Donnerstag, 3. März 2011

heute

hab ich einen wunsch ans universum gesandt.

bin echt gespannt ob er sich erfüllt.

es wird zeit,

allerhöchste zeit, das nun schon seit jahren (!!!) versäumte nachzuholen.
nämlich das persönliche treffen, immer wieder in aussicht gestellt, versprochen, ersehnt.
aber dann kam dies dazwischen, passierte jenes, mich schüttelte raue see, du hast mit deinen kindern, deinem mann, dem haus, der praxis zu tun, zu tun, zu tun.
dabei bräuchte ich mich nur ins auto zu setzen und wäre noch am selben tag bei dir.
ganz locker, mit pausen, gemütlich, entspannt.
nicht mal früh aufzustehen müsst ich.
eine schande ist das, echt.
eigentlich sollte ich mich schämen.
statt dessen denke ich immer wieder an wunderbare tage, nächte, urlaube.
schicke ab und zu per mail ein update, erinnere ich mich regelmässig ein paar tage zu spät an deinen geburtstag - eine schande ist das, echt.

dabei warst du in vielen situationen meine stütze, meine rechte hand, hast hinter der bar meines lokals nicht nur brilliert, sondern auch an der bar meinen kater erfolgreich behandelt, warst vor, während und auch nach meinen öffnungszeiten für mich da, hast zugehört, getröstet, gelacht.
nebenbei absolviertest du dein studium, im sauseschritt, hast als akademikerin gspritzte ausgeschenkt, gäste unterhalten, immer verlässlich, immer mit dem nötigen überblick, flexibel und belastbar.
humorvoll als schlagobers-gupferl auch noch.
dafür hab ich nie richtig und nie genug DANKE gesagt.
es wird zeit, allerhöchste zeit, das versäumte nachzuholen.

DANKE.
und alles gute zum geburtstag, liebe X, wie das kürzel hiess für dich.

Freitag, 25. Februar 2011

sonne im passat

beim letzten tief musste ich feststellen, dass meine sturmfock löchrig ist und nichts taugt.

das lag auch daran, dass ich bisher bei starkwind zuwenig oder zu spät reffte, manchmal gar die falschen segel einsetzte, wodurch ich mit viel zuviel fahrt in wellentäler krachte, immerhin vergass ich nie auf den lifebelt...
naja. optimale seemannschaft sieht anders aus.

anfang des jahres, etwas reifer geworden, besann ich mich auf die sturmfock. wenigstens was.
mein schreck war enorm als ich deren zustand sah.
das kommt davon, wenn man sich in guten zeiten nicht entsprechend um hilfmittel für schlechtwetterfronten kümmert.
sowas kann ins auge gehen, auf alle fälle wird einem manches bewusst.
als einhandseglerin ist auch niemand sonst verantwortlich, alles mein veräumnis und aus.
passiert ist mir nichts, aber gebeutelt hats mich heftig.
angst war nicht zu knapp da, hilflosigkeit, wut auf mich selbst und schliesslich der wille, allerhand zu ändern.
ich habe dieses tief überwunden, aber fragen sie nicht wie es mir danach ging...
SEHR be...scheiden.

wie gut zu wissen, wer die beste segelmacherin für mich ist, also nichts wie hin.
ich kotzte mich, dann sprach ich mich aus.
mir wurde reichlich zeit gegeben, ich ankerte in einer ruhigen, geschützten bucht.
wurde gehört. bekam die richtigen tipps, wiederholte die wichtigsten punkte, traue mir die anstehenden reparaturen zu.

konnte am klaren bach einiges wegschwimmen lassen, lichtete wieder den anker, und, welch geschenk, der passat ist sanft.
garn vorhanden, das wissen auch.
ich hoffe genug zeit zu haben.
schaut gut aus.

wütend auf mich bin ich auch nimmer, ich geh jetzt liebevoller mit mir um.
was das leben wohl noch alles von mir will?

Mittwoch, 23. Februar 2011

FÜR D.

liebe D. !

du hast bald geburtstag.
es ist ein runder. der vielleicht ein bissi druckt.
wenn ja, fühl dich verstanden: ich kann mich urgut erinnern wie es mir damals ging...
wir tanzten damals und lachten und weinten ein bissi, dann tranken wir, dann lachten wir und dann tanzten wir wieder, das fest war schön, ja.
ich bin mir sicher, du weisst es noch.

allerhand ist passiert zwischen meinem damaligen und deinem jetzigen geburtstag.
allerhand, oh ja.
wir wissen was.
gar manches davon "hat einfach nicht stattgefunden", wie ich das nenne, obwohl wir es ansatzweise bequatschen und davon wissen.
ich hab mir einiges geleistet, und du auch.
;)
doch genau das macht freundschaft aus: es is letztlich wurscht.
blunzenwurscht.
wir kennen einander jetzt 33 jahre...
du und auch ich sind lebendige, neugierige, gscheite frauen.
stolz, temperamentvoll, fehlerhaft, liebevoll.
königinnen!
vergiss das nicht!
(auch ich rufe es mir immer wieder in erinnerung !)
nicht alles, was wir uns wünschten, ging in erfüllung.
vielleicht ist das gut so.
;)

ich hoffe jedenfalls auf weitere 33 jahre...
vorausgesetzt, in alter schwäche, wie ich zu sagen pflege.

ALLES GUTE !!!

rule-one

Dienstag, 22. Februar 2011

schaun ma mal...

nach ROSINAS FEST gabs für mich allerhand zum nachdenken.
vor allem musste ich darüber nachdenken, dass ich viel zuviel nachdenke.
;)

weil's eh nix nützt.
es kommt sowieso meistens anders.
einfach SEIN, ja mei, wenn das so leicht wär...

dieses "grübel, grübel und studier" - eh für die fisch.
wie ichs besser angehn sollt - theoretisch weiss ichs schon.
in die praxis umsetzen sollte gelingen.
schaun ma mal...

rosinas 90. geburtstag werd ich sowieso nicht vergessen!

Sonntag, 20. Februar 2011

ROSINAS FEST

Sie rief, und alle, alle kamen.



Und wie gerne! Und wie gut gelaunt! Und wie voll Liebe!

Das Wetter im Waldviertel? Na wie fast immer...



Echt wurscht, blunzenwurscht!

Sie stahlte. Mein Vorbild: es war ihr 90. Geburtstag.



Rosina ist die wunderbare Mutter meiner besten Freundin B.
In deren Haus ich alle wichtigen Entscheidungen, naja, auch die nicht so wichtigen, bequatsche, mir Trost und Rat hole wenn nötig, auch andere Freundinnen und Freunde antreffe, Feuer mache, Wasser und Wein trinke, kurz, wo ich ankere wenn ich Halt brauche und herumdümple, wenn ich einfach nur bin...




Weil viele Menschen dort übernachteten, checkte ich im Gasthof in Weitra ein. Als einziger Gast.
Deshalb benutzte ich auch die Sauna und das Dampfbad nicht, es gab nix zum Schauen, zudem wäre ich sicher ermattet entschlummert.
Weil es spät war... ;)
Nach Rosinas Fest schwätzten wir nämlich noch, tranken, redeten, 4 Frauen die Königinnen sind tauschten sich aus. B's Ritter war so angenehme, so zurückhaltend und doch unglaublich bereichernd, hach, das hat der Datja gut getan. Negative Vorurteile wurden wieder relativiert. E legte wie gewohnt zur richtigen Zeit ein Scheit Holz nach, R erzählte von ihren Tieren und dem Klinik-Alltag, diese Spezialistin was Korrektur von Augenlidern angeht, (ich hab noch bissi Zeit damit), B lagerte ihr Bein hoch, denn sie stürzte kurz vorm Fest und musste sich noch etwas Gips im Spital holen, der Ritter erledigte lästiges Ausfüllen von entsprechenden Formularen, denn kurz vor ihrem Sturz rammte B noch ein parkendes Auto...
Wir lachten viel.



Morgens dann ein Rundgang, auch zum Schloss, dann zu B, die zum Mittagessen lud, die Mutter wurde geholt und lud zum nächsten Fest ein.
In 5 Jahren. Bis dahin will sie mailen können. Weil sie beschlossen hat, sich doch mit diesem neumodischen Zeugs, das Computer heisst, auseinanderzusetzen.
Ich bin mir sicher, sie lernt es schneller als ich.

Übrigens ist Alter eine Zahl.
Ich verschwieg meine letzte Krise vor ihr, logisch.

Donnerstag, 17. Februar 2011

wieder mal typisch

ich mach einfach mein alter dafür verantwortlich.
damit hab ich ja seit anfang februar kein problem mehr.

es hat nämlich ein bissi gedauert, bis ich draufkam, dass es den 19. februar heuer nur einmal gibt.
schad.
dabei hab ich mich so drauf gefreut, dass es im poysdorfer hotel veltlin, wo ich übrigens ab und an in der sauna schaue, eine vortreffliche veranstaltung gibt.

aber ohne mich.
weil ich am 19. februar (den es heuer nur einmal gibt) in weitra, also oben links, ein lang vorbereitetes grosses fest besuche.

irgendwie gschissen dass das mit dem beamen ned funktioniert bei mir.

Montag, 14. Februar 2011

hinweg !

sie wollte mir ihre schleimigen finger in den rachen stecken.
hielt mir die nase zu, zerrte an meinen gelenken, streute sand in meine augen.
liess mich schwächelnd herumschlurfen und nahm mir die stimme.

im bademantel schleppte ich mich in den vorratsraum, schwenkte den grossen topf, wählte sorgfältig allerlei wurzeln aus, nahm kräuter und tote vögel mit, vergass auch nicht das fläschchen mit dem feinen öl und kochte langsam und mit bedacht die zutaten.

sie verschwand.
kräftige hühnersuppe ist immer noch das beste mittel gegen beginnende grippe!

Sonntag, 13. Februar 2011

ausgleich

die tatsache, heuer 63 jahre alt zu werden zwingt mich nicht mehr in die sofaecke.
bette davis hatte recht damit, dass "altwerden nichts für weicheier ist", dem kann ich nur zustimmen.
da stellt sich frau nackt vor den grossen spiegel, schaut genau, lange und ernst, nimmt zur kenntnis, wundert sich.
dann setzte sich frau an den schweren alten tisch, öffnet ihre erinnerungs-schachtel und sortiert alte bilder und briefe.
sodann holte sie ihre tarot-karten. legte ein interessantes deck, dachte nach und begann endlich zu kichern.
und siehe da, das sogenannte 100.000 euro NA UND stellte sich ein.
ich werde alt - NA UND.
die alternative, nämlich jung zu sterben, hab ich sowieso schon lang verworfen.
also, warum dann die beunruhigung?
scheiss auf den jugendlichkeitswahn der gesellschaft, pfeif ein lustiges lied, passt schon.

soweit so gut.
die kraft war wieder da, der optimismus, die gute laune.

flugs wurde der installateur beauftragt, die notwendigen verlegungsarbeiten zu tätigen, damit die sommerküche heuer ihrem namen auch wirklich gerecht wird.
dabei wird auch gleich die waschmaschine dorthin übersiedeln, mein schönes bad dient nun ausschliesslich dem genuss, wellness pur, nix da mit dreckwäsch und waschen und schleudern.
rüber in die sommerküche, und zwar flott !

dann streckte ich fühler aus. erfolgreich. fehlten mir doch noch die herren fürs feine, mein herr rudi taugt nun mal nur fürs grobe, an der hilti ist er unschlagbar, aber da ein leisterl, dort ein kleines regal, sanfte farben aufbringen, also nein und nochmals nein, das ist nichts für ihn.

nun kenne ich die entsprechenden gebrüder. nicht mehr ganz jung, gut verheiratet, von hier, ich sah ihre arbeiten und hörte begeistert das lob, das ihnen ausgesprochen wird.
alte elfenhäuschen zu renovieren gehört zu ihrer spezialität.
na wunderbar, also ab märz: her zu mir.

weils bald märz wird begann ich im gärtchen zu graben. das umschichten des kompost-haufens liess ich sogleich wieder sein, der igel hält da drin seinen winterschlaf, so schichtete ich leise und sehr vorsichtig wieder die wärmende decke aus laub und gras darüber.

die arbeit im behinderten-heim ist gerade sehr anstrengend und mühsam, deshalb begann ich, mich damit zu beschäftigen, jene genauen listen zu schreiben, die ich für den einkauf beim gärtner brauche. ich gestalte das gärtchen heuer ein wenig um, die farbe weiss soll vorherrschen.

dass mein alter laptop ziemlich spektakulär seinen geist aufgab und mir eine schlaflolse nacht bereitete ist fast schon vergessen.
vor allem deshalb, weil der neue gar so gschmeidig ist.
:)

ja und die für mich beunruhigenden ereignisse in nordafrika verdränge ich einfach.
lieber beobachte ich den buntspecht vor meinem küchenfenster.
übrigens: der winterling hat begonnen zu blühen!
na dann.

Freitag, 11. Februar 2011

schau genau

wie das immer so ist, sobald ich mich mit einem thema beschäftige, schon stosse ich auf interessante erscheinungen.
so gehts ja jedem von uns, kaum fährt man zb ein neues auto, schon sieht man plötzlich diese marke auf den strassen.

also

bitte unbedingt anschauen:


www.advancedstyle.blogspot.com


träumte letzte nacht wieder wunderbar von dem grossen fest, zu dem ich bald ins waldviertel fahre, und wo ich wunderbare frauen treffen werde.
alles war blau und grün mit etwas silber.

Dienstag, 8. Februar 2011

wirklich wichtiges, aktuell

heute hat R geburtstag.

deshalb schick ich



mit den besten wünschen und gedanken.
schwelge in erinnerungen an den geburtstag voriges jahr, denke an sauna-überraschungen, durchquatschte nächte, ausflüge, andalusische tage.
bin dankbar einen weiteren wichtigen menschen getroffen zu haben, ja, tiefe dankbarkeit erfüllt mich, zufriedenheit breitet sich aus.
weil angeblich ab einem gewissen alter, das ich längst habe, keine neuen freundschaften entstehen.
aber: doch !

freundin B überraschte mich mit der mitteilung, dass ihre reizende mutter anlässlich ihres 90. geburtstages bald eine grosse party schmeisst und mich dazu eingeladen hat.
unvorstellbar meine freude.
mein weibliches vorbild was lebensfreude, tatkraft, witz, trotz, sperrigkeit und gesundheit betrifft, und das bis ins hohe alter, lädt mich zu diesem event ein.
ich fühle mich geehrt.
dass B sowieso immer zur richtigen zeit anruft und sowieso immer dann zeit hat wenn es bei mir "brennt" ist sowieso das seil in meinem leben, dem ich immer vertraue, egal wie steil es unter mir runtergeht.

überhaupt freundinnen !
was fühl ich mich reich.

dann war J wieder hier. der junge mann, der mit kundiger hand den rattan-sessel in meinem wohnzimmer an den richtigen platz rückte, der sich klar auszudrücken weiss, den ich so schätze.
noch nicht 2 jahre alt, und schon so eine starke persönlichkeit.
ein geschenk.



der wüstenflieger erfreut mich mit den richtigen mails zur richtigen zeit, obwohl wirklich weit weg scheint er zu wissen wann ich was gut brauchen kann.
so beruhigend, so bereichernd.

dann ist meine letzte krise offenbar vorbei.
obwohl ich mich nicht mehr unsterblich fühle und auch die weltherrschaft nicht mehr anstrebe ;) stellte sich das entspannende "ich bin ab heuer alt, NA UND ? " ein.

momentan ist alles gut.
herrlich.

Freitag, 4. Februar 2011

weiss

wie konnte ich bisher ohne HELLEBORUS NIGER leben?
rückblickend erscheinen mir die jahre ohne sie düster und leer.
beim letzten lama-trekking auf verschneiten wegen erzählte mir U von ihr.
wir sprachen über die dunkle jahreszeit, das warten auf das erste grün, überlegten uns die gartenfarben für das heurige jahr, horchten auf das zustimmende gesumse der lamas, freuten uns gemeinsam über die fähigkeit, als heitere narren die unabänderlichen scheusslichkeiten erfolgreich verdrängen zu können, mit einem wort, wir hatten es schön.

zwei tage später schlenderte ich durch den disconter meines vertrauens, den einkaufswagen vollgepackt mit vor allem tierfutter, als ich sie entdeckte.
etwas müde, leicht depressiv wie mir schien, lustlos und angeödet welkten sie als restposten, deutlich verbilligt, vor sich hin.
vier junge damen, deren schicksal vorhersehbar schien.
eher dem untergang denn der strotzenden entfaltung geweiht.
sofort versprach ich ihnen linderung, etwas tätige mitarbeit vorausgesetzt.
sie danken es mir.
die temperatur in meinem schlafzimmer wurde augenblicklich gesenkt, nun harren sie am kühlen fensterbrett aus, mit blick auf ihren zukünftigen standort, unter der frühlingstamariske des nachbarn, die beschlossen hat, zu mir herüberzuwachsen, obwohl das lichttechnisch unlogisch ist.

und heute hat es wieder plusgrade, der schnee, der gestern nacht fiel, schmilzt.

Dienstag, 18. Januar 2011

...

Montag, 17. Januar 2011

manches macht einfach müde

zb
bloggen

weil
wie und was und was nicht und von wem was und ob überhaupt,
schreiben und abbildeln darfst sowieso nicht wie du willst, was sagst du, was lässt du weg, ist es dann noch interessant für dich und andere, ach.
warum sollen deine wischi-waschi-beiträge gelesen werden, und wenn ja, was bringt das dann?
was dich bewegt und was dein leben ausmacht, da gehören ja andere menschen mit dazu.
ich lass immer mehr weg merke ich. immer mehr wischi-waschi, immer mehr nur meine eigene befindlichkeit, das ist doch fad.
hm.

Sonntag, 16. Januar 2011

mister ME

...

rule-one

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