Samstag, 15. Januar 2011

antworten

heute war M wieder da.
diese kluge junge frau, die, die trotz mutterschaft klug blieb und frau auch noch.
die, die ihren mann trotz kind liebt, die, die eigenverantwortung lebt.

weil sie sich nicht nur beim cello-spielen auskennt, konnte sie mir allerhand fragen beantworten. gemeinsames philosophieren über die wirklich wichtigen dinge des lebens bei gleichen sichtweisen hat beiden urgut getan.
lamas und stammkaffeehaus besuchen, den hund springen lassen, gut essen, viel tee trinken sowie über urlaube zu reden verwandelten mein tief wieder in ein hoch.

ein wunderbarer tag, bis spät in die nacht.
unmöglich, nach ihrem besuch sofort schlafen zu gehen.
runderneuert im geist noch immer hellwach.

dabei hab ich morgen einen langen und anstrengenden arbeitstag.
wurscht. blunzenwurscht.
und weil mir ein freund half, dass mein lautsprecher am laptop wieder tut was ich von ihm erwarte, nämlich laut mit mir zu sprechen statt vollkommen zu schweigen, konnte ich auch noch youtuben.

damit ist es erwiesen:
unvernünftig sein tut mir gut.
wahrscheinlich habe ich in letzter zeit zu ordentlich gelebt.
gut zu wissen!

Donnerstag, 13. Januar 2011

fragen über fragen

ich kenn mich ja nicht gut aus mit manchen dingen...

aber

dass die sonne in grönland gleich um ZWEI tage früher aufgegangen ist

stimmt mich schon - na sagen wir mal salopp - bissi nachdenklich...

Mittwoch, 12. Januar 2011

ist da vielleicht gar ein licht am ende des tunnels?

es gibt positives zu berichten.

trotz meines zustands, (hab ich was? fehlt mir was? keine ahnung!)
der zwar nicht besorgniserregend ist, jedoch verbessert gehört, hege ich die hoffnung, in bälde wieder heiterer herumzuwandern.

zack, das ist aber ein geschwollener satz.

na blunzenwurscht, wahrscheinlich auch ein zeichen meiner - ja was. unruhe? melancholie? fadess? müdigkeit sowieso.

also. für das jahr 20ELF hab ich heute meine urlaube genehmigt gekriegt.
und zwar - bitte schnallen sie sich an:

im jänner 5 tage.
februar dann 2 wochen, es folgt der juni mit 3 wochen und
schliesslich der
september
mit 4 wochen.

dann bleiben mir noch ca 2 wochen für, na sagen wir mal unvorhergesehenes, und schon stellt sich leichtes hochgefühl ein.

vielleicht bin ich einfach nur urlaubsreif, weil mir wird ja nix geschenkt, meine damen, bitte nur kein neid.
es läppert sich halt zusammen wenn frau viel arbeitet und wenig urlaubt. heuer schauts anders aus. tut das gut!

ich beginne - bald! - mit einer reise ins waldviertel, meine bevorzugte menschen-insel, da kanns kalt sein wie nur, das ist mir egal, weil dort wird mir immer warm ums herz.
super.

Dienstag, 11. Januar 2011

obwohl erst jänner...

der nebelige tag heute - grauslich.
nicht nur meine stiefel und meine hose, auch der hund ein gatschklumpen.
alles musste ich durch lauwarmes wasser ziehen, trotzdem bröselt es am roten sofa.
lauter als sonst war es auch, obzwar hier am arsch der welt normalerweise himmlisch ruhig. irgendwie scheint nebel gut für autolärm zu sein.
da ich das nicht mag und nicht mehr gewohnt bin fühlte ich mich gestört.

liegt es am alter? noch bis vor einem jahr fiel ich dadurch auf, dass ich schlechtes wetter mag. heuer aber, vielleicht durch den frühen winterbeginn, schlägt sich die trübe suppe auf mein gemüt.
übellaunig bin ich, seit jahresbeginn, da helfen auch die pflanzenbücher wenig.

obwohl - irgendwie doch.
mein konzept steht.
umgruppierungen sind angesagt, trotz warnungen diverser fachfrauen will ich rosen umsetzen, als zwischenbepflanzung farblich passende küchenkräuter, der alte entwurzelte pfirsichbaum, dessen gerippe noch immer im höfchen liegt, wird der untergrund für einen hügel am zaun.
dafür werde ich den komposthaufen, der mir viel zu langsam verrottet, umschichten, auch das ein gutes füllmaterial.
immerhin soll der hügel auch sichtschutz sein, in einen kleineren hügel auslaufen, ich plane eine art minimundus der weinviertler wellen.
diese beschäftigung gefällt mir.
so stehe ich also herum, betrachte das vorhandene, ergänze im geiste mit neuem, halte den kopf schief und grüsse freundlich den erstaunt schauenden nachbarn. der nicht ahnt, dass ich genau diese blickachse verbauen will.
bissi früh, ich weiss.
noch dazu öffnet der gärnter meines vertrauens recht spät seine pforten.
damit die zeit bis dahin schneller vergeht, hab ich urlaub beantragt.
dritte und vierte februarwoche.
kann sein ich fliege in den süden.
wer weiss das schon.

Sonntag, 9. Januar 2011

was mir immer hilft

bob marley
peter tosh
procul harum
georg danzer
paco de lucia


es wird wieder heller, es wird wieder wärmer.
es wird.

Freitag, 7. Januar 2011

das neue jahr ist doch noch so jung

dennoch
lässt mich

eu-politik
welt-politik
tote vögel die vom himmel fallen

und vieles mehr entsetzt den kopf schütteln.

um eben diesen erfolgreich in den sand stecken zu können, überlege ich mir gärtnerische
aktivitäten im frühling und urlaubsfahrten.

pflücke die rose solange sie blüht !

Samstag, 1. Januar 2011

halli und hallo vor allem aber hallihallo

also ich muss schon sagen
so heiter und lustig und genussvoll wie dieses jahr angefangen hat,
na bumm.
*hält sich noch immer den bauch von soviel lachen*

ha. ich freu mich schon was alles so sein wird - HEUER!

und was hab ich gegossen mit dem blei?
einen lustigen teufel hab ich gegossen, na also.
super, was?

ich wünsch mir und euch allen ein gutes, ein lustiges, ein schönes
20 ELF

Donnerstag, 30. Dezember 2010

20 ELF

im elfenhaus

wird bestimmt nicht fad...

lostag II

weil ich vor dem lagerfeuer abends/nachts noch schnell 10 stunden im heim arbeiten muss fehlt mir die zeit für längere erklärungen.

wer mehr wissen will kann bei LUISA FRANCIA auf ihrer seite www.salamandra.de einiges nachlesen. (auf tagebuch klicken)
auch ihre bücher finde ich höchst interessant.
(zb mond - tanz - magie)

jedenfalls hat der lostag, den ich meine, nichts mit bäuerlichen regeln zu tun . das ist ein überbleibsel vom alten wissen der weisen frauen...

ja und meine heftige verkühlung klingt im sauseschritt ab - schaut ganz so aus als ginge es sich aus, dass ich im freien nachdenken kann.

vergesst beim wünschen nicht, dass nicht alles ein segen ist was man will...
dazu ein netter kleiner witz:

die gute fee erscheint einem alten mann.
drei wünsche frei!

also: adelig und jung will er sein, eine schöne frau haben und viel geld besitzen.
zackwumm.
er erwacht in einem himmelbett, eine schöne junge frau küsst ihn wach, zieht die vorhänge beiseite und sagt heiter:
aufstehen, franz ferdinand, wir fahren heute nach sarajewo !

Mittwoch, 29. Dezember 2010

losen

morgen - 30.12. - ist ein lostag.
(losen = horchen)

ich kann das am lagerfeuer sehr gut.
und am liebsten horch ich dann in mich rein.
das richtige holz hab ich schon, ob ich tatsächlich feuer im hof mach oder nicht doch lieber den ofen im haus befeuere - das werd ich morgen sehen.
*hüstelt und schnupft*

am 31.12. werde ich ein totes huhn oder eine tote gans mit leckeren sachen füllen, braten, nona essen.

und:

mich amüsieren
bissi ruinieren
den teufel exorzieren
manches sublimieren.
wenns fad wird halt das bord lasieren.

Montag, 27. Dezember 2010

wieder an den strand gespült

erstaunlicherweise ohne blessuren, luft krieg ich auch wieder genug.
weil natürlich war ich termingerecht krank.
dieses theater von mir geht mir echt auf die nerven.
also: ignorieren.
vielleicht schaff ich`s klar sehen zu können, im hier und jetzt zu leben, die liebe und wärme, die mich umgibt, zu SEHEN, altlasten gehören auf den bauhof, nicht in mein leben.
was ich anderen predige gilt auch für mich.
vielleicht war`s das letzte mal, und nächstes jahr ist alles anders.

auf silvester freu ich mich schon.
ist ja ein guter anfang!

allen freundinnen und freunden, die meinen unwillen, meine schlechte laune und das bissige gemotze ertrugen sag ich herzlichen dank!

Donnerstag, 23. Dezember 2010

rückzug

für-andere-da-sein, trost und rat spenden, sich teilweise verschwenden
macht müde.
batterien, die nicht aufgeladen werden, sind schnell leer.
steine aus dem weg räumen strengt an.
so gehts mir grad.
deshalb ziehe ich mich zurück um wieder kraft zu tanken.
ich weiss welche tankstelle wo gut für mich ist und bin gscheit genug diese auch aufzusuchen.

ich kenn mich in der zwischenzeit und bin froh zu wissen, es geht immer schnell, die energie und die gute laune kehren bald wieder zurück.
heitere grundstimmung wird bald wieder mein leben beherrschen.

dann gibts auch wieder witzige beiträge.
;)

Mittwoch, 22. Dezember 2010

warum ich heute so neurotisch bin. eine vermutung.

das leben zeigte mir viel.
auch allerhand, das ich gar nicht sehen oder wissen wollte.
hab ja 2002 kraft entschlusses das drehbuch geändert, damit keine tragödie entsteht, sondern eine komödie draus wird.
gelingt recht gut.
manchmal aber nicht perfekt, wie eben auch an weihnachten.
alleine leben ist eine übung, nicht immer einfach. obwohl oftmals schon.
älter werden bringt viele vorteile, aber auch nicht immer.


in meiner kindheit fuhren meine mutter, mein bruder und ich am 24.12. immer zu tante madelaine. die hatte ja dieses wunderbare gut im wienerwald, wo ich so glücklich war.
dort wurde ein baum aus dem wald geholt, aufgeputzt, die stimmung war festlich, fröhlich, es wurde gelacht, getrunken, gekocht.
mittags mampften wir voller genuss, onkel lois sorgte für klassische musik, der kachelofen im salon wärmte, es war herrlich.
nachmittags fuhren wir dann mit dem autobus heim, bepackt mit geschenken, satt und zufrieden.
vater sorgte daheim für den perfekten kinder-weihnachts-traum:

der tannenbaum, immer gross (ein weihnachtsbaum muss bis zur decke reichen, sonst ist es nicht richtig !) prächtig geschmückt.
die villa ausschliesslich mit kerzen beleuchtet.
am gartenweg da ein bissi lametta, dort etwas schokolade, wir hatten immer ein christkind, das unterwegs etwas verlor...
er wusste ja wann der autobus ankommt, wie lange wir brauchen bis nach hause, das leben funktionierte auch ohne handy reibungslos, ja.

er begrüsste uns, wir plauderten, zogen uns aus, da bemerkten wir auch nicht dass er irgendwann nicht neben uns war.
dann: DAS GLÖCKCHEN.
mutter öffnete die flügeltüre, und da strahlte es, funkelte es, glitzerte.
duftete.
wenn wir mit ahhh und ohhh staunten und neugierig die päckchen beäugten war vater wieder hinter uns und gab seinem entzücken ausdruck.
er war ein guter schauspieler un regisseur.
weil wir mittags bei tante madelaine schlemmten was das zeug hielt, gab es abends nur frankfurter würstchen mit erdäpfelsalat, tee, punsch, sekt, kekse.
gemütlichkeit, spass, überraschungen, musik.
mutter ging dann in die mette, sie sang ja im kirchenchor, manchmal begleiteten wir kinder sie, später blieb ich dann gerne bei vater, der immer daheim blieb, etwas vorlas und dann das geschirr wusch.
an diesem abend durfte kein elektrisches licht brennen, nur kerzen waren erlaubt, auch im garten.
irgendwann, nachdem mutter wieder daheim war, gingen wir kinder dann doch zu bett. die geschenke teils im wohnzimmer, teils im kinderzimmer, teils im bett.
wir durften aufbleiben solange wir wollten.
wir mussten uns nicht waschen und zähneputzen.

am 25. irgendwann frühstückstee, dann auswärts essen.
besuch kam, kaffeejause, das wohnzimmer ein durcheinander mit sachen, papieren, schleifen, gläsern, tellern, jede menge kerzen.
der 26. war dann der tag, an dem alle familienmitglieder bis nach dem mittagessen nur im schlafrock herumlümmelten, meistens gab es dann den karpfen, den ausser mutter niemand so richtig mochte, alle waren müde und zufrieden, irgendwann ging man auch ins bad, irgendwann machte man einen ausgiebigen spaziergang, irgendwann normalisierte sich das leben wieder. samt elektrischem licht, samt platz am fussboden.

wenn alles wieder weggeräumt war, der tag-nacht-rythmus wiederhergestellt, dann, ja dann begannen die vorbereitungen für sylvester.

ich liebte diese zeit, ich gierte danach.
die prinzessin war in ihrem element.
damals.

noch immer standhaft ...

die neurotikerInnen meines vertrauens sind auch nicht mehr das was sie früher mal waren -
sie werden in der zielgeraden grad noch milde und weihnachtlich.
muss ich mir sorgen machen?
soll ich neidisch werden?

werd ich am 24. alleine skeptisch schauen?
noch hege ich hoffnung ...

heute 3 cd`s erworben für die kommenden feiertage:

apocalyptica - 7th symphony
paco de lucia
ambros singt waits

Sonntag, 19. Dezember 2010

mark twain:

"LEBEN
ist eine ansteckende krankheit,
die durch geschlechtsverkehr übertragen wird
und stets tödlich endet."

;)

Freitag, 17. Dezember 2010

konfuzius

"fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von anderen.
so wird dir viel ärger erspart bleiben."



momentan hab ich viel um die ohren.
zuviel beruf, zuwenig privatleben.
bald gibts bissi urlaub und mehr easy going.
den weihnachtsputz verschieb ich auf ostern.
;)

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