Montag, 30. Juli 2012

RATSCHLÄGE DER ELFENHÄUSLERIN

ALLES, WAS STÄRKT, WIRD GEFÖRDERD;


ALLES, WAS SCHWÄCHT, WIRD GEMIEDEN


WAS DENKBAR IST, IST MACHBAR,
DAZWISCHEN LIEGT NUR DIE ZEIT

WU WEI

SCHEISS DA NIX,
VAGUN DA WOS

Samstag, 21. Juli 2012

NA SOWAS ES BEGINNT ZU HERBSTELN, ODER DOCH NICHT ?

Derweilen die Menschen in der Welt chaotische Zustände produzieren, nichts gelernt haben, nichts lernen, Politiker scheinbar konfus im Kreis rennen, das Wetter fast täglich für Überraschungen sorgt usw usf, freu ich mich, keinen Fernseher zu besitzen.

Mir reichen die Infos per Internet, vor allem das Lesen der guten Journale im Kaffeehaus meines Vertrauens.

ABSICHTLICH biedermeierlich, widme ich mich meinem beschaulichen Leben, das ziemlich aufregend ist.
;)

Sehr entspannt krautere ich im Elfengarten herum. Füttere die immer zutraulich werdenden Türkentauben Lotti und Lothar, die wunschgemäß als schlechte Eltern keinen Nachwuchs produzierten. Zwei sind mir genug...
;)



Das geschnittene Holz für den Winter ist im Schupfen, den ich in einer unglaublichen Aktion aufräumte. säuberte, gestaltete. Heute hab ich in echt bissi eingeheizt, nix war mit Frühstück im Hof.
Damit es sich auszahlt, wurde auch gleich die Sommerküche umgestaltet und aufgeklart, tja, lustigerweise in der hitzigen Hitze, die zwischendurch meine Pflanzen verdorren lassen wollte.
Ich habe gegossen, gegossen, gegossen...mich mit schwarkübelig warmen Wasser im Hof vorgereinigt, seltsam das alles, es ist erst 10 Tage her dass Tropenhitze herrschte.

Heute allerdings...flexibel sein ist einfach wichtig.
;)



Mein Feld wartet, Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut. Zudem brauche ich dort Wasser, Frau Jutta, die nette Nachbarin, hat den Schlauchanschluss noch nicht fertig. Der Feldversuch: was wächst alleine, ohne mein Zutun ? brachte das eh schon vorher bekannte Ergebnis.
Es ist logo wenig.
Vor allem Disteln fühlen sich wohl, na, Artischoken gefallen mir eh.

Und Lavendel. Den brauch ich ja.
Weil ich mir jetzt immer Ingwertee mit Lavendel aufbrühe, leckerschmecker.
Den trink ich aus der zinnoberroten Tasse, und schon fühle ich mich gestärkt für die Abenteuer des neuen Tages.



Freundin Th. hat allerliebste Zwerg-Brahma-Hendeln, hui, na DAS sind liebreizende Tiere!
Im Frühling lässt sie brüten, da werd ich dann wohl meine 2 Damen holen.
Mister Me übt bei ihr schon das artgerechte Hundeverhalten, freilaufende Hühner zu hüten, die mit der dortigen Hauskatze spielen...
Traumhaft.

Sonst?
Reichlich amüsante gscheite Sozialkontakte, auch neue interessante Menschen kreuzen gerade meine Wege, genug Kultur samt Jux und Tollerei, philosophische Teestunden, beruhigendes Lamatrekking, lange Spaziergänge mit Mister Me, der wieder Muskeln wie Arnie hat.

Nichts, absolut NICHTS !!! blieb von seinem Jagdunfall zurück.


Es grenzt an ein Wunder, sagt auch der Tierklinikchef.
Danke, Universum. Hab Kerzerln angezündet, Blüten den Bach runterschwimmen lassen und duftendes Dankesfeuer im Elfenhof entfacht.

Johan mit einem N war wie jedes Monat mit M hier, der Besuch des Kinderspielplatzes wurde wegen plötzlichem Unwetter samt Hagel abgesagt, er baute mein Wohnzimmer zur Autobahn um, mit vielen Tunnels und Rettungsautos. Sind doch seine Eltern in diesem Genre tätig, tatütata kann er aus dem efef.
Übrigens macht die Polizei tatütadüdelditata.
;)
Freundin B aus dem Waldviertel reist demnächst mit J an, ha! ich hab die Fenster schon geputzt. Freudige Erwartung erfüllt mich.

Der Wüstenflieger ist wieder mal im Morgenland, er sortiert...
Schau ma mal was und wieviel...und wohin und wie und so und überhaupt.
Spannend !
Mein Nervenkostüm sitzt hervorragend gut, in völliger Ruhe ziehe ich meine Kreise, bissi verwundert, keinen Wahnsinn in mir flackern zu spüren.
Unglaublich angenehmer Zustand.

Na dann, bis später im Leben!

Mittwoch, 11. Juli 2012

WAS DENKBAR IST, IST MACHBAR, DAZWISCHEN LIEGT NUR DIE ZEIT

mein-neues-motto-001

Donnerstag, 5. Juli 2012

:)

Montag, 2. Juli 2012

EINFACH SO

Eigentlich hab ich nix zu sagen...
;)

weil alles grad so leiwand is.

Der open-air-Salon von Katiza war superb.
Samt piratigem Erkunden der Alten Donau, ein Abend, nein, ein Abend und eine Nacht der Sonderklasse im Schatten der Uno-City, Seelenschmeichlereien, jaaa !!!
Was gehts mir gut. Soviel Liebe, gepaart mit Gscheitheit, Humor, Jux und Tollerei, samt Seifenblasen und allerhand Schmankerln...
Alles erste Qualität.

Dann Lama-Zirkus mit Kunststückerln und Hoffest, wieder mal Arbeit die Freude macht.
Sapperlott.
Wo's das gibt?
Na, rechts oben...
;)))

Und als grande Finale das EM-Finale...
In guter Gesellschaft in einem Lokal meines Vertrauens, samt Riesenleinwand, ausgelassener Stimmung, ja, und meine Favoriten wurden auch noch geehrt.
Was will frau mehr?

Um einen ordentlichen Text zu lesen schlagen sie bei der Testsiegerin nach.
Es lohnt!

Ich mach mal bissi Sommerpause.
Heiter.

Donnerstag, 28. Juni 2012

SOMMER



Mein grosser Bruder hat mir geschrieben. Wir hatten lange Sendepause, ich dachte schon - hm, das wars.
Unsere gemeinsame Kindheit und Jugend war schön. Später lebte und taumelte ich und ein wenig auch er durchs Leben, ich war und bin immer die Wildere, die Abenteuerlustige, die Verrückte.

Er lebt nach wie vor in der Kleinstadt, in der wir aufwuchsen, ich logiere im Elfenhaus rechts oben, mein 10. Hauptwohnsitz...
Während er mit seiner Familie die Veränderungen seiner Umgebung mitlebte, kenne ich mich dort sicher nicht mehr aus, doch die verwunschenen Pätze im Wald gibt es sicher noch.
Ich werde auf Spurensuche gehen.

Manchmal beneide ich ihn, vielleicht auch er mich?
Viele Jahre war ich wohl zu feig zu den Wurzeln zu reisen, die Villa gibt es nicht mehr, dort wurde eine Wohnhausanlage gebaut, der geliebte Vater schon lange tot, die Mutter, mit der ich so viele Kämpfe focht, auch.

Mit ihr hab ich mich erst sehr spät versöhnt, da war sie schon alt, es brauchte lange, bis ich ihre guten Eigenschaften sehen konnte und noch länger, bis ich verstand, warum sie oft so war wie sie war.
Und noch viel länger, bis ich mich über Vieles, das ich von ihr habe, freuen konnte, und nochmals ganz lange, bis ich akzeptieren konnte in wie vielen Dingen ich ihr ähnle.

Tja, auch dafür lohnt es sich zu leben.

Dienstag, 26. Juni 2012

WU WEI

ICH WAR WIEDER DORT:



Dienstlich. Schon ein echter 24-Stunden-Job, durchaus als Herausforderung zu sehen, sinnvoll, auch im Sinne von FÜR DIE SINNE, na es ist schon Kreativität gefragt als Begleitung einer psychisch Kranken, die so gern ans Meer fährt...

Mein wieder gesundeter Assistent hat viel zum Gelingen beigetragen.



Die Gräfin Mariza war so kooperativ und entspannt wie schon lange nicht!



Sie wünschte sich sogar eine Tagesfahrt mit dem Schiff.
Na klar, mach ma!
3 Stunden sehr konzentriert die Picknick-Tasche gepackt, ha! und nix im Bungalow vergessen was gebraucht wurde...uff. (Weil Panikattacken? Nein danke. Auszucker? Auf keinen Fall! Sorgen weil was fehlt? Möglichst nicht! etc bla bla)
Sie hatte so viel Spaß und Freude !!!

Bei der Piratenhöhle im Fjord schickte ich ganz spezielle Gedanken in die Schlösselgasse zu Wien...



Ich hatte nächtens auf der kleinen Terrasse des Bungalows genug Zeit und himmlische Ruhe, schaute die Sterne, das Meer, die Pinien...
Der wässrige Seelenanteil verwandelte mein loderndes Feuer in ruhige Glut, Daoismus half...

Das ist gut so.
Weil im Juli ist der Wüstenflieger nicht da, sondern wieder dort.
Sortieren...Ja. Aber: was wohin, was kommt weg, was bleibt, wieviel Ballast wird abgeworfen, wird er überhaupt? Spannend, echt.

Und was ist besser für mich?

Geredet wird darüber nicht, was denn auch, warum denn auch, was weiss man schon...


Die Oasenfrau in den n.ö.Dünen kann Ruhe und WU WEI gut gebrauchen.
Sehr gut gebrauchen.

Freitag, 15. Juni 2012

TARANTELLA

Wegen Dienstreise geschlossen.
:)

Ha! Arbeiten in schönster Umgebung.

Schonprogramm.

Das Nervenkostüm passt wieder...
Gut gelaunt und recht entspannt der Dinge harrt...

*schnell noch packt und bissi ruhen wird, und ab geht die post*

Dienstag, 12. Juni 2012

ALLES REINE NERVENSACHE

Ciga, Ciga, sagen die Griechen.
Was langsam, langsam, heisst.

Meine Freundin B aus dem Waldviertel sagt das auch immer.

Weil sie Ärztin in einer Psychiatrie ist wende ich mich immer dann vertrauensvoll an sie, wenn mein Nervenkostüm schlottert. Also nicht nur dann, aber dann immer... ;)

Da war die Sache mit dem Corackl. Die drohende Lähmung. Welche verscheucht wurde.
Sie wissen, die Klinik bekommt einen güldenen Erker...
Uff.

Was wiederum meine Existenzängste schürt.
Sie wissen, die Banken sind streng...
Grmpf.

Dann fahr ich am Wochenende mit einer Klientin ans Meer.
Sie wissen, ich mag meine Arbeit, aber anstrengend isses auch oft.
Und bis vor paar Tagen war die Teilnahme meines wichtigen Assistenten Mister Me recht ungewiss.
Zitter.

Der Tag hat 12 Stunden.
Sie wissen, das reicht oft nicht.
Hechel.

Der Wüstenflieger reist demnächst in diesem Theater ins Morgenland, es gilt, einiges zu sortieren.
Sie wissen, nix is gwiss.
Er dürft ja bei mir dürfen, aber ob er auch will?
Achterbahn fährt.

Daher befolge ich den Rat von B:
Bitte zurücktreten und langsam sein.
Folgt.

Die Tarot-Karten hab ich mir schon gelegt...
Zwinkert.

Samstag, 9. Juni 2012

BULLETIN

Mister Me ist wieder ganz der Alte.
Auch die Chiropraktikerin ist zufrieden.
*unglaublich erleichtert ist*

Mein poröses Nervenkostüm glättet sich wieder, und die Tierklinik wird wohl einen güldenen Erker bekommen....
;)
Wurscht, Hauptsach, alle sind gsund.

Mittwoch, 6. Juni 2012

DIE M SCHAUT AUF MICH

Ich kenn sie seit ungefähr 15 Jahren.
In meinem Lokal gehörte sie zur Frühschicht, kurz nach Öffnung - 18 h - nahm sie auf dem roten Sofa Platz, wo der Hund immer lag, packte die Unterlagen aus und lernte.
Sie hatte zu studieren begonnen, Physik und Chemie, glaube ich, liebte meine Gemüsesuppe und die ruhige Atmosphäre des Ebbe & Flut.
Es blieb nicht aus dass wir irgendwann zu plaudern begannen, unsere Lebensgeschichten wurden erzählt.
Sie war so um die 8 Jahre alt, als bei einem Autounfall ihre Mutter starb, sie überlebte, schwer verletzt.
Vom Vater, einem Lehrer, aufgezogen, der auch dafür sorgte, dass das zermantschte Bein nicht abgenommen wurde.
Sie heiratete E, auch ein Stammgast, es war eine grosse, schöne Liebe.
Aber seine Alk-Probleme wurden grösser. Die Liebe starb.

Ich durchlitt das ja auch. Sowas verbindet.
Sie liess sich scheiden, ich trennte mich endlich auch, heute nennen wir diese Zeit nur noch "rechtsdrehende Erinnerungen" ...

Sie bekam ein Kind: Johan mit einem n.
Der ist jetzt 3, und seit seiner Geburt kommt sie 1 x pro Monat mit ihm ins Elfenhaus, eine echte Bereicherung für mich.
Der Vater von Johan ist ein Guter.
Die M wieder glücklich.

2002 musste ich mein Lokal aufgeben.
Ich verschenkte Einiges.
Die M bekam den "Überblick", einen runden Spiegel, der 13 Jahre vis a vis der Bar hing, so hatte ich alles im Auge.



Bei ihrem letzten Besuch hatte sie ihn mit.
Willst du ihn wieder haben? Kannst du ihn brauchen?

Oh ja, sehr gerne. Mir fehlt eh grad der Überblick.



Jetzt muss er nur noch seine Wirkung entfalten.

Schau ma mal.
Das Leben ist spannend.

Montag, 4. Juni 2012

ES WIRD SICHER ALLES WIEDER GUT

Besserung stellt sich ein.
!!!

Samstag, 2. Juni 2012

NOCH MEHR NUGGETS

Die letzte Nacht verbrachte ich am Teppich liegend, neben dem Hund, der dauernd weinte.
Was da in einem vorgeht verstehen, glaube ich, nur Tierbesitzer, im besonderen HundebesitzerInnen...

Der Tierarzt meines Vertrauens ist auf Urlaub.
Da ist es gut ordentlich vernetzt zu sein, weil eine Tierklinik musste aufgesucht werden.

Das weinende und kreischende Tier, das die Hinterläufe nicht benutzen konnte, zum Auto getragen.
Während Mister Me beim Transport laut schrie, schnürte mir das Schreckgespenst "Dackellähmung" die Kehle zu...

Untersuchung. Röntgen.
Welch unbeschreibliche Erleichterung:
Die Sportverletzung ist schlimm, ja, alle vier Schultergelenke stark beleidigt, die Wirbel haben auch was abgekriegt, aber es wird wieder !
Akupunktur, Schmerzmittel, Vitamine, Schonung.
Dann Physiotherapie.

Tränen der Erleichterung bei der Heimfahrt, Einkehrschwung zur Nuggets-Beschaffung.

Ja, das Leben ist kein Kindergeburtstag, ich sags eh immer.

Das Staubkorn im All hofft auf eine erholsame nächste Woche.
Ich brauch Liebe und Musik.
Schau ma mal.

Montag, 28. Mai 2012

DER CORACKL WAR LUSTIG

Bei meiner Arbeit muss Mister Me, diese wunderbare Mischung aus Corgi und Dackel, den Corgi raushängen lassen, damit er Klienten hütet und so.

Was auch sehr gut funktioniert.
Er ist ein verantwortungsbewusster Assistent.

Nach ein paar Stunden Arbeit wird ihm halt ein bissi fad.



Wenn ich dann wieder privat unterwegs bin lass ich den Guten springen.
Eh klar.
Wie vorige Woche bei der Wartbergwarte.
Der Dackel kam durch.

Als der Mister weinend wieder angekrochen kam, mit Erdpanade, war er so richtig Hund und Kerl und Indiana Jones.

Ich musste ihn zum Auto tragen, er konnte nicht gehen.
Sehr ruhig und selbstverständlich, ohne Theater, er soll ja wachsen und stark werden.
Das kreischende Vieh zum Tierarzt meines Vertrauens gefahren.
Als Eislaufmutti dabei gebetet und geweint.

"Eh nur" ausgerenktes Schultergelenk und geprellte Rippen.
Die Schulterknochen sind wieder dort wo sie hingehören, die Schmerzen gemildert.

Er geht wieder auf allen Vieren.
Es gab Chicken Nuggets für ihn...
Und Sekt für mich.

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