gut gut ist ja ok ich beruhige mich eh wieder und ja bitte es stimmt ich bin eh schon in pension und es geht sich immer alles aus was solls ich werd nicht verhungern der hund auch nicht ausserdem sind es nur ängste ohne dass was ist jaja.
also sprach datja beim heutigen hundespaziergang am feld, ziemlich atemlos, ohne satzzeichen und ohne erklärung der aufkeimenden panik.
das k-monster mit seinen 4 hunden betrachtete lange sehr aufmerksam, irgendwie auch besorgt meine nackten füsse in den flip-flops, wollte wissen, ob mir ohne jacke nicht doch zu kalt ist, brachte mich zum lachen wie immer und amüsierte mich wieder einmal mit einem gedicht, nämlich
Das Geierlamm von Christian Morgenstern
Der Lämmergeier ist bekannt,
das Geierlamm erst hier genannt.
Der Geier, der ist offenkundig,
das Lamm hingegen untergrundig.
Es sagt nicht hu, es sagt nicht mäh,
und frißt dich auf aus nächster Näh.
Und dreht das Auge dann zum Herrn
und alle haben`s herzlich gern.
datja - 22. Mär, 19:11
wieder einmal ohne fotoapparat unterwegs gewesen, wieder einmal ein sehr aktiver tag nach einem unruhigen nachtdienst.
wieder einmal mit lieben frauen unterwegs gewesen, wieder einmal augen und ohren ganz offen, wieder einmal die natur genossen.
wieder einmal glück in jeder pore gespürt. wieder einmal staunen:
bitte ich kann lama.
sie haben sich mit mir unterhalten.
leider weiss ich nicht worüber, auch was ich antwortete ist mir nicht bekannt.
aber wir haben einander gut verstanden.
und ich erstmals lama-trekking erlebt.
frühling wurde es auch endlich.
nicht nur im herzen.
datja - 20. Mär, 21:23
um die jahrtausendwende sass sie gerne in meinem lokal, damals studierte sie chemie, spielte cello und fuhr nebenbei mit der rettung durch wien.
sie teilte sich das rote sofa bei tisch 2 mit meinem hund juma, rettete den weissen kater, den sie casals nannte, kurz nachdem ich das schwarze katerbrüderchen, das bei mir candide hiess, aus der tierhandlung holte.
vor ein paar tagen las ich erstaunt ein mail von ihr.
so ein hallo gibt es dich noch - mail, ein was ist aus dir geworden - mail.
heute hatten wir uns viel zu erzählen.
mannomann was sich in paar jahren so tut bei manchen - wir kamen kaum nach.
erfreuliches, unerfreuliches, ganz unten, jetzt wieder oben, bei ihr, bei mir.
vertrautheit wie in alten tagen.
zu der passage "weisst du noch" kamen wir gar nicht...
in ihrer wohnung kein möbelstück zuviel, kein bild an der wand, ruhe und duft.
mutter ist sie geworden, der wicht krabbelte am boden herum, die katze lag in der gehschule. es schien als hörte der kleine aufmerksam zu, er war damit voll beschäftigt und wirkte sehr zufrieden.
der neue mann kam ruhig heim, nahm den sohn auf den arm, machte sich nicht wichtig, war einfach da.
wenn es wärmer ist und die junge familie mein elfenhaus beehrt frage ich auch woher er weiss dass die nahen geleise nicht mehr benutzt werden und ob sie noch cello spielt.
datja - 16. Mär, 22:07
optimismus. positives denken. ruhe und heiterkeit. gute gedanken. liebe und freude.
es schneit !!!
datja - 13. Mär, 07:36
SIE: "manchmal kommt es mir vor, als würden die jungen immer dümmer."
ER: "nein, nein. es liegt am alter. man beobachtet sie und weiss doch um die erfolglosigkeit aller bemühungen !"
leute, da ist was dran.
datja - 10. Mär, 19:32
wir müssen VIEL wachsamer sein!
das augenmerk so vieler menschen ruht auf negativer energie, miesen eigenschaften, grauslichen nachrichten.
wer seine eigenen mängel damit vertuschen will dass er bei anderen penibel und zwänglerisch fehler sucht ist selbst schuld.
deshalb:
augen und ohren auf, abgrenzen, wegschicken, auslachen.
das angenehme und schöne fördern, mehr bemerken, sich damit umgeben, sich freuen dass es das auch gibt.
energie dorthin lenken!
schneller STOP sagen, der versuchung wiederstehen mitzumachen.
wär doch gelacht wenn die mit der negativen energie ungehindert agieren können.
also mit MIR nicht mehr.
datja - 7. Mär, 07:33
weil ich frühlingsgefühle hege und schon in der erde herumwühlen will stehen in meinem schlafzimmer kleine pflanzen und warten aufs einsetzen.
es gibt noch nachtfrost, also ist es den kleinen zu kalt da draussen vor der tür...
bisher bezeichnete ich mein schlafzimmer als gepflegten stall, hund und katz teilen ja das grosse bett mit mir.
jetzt aber schauts so aus als schliefe ich in einer gärtnerei.
schaut schön aus!
und nebenbei kann ich mein neues arbeitsleiberl nur wärmstens empfehlen: es trägt die aufschrift "IGNORE GOSSIP", und ich meine damit keinesfalls die punk-band, sondern das getratsche über kollegInnen, was mich langweilt. vielleicht werde ich mit geschichten, die mich nicht interessieren, sowie gefühlsmässig eher erfunden sind, nicht mehr belästigt.
schau ma mal. sonst fahr ich deutlichere geschütze auf...
;)
datja - 5. Mär, 07:20
ende märz lerne ich, mit lamas umzugehen.
eine freundin erwirbt zwei junge stuten.
sie hat ja erst 13 pferde, 2 zahme schweine, 4 katzen, 1 kleinen hund.
es ist kein nachteil, dass ihr mann hufschmied ist.
;)
datja - 2. Mär, 19:27
wir wissen: es ist alles so furchtbar.
dies, das, jenes, da, dort.
wir wissen: jammern hilft wenig.
höchstens den bakterien, den viren, usw usf.
wir wissen: positives denken tut gut.
der seele, dem teint, der umgebung.
wir sollten: lächeln, lachen.
wie till eulenspiegel sein.
was ist zu tun?
augen auf und FINDEN.
das gute, schöne, positive.
diesem raum geben.
das, was wir an unangenehmen gegebenheiten ändern können, ändern.
(es ist mehr als wir glauben !)
was nicht, das nicht.
(es ist mehr als wir glauben !)
wie beim gärtnern:
sich am schönen freuen, ergötzen, dorthin die aufmerksamkeit und kraft lenken.
das, was wir nicht wollen, einfach auszupfen, abschneiden,wegschmeissen, kompostieren.
nebenbei.
das, was wir wollen, pflanzen, pfiffig pflegen, dabei ein lustiges liedchen pfeifen
.
datja - 27. Feb, 10:16
konstantin wecker & hannes wader
schon so lang
datja - 24. Feb, 00:12
brillen...
kurzsichtigkeit mit 1,5 :
OHNE BRILLE ist kino öd und autofahren anstrengend.
deshalb hat frau die brille immer dabei.
später dann:
weitsichtigkeit mit 1,5:
kleingedrucktes ist anstrengend und fehler sind öd.
deshalb hat frau die brille immer dabei.
noch später:
in beide richtungen 1,75
zwei brillen sind anstrengend und öd.
beim optiker gejammere, weil plus 1,75 und minus 1,75 nicht NULL ergeben.
gleitsichtbrille, weil zwei brillen anstrengend und öd sind.
wegen schwindel und ständigem stolpern über stiegen (anstrengend und öd) reklamation beim optiker.
belehrungen hinnehmen. unwillige akzeptanz von fachwissen.
(anstrengend und öd)
deshalb gleitsichtbrille ständig tragen.
ANSTRENGEND UND ÖD.
gestern traf ich mich mit meiner besten freundin in wien.
zwei brillenschlangen voller lebenslust und heiterkeit.
TIPP: CAFE JELINEK IN WIEN 6 OTTO BAUER GASSE 5.
datja - 23. Feb, 22:13
ICH SUCHE NICHT,
ICH FINDE !
Picasso
datja - 23. Feb, 20:27
erledigt.
ja das bin ich.
tief abgetaucht sah ich mir alles noch einmal genau an, jetzt habe ich die schachtel mit sehr persönlichen alten erinnerungen wieder zugemacht.
vieles preisgegeben, manches verschwiegen.
um menschen und plätze getrauert die es nicht mehr gibt, die vergänglichkeit hautnah gespürt.
nach tagen ohne sonne brach sie heute wieder durch, der schnee beginnt zu schmelzen.
ich beende diesen zyklus mit zwei gedichten meines vaters, die er 1946
während seiner russischen gefangenschaft in karelien schrieb:
ABEND WIRD ES WIEDER, BALD BRICHT HEREIN DIE NACHT,
UND BEI DEM KLANG DER ABENDLIEDER HAB ICH AN DICH GEDACHT.
DEN LETZTEN GRUSS WILL ICH DIR SENDEN, DIR WÜNSCHEN EINE GUTE NACHT.
DAS LEID, ES MÖG IN GLÜCK SICH WENDEN,
BEVOR EIN NEUER MORGEN LACHT.
DIE STERNLEIN MÖGEN DICH BEHÜTEN, DIR SAGEN, WIE´S UM MICH BESTELLT,
WENN DU SIE SIEHST, WIRST DU ZUFRIEDEN,
SIE KÜNDEN EINE BESSRE WELT.
UND WIE SIE GLITZERN, LEUCHTEN, FUNKELN,
UND JEDE NACHT AM HIMMEL STEHN,
SO MAGST AUCH DU BEI JEDEM DUNKELN
MIR ALS MEIN STERNLEIN NIEMALS UNTERGEHN - - -
WEICHE DUNKLE FLÜGEL BREITET SEGNEND SACHT
ÜBER ALLE HÜGEL
NUN DIE WEIHNACHTSNACHT.
FERNE LICHTER LADEN HELL MIT WEISSEM SCHEIN -
AUF VERSCHNEITEN PFADEN GEH´ICH STILL ALLEIN.
UND MIR IST, ALS RÜHRE DEINE HAND MICH AN,
DASS ICH TRAUMHAFT SPÜRE
FRÜH´RER TAGE (ZEITEN) BANN. -
AUS DER WOLKEN LEICHTEM DUFT
HÖR ICH DEINE STIMME RUFEN IN DER LUFT
UND MIR IST, ALS WINKEN
(AUS DER HIMMELSRUH) MIR IM STERNEBLINKEN
DEINE AUGEN ZU.
an die leserinnen und leser sage ich herzlichen dank für die feinfühlige begleitung ohne kommentare.
datja - 21. Feb, 09:30
yak reiste mit uns.
extra für ihn wurde nach stammbäumen gesucht !
datja - 21. Feb, 01:48
... war mein vater 6 monate beruflich in amerika.
der abschied am flughafen wien schwechat war entsetzlich für mich.
er brachte mir einen roten regenschirm mit.
datja - 20. Feb, 20:52

die mutter meines vaters und der vater meiner mutter zeigen mir wie`s geht...
datja - 20. Feb, 20:02
wenn möglich
keine kommentare.
wozu auch ?

datja - 20. Feb, 01:01
wurde 1948 geboren
datja - 20. Feb, 00:42
...
wie es roch.
mein elternhaus in purkersdorf.
jetzt steht dort eine wohnhausanlage.
datja - 20. Feb, 00:36