.
datja - 6. Feb, 09:32
in die zeit des vierten mondes fällt lichtmess, das fest der magischen einweihung.
bei den bauern ist es auch der tag, an dem knechte únd mägde ausgezahlt und für ein weiteres jahr beschäftigt - oder gekündigt werden.
es ist der tag, an dem sich zeigt, was du weisst, was du kannst.
in allen bisherigen kulturen hatten steine eine besondere bedeutung.
nicht nur edelsteine, vor allem die unscheinbaren grauen feldsteine.
ein runder stein soll seit etwa zehntausend jahren glück bringen und vor unfällen schützen - es ist gar nicht einfach, einen wirklich runden stein zu finden!
auch lochsteine wurden und werden besonders verehrt, kleine exemplare werden um den hals getragen, weil sie gegen böse träume helfen sollen.
das thema des vierten mondes ist erstarren, versteinern, die ganze kraft im augenblick sammeln.
konzentration / meditation
das tier ist der rabe.
er hat in den märchen eine wichtige funktion: er ist wissen.
die pflanze, die dem vierten mond entspricht, ist die distel.
stachlig, abweisend, und doch voller kraft und heilsubstanz.
datja - 3. Feb, 01:27
erstaunlich:
meine 12. küche ist quasi fertig.
ab nummer 9 gilt mein dank dem freund, der nur bei nummer 11 nicht selbst hand anlegte, da die wohnung in mistelbach über so etwas wie eine küche verfügte. klein, aber keinesfalls fein. ;)
die zahlreichen umzüge waren nicht geplant, mein leben auch durch zwei scheidungen turbulent, da summiert sich`s schon in 42 jahren.
interessante statistik:
5 wohnungen
3 häuser
2 wohnmobile
1 segelboot
1 gewerbliche küche in meinem lokal
2 kleine messerchen mit plastikgriffen begleiten mich nun auch schon 40 jahre, noch immer scharf, noch immer ganz.
ich war 20 jahre alt als ich sie bekam. von meinem damaligen chef, werbeleiter der zentralsparkasse.
kinder, wie die zeit vergeht!
datja - 1. Feb, 22:30
weitere fotos unter
"Datjas Fotos"
:)
datja - 31. Jan, 20:36
die letzte weiterbildung "grenzen und grenzverletzungen - zu fragen von nähe und distanz in der betreuungsarbeit" war sensationell gut.
vor allem in hinblick auf probleme mit meinem drachenfräulein.
zunächst malte ich mir tötungsarten aus. akzeptierte meine wut aber auch meine hilflosigkeit. bemerkte erstaunt wie lange ich ohne erholsamen schlaf auskomme.
ging dann auf distanz und räumte scharfes werkzeug weg.
;)
dann medidierte ich und erprobte gelernte entspannungsübungen.
erfolgreich!
hielt vorträge, stellte allerhand klar, definierte meinen standpunkt.
alles eh nur in gedanken, schliesslich ist mein gegenüber weder fähig (naja, ein wenig schon) noch willens (vor allem dies !) mir zuzuhören.
und dann?
alles wie immer: stundenlange spaziergänge an der sehr sehr langen leine, tollen. toben, aber auch lautes empörtes plärren, als ich im schnee lag, nur weil ein rudel rehe unseren weg kreuzte.
um dann alles, was in der hundeschule gelernt wurde, zu üben, zu üben und nochmals zu üben. klappte hervorragend, bis ein rudel.... ach ja.
in den garten darf missis jones momentan nur an der leine, sie hat so einen blick, so einen wachen.
am wochenende steht "wir basteln eine schepperbüchse" am programm, ich biete ihr die stirn, jawohl, in aufgeben war ich immer sehr schlecht.
und aus dem dorf hat mich niemand besucht, weil meine nachbarin eine eingeborene ist und wohlgesonnen und hundelieb und dem herren, der sich wegen des nächtlichen hundegebells beschwerte, trocken antwortete "nun, um 2 h nachts schläft man ja auch nicht, da liest man im bett!"
dass ich gerade streng angeschaut werde und eher nicht zurückgegrüsst werde liegt sicher nur an meiner leichten paranoia.
oder so.
irgendwie bin ich froh dass es keine bauern im dorf gibt, und die schlossherren, die allerlei getier halten und einen wildpark betreiben, die haben selbst hunde, die ich auch manchmal treffe. ohne menschen.
der einzige jäger ist der förster des schlosses.
der erschiesst keine hunde, was ich bis gestern bedauerte.
heute bin ich wieder froh darüber.
ausgerechnet einen ridgeback-whippet-mix musste ich retten.
jetzt zahle ich eben auf das lehrgeld-konto ein...
der freund wiederum wurde ehrenamtlicher hündinnen-verteidiger und macht seine sache verdammt gut.
ich kapituliere und fälle einen freispruch.
datja - 30. Jan, 15:50
das drachenfräulein war letzte nacht übermütig.
raus aus dem garten, ab in den wald, hallo, das ist lustig, das ist fein.
für sie.
der freund, stoisch und selbst extrem freiheitsliebend, zuckt die achseln, murmelt lächelnd etwas von sie braucht das und hat eh morbus schlau, trinkt sein bier aus und schläft ruhig und entspannt.
die halterin, also ich, besitzt ein anderes nervenkostüm.
lauscht. hört ihr bellen. ruft leise.
ist vor allem hellwach.
bevor der morgen graut, graut auch ihr.
weckt ihn. jammert. da! sie ist vor der tür!!! aber sie kommt nicht ins haus, wohl wissend, das wär das ende des abenteuers.
schlussendlich das rudel erschöpft vereint. mit zwitschernden lauten und raschelnden leckerli-sackerln bekam ich sie irgendwann doch zu fassen.
heute sind einige lebewesen müde.
nur der kleine basilisk munter wie immer, der macht bei ihren eskapaden nicht mit, nein, so was tät der nie, nie, nie!
durchschnittlich sind die hunde brav.
datja - 26. Jan, 12:25
dazu gehört auch versäumtes nachzuholen.
ach was bin ich froh recht wenige dummheiten ausgelassen zu haben.
der schulball hat mich entzückt. begeistert. ja, schon. aber zwei generationen später ist es anders, no na.
ja und nix war mit walzern und rocken. vor allem gabs keinen coolen opa.
;)
für einen solo-auftritt fehlte mut und können.
peinlich wollte ich auch nicht sein, das durchschnittsalter lag bei 17.
die tanzschule habe ich seinerzeit auch geschwänzt, wegen der lichter, die ich von diversen parkplätzen beäugte. später lernte ich einige tänze, die ich gut beherrsche, aber das sind keine standards.
vielleicht geh ich noch in eine tanzschule, wer weiss.
vielleicht sogar mit kahlenberg-parkplätzen.
entzückt die jungen menschen beobachtet und froh gewesen das oft seltsame volk der lehrer nicht mehr hautnah zu erleben.
hab mich gut aber alt gefühlt.
neu, aber gar nicht unangenehm!
datja - 25. Jan, 18:39
als frühreifes früchtchen, das ich war, hatte ich senerzeit keinerlei interesse, je an einem schulball teilzunehmen.
ich fuhr stattdessen mit meinem freund, den gefälschten ausweis in der tasche, in irgendein lokal, um dann in seinem geräumigen auto auf einem parkplatz am kahlenberg die lichter der grossen stadt zu bewundern. also auch.
ich konnte sehr gut lügen, es fiel nicht auf, na und einige jahre später tat ich sowieso was ich wollte.
irgendwann tat es mir aber leid, eine phase übersprungen zu haben, die einfach nicht mehr nachzuholen war.
nun, dachte ich mir, man kann nicht alles haben, aber schade ist das schon.
heute hole ih versäumtes als zaungast nach. als adoptierte wahl-oma gehe ich erstmals auf einen schulball und bin entsprechend aufgeregt.
danke, universum! manitou ist gross.
datja - 24. Jan, 08:41
meine arbeit im behinderten-wohnhaus ist für mich interessant und macht mir spass, das ist allgemein bekannt.
ich erfahre soviel über mich, meine grenzen und möglichkeiten, wertigkeiten, fähigkeiten, schwächen.
die junge chefin, von mir hoch geschätzt, ist eine psychologin mit viel feingefühl, sehr menschlich, sehr klug.
der job hat auch nachteile, wie alles. da sind die dienstzeiten - mal von 6.30 bis 18.30, mal von 13.00 - 21, mal nachtdienst von 18.30 bis 8.oo uhr.
365 tage im jahr.
es ist mir schon passiert, dass ich an einem sonntag zum supermarkt fuhr und mich freute, weil der parkplatz leer war...
ich kann in der zwischenzeit zu jeder tages- oder nachtzeit schlafen und weiss oft nicht sofort wo ich bin wenn ich erwache, oder welcher tag denn heute ist. das salär ist meiner meinung nach nicht angemessen, die grosse anstrengung wird eher dürftig entlohnt. einige angehörige machen die arbeit auch oft schwerer als leichter, mangelnde kooperation oder einsicht sind immer wieder an der tagesordnung.
mit meinen persönlichen dingen pflege ich einen etwas - sagen wir mal legeren - umgang. mein rucksack liegt oft irgendwo im wohnhaus wenn ich einchecke, weil ich erstmal zur kaffeemaschine eile. meine schlüssel sind nicht immer dort wo sie sein sollen, auch meine schals, jacken oder handschuhe scheinen ein gewisses freiheitsbedürfnis zu haben.
schon oft fehlt mir etwas. taucht nicht mehr auf oder fand sich im zimmer eines bewohners, einer bewohnerin, es ist nicht immer leicht mit unseren 28 klienten.
versteht sich von selbst.
gestern hatte ich ein erlebnis das mich fasziniert:
erstmals FAND ICH ETWAS IN MEINEM RUCKSACK, DAS NICHT MIR GEHÖRT:
als ich spät abends vor meiner haustür nach dem richtigen schlüssel kramte, hatte ich plötzlich eine herren-armbanduhr in händen.
die ich nicht kenne.,
jemand muss sie HINEINGETAN HABEN.
ein heimliches geschenk. an mich. einfach so.
ich bin tief gerührt und werde mit der chefin besprechen wie ich jetzt vorvorgehe, niemand soll verletzt oder frustriert werden, andererseits will ich das fremde gut zurückgeben, ich weiss nur noch nicht wem und wie.
als abergläubischer mensch sehe ich dies als sehr positives zeichen:
mir fiel etwas zu, ich bekam ein geschenk, werde zeit haben usw.
her zu mir, ich kann es sehr gut brauchen!
herrlich!
datja - 20. Jan, 10:51
in meiner umgebung jammern fast alle unqualifiziert über das wetter. so auch jetzt.
dass es im jänner kalt ist, schnee liegt und pullover angezogen werden sollten - unglaublich!
ich frustriere dann gerne mit dem hinweis, dass
mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit der winter jährlich wiederkehrt, vor allem in unseren breiten.
sowas aber auch.
verschämt gebe ich dann preis, dass ich auch sogenanntes schlechtes wetter mag, mich an den wechselnden jahreszeiten ergötze, meine kleidung eben anpasse, auch das schuhwerk, ja ich bin sogar fähig, einen ofen anzuheizen.
vom luxus der zentralheizung ganz zu schweigen.
oft ausgerüstet mit meiner kamera (siehe: datjas fotos), immer mit den hunden bei mir, stapfe ich im angrenzenden wald umher, treffe selten erwachsene menschen, dafür oft lustige kinder.
in der zwischenzeit stehe ich dazu und verschweige es nicht mehr:
ich mag wetter in fast jeder art.
genauso wie gegend.
;)
datja - 18. Jan, 11:53
ich esse gerne,
rauche auch,
trinke immer wieder alkohol.
als wärs nicht genug, kommt jetzt auch bloggen dazu.
*müde bin*
datja - 17. Jan, 10:53