Montag, 7. Dezember 2009

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Soll sein, daß ich bau` in die Luft meine Schlösser,
Soll sein, daß mein Gott ist im Ganzen nicht da.
Im Traum ist mir heller,
Im Traum ist mir besser.
Im Traum ist der Himmel noch blauer als blau.
Soll sein, daß ich werd` mein Ziel nicht erreichen,
Soll sein, daß mein Schiff wird nicht kommen zum Steg.
Es geht mir nicht darum, ich soll was erreichen,
Es geht mir um den Gang auf einem sonnigen Weg.

Asoi is es.

Joschi Bakernikow, * 1897 in Polen

Freitag, 4. Dezember 2009

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"Wenn du müde geworden bist vom Laufen nach den Sternen,
um den Menschen in der Nacht etwas Licht zu bringen,
dann setz dich in der Stille nieder und lausche auf die Quelle.
Wenn du tief genug vordringst zum Kern der Dinge,
dann bekommst du Augen um unsichtbare Dinge zu sehen und Ohren um unhörbare Dinge zu hören."

(Phil Bosman)

Donnerstag, 3. Dezember 2009

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bald beginnts !

ich halte es mit diversen feiertagen nicht so genau wie der rest der gesellschaft.
als schrullige, verschrobene und JAAA: trotzige ;) bewohnerin dieses planeten passe ich mich schwer an.

die zeit zwischen weihnachten und neujahr ist eine ganz besondere. das sind die raunächte.
in dieser zeit falle ich leicht auf.

nebelspaziergänge, kerzenlicht, kartenlegen, i ging werfen (ein chinesisches orakel) wenn möglich lagerfeuer. musik hören, sekt trinken. ich beginne schon die notwendigen utensilien zusammenzutragen damit ich alles hab wenn ichs brauch.

sollten sie mich also in dieser zeit treffen, mit mister me an der leine, so haben sie bitte verständnis.

Dienstag, 1. Dezember 2009

heute (!!!) fotografiert

wieder da

sieht ganz so aus als wüchse mir noch kein schweinerüssel.
es ist nur eine fieberblase.

die viren ziehen sich beleidigt zurück.
hab ihnen offenbar zuwenig beachtung geschenkt.

mein hausarzt ist schuld:
die entfernung beträgt 51 km.
trotz übersiedelung halte ich ihm die treue, aber wir sehen einander jetzt noch seltener als früher, als ich noch ganz in seiner nähe wohnte.
so dachte ich kurz nach was zu tun sei.
die ärztin hier im dorf wurde von mir im sommer informiert, dass ich sie nur bei einem notfall kontaktiere.
der lag nicht vor.
100 km übers land zu fahren wegen so winzigkleinen wesen, die meinen körper schwächen wollen und mir die laune verderben, das gefiel mir auch nicht. ergo legte ich mich in mein gemütliches bett, legte eine cd ein, und SCHLIEF.
1 tag und 1 nacht reichten.
volkswirtschaftlich auch bemerkenswert, weil ich eh frei hatte.

Sonntag, 29. November 2009

bitte warten

wegen krankheit vorübergehend geschlossen

Samstag, 28. November 2009

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advent advent ein lichtlein brennt...


es beginnt wieder.
die angeblich stillste zeit im jahr entpuppt sich auch heuer wieder als ein unbestätigtes gerücht.
deshalb verhalte ich mich möglichst ruhig,
(alles ist relativ!)

beobachte argwöhnisch was die menschen jetzt so tun und nicht lassen, schaue noch kritischer, runzle die brauen.
frustriere noch öfter, weil meine mütterliche art etwas anders geartet ist als von manchen menschen gewünscht.
erstens bin ich keine mami sondern eine kleine schwester, zweitens egoistisch und schrullig, drittens...
ach, genug geraunzt.

der gartengrill ist zu aktivieren, ich sollte mehr rauchen, trinken, lachen.
dem hund ein neues halsband kaufen, der katze überteuertes fressen geben, schnittblumen für mich selbst erwerben.

Freitag, 20. November 2009

freude

morgen ist buchausstellung im dorf...

motto:

"Ein Buch ist ein Freund,
der deine Fähigkeiten aufdeckt,
es ist ein Licht in der Finsternis und ein Vergnügen in der Einsamkeit;
es gibt, und nimmt nicht.!
(Mosche Ibn Esra)

Montag, 16. November 2009

witz des tages

eine alte frau öffnet ihre tür.
auf der schwelle steht ein kleiner tod.

"oh. ist es also soweit mit mir?"

"na, na. es warat wegen dem hamster."

Freitag, 13. November 2009

bitte nicht stören!

immer wieder staunen

die wogen des schicksals spülten mich an viele verschiedene strände.

das erste eigene (elfen)haus ist immerhin mein 10. (!!!) hauptwohnsitz.
ich war seinerzeit monatelang mit dem wohnmobil unterwegs, marokko, die sahara, griechenland, die türkei.
lebte 1 1/2 jahre auf einem segelboot in der adria, war sekretärin und disponentin, betrieb 13 jahre ein jazz-pub in wien, wurde dann behinderten-betreuerin.
lernte das weinviertel vor allem durch wanderreiten mit meiner haflinger-stute kennen, erholte und erhole mich immer wieder im waldviertel bei meiner freundin.

aber egal wo ich war oder bin, es tauchten und tauchen immer menschen auf, die mich bereichern, von denen ich lernte und lerne, die mich wärmen, die ich schätze und liebe.
ich kenne und mag das gefühl des alleine-seins, doch auch einsamkeit und angst sind mir wohlbekannt, doch immer ist da dieses:
nun, das ist heute. morgen ist ein anderer tag, wer weiss wie der wird.

durch ein glückliches schicksal scheint dann die sonne, ich treffe menschen, mit denen ich ernste gedanken aussprechen kann, um kurz danach lachend blödsinn zu machen, die zeit steht still, alle sorgen sind vergessen, das herz ist weit und warm.

was gehts mir doch gut!

Dienstag, 10. November 2009

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möglicherweise sind rehe engel.

immer, wenn ich welche sehe erfasst mich eine gewisse ergriffenheit und ruhe.

Donnerstag, 5. November 2009

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pläne schmieden solange das eisen heiss ist!


halloween ist ja gleichzeitig auch neujahr.
keltischen ursprungs.
deshalb schaue ich in züngelnde flammen, betrachte die glut, verbrenne salbei, weihrauch, lavendel, denke nach was ich als nächstes so will, was ist zu tun, was zu lassen?
was ist möglich, was muss warten, was ist/tut mir gut, was gehört verworfen?
wieviel habe ich im letzten jahr erreicht, wobei ist mir die luft ausgegangen, was hat mich belastet, was hat mich genährt?
was hat mich erfreut, was weitergebracht?
was habe ich gelernt?
welche fehler machte ich?

was wünsche ich mir?
kann ich wichtig von egal unterscheiden?
lache ich genug?

hm. gar nicht einfach.

eines kristallisiert sich heraus:
im frühling will ich wieder reitstunden nehmen, es gibt eine noriker-stute die bewegt gehört und mir gefällt...
bis dahin bin ich sicher fit genug.
dafür muss die renovierung der küche eben warten, seis drum!
(gartenarbeit kostet kein bis wenig geld, tut gut, erfreut.)
prioritäten setzen ist wichtig.
freude unersätzlich.
pläne wichtig.
lebenslust lebenswichtig.

Samstag, 31. Oktober 2009

;)

anleitung zum glücklichsein:

verändern sie ihr leben.
werfen sie ballast ab und seien sie dabei durchaus rigoros.
ziehen sie eventuell um.

zb in ein kleines altes haus.
beginnen sie zu renovieren.
leben sie einen sommer ohne bad, wasch- und spülmaschine.
kochen sie entweder gar nicht oder im holzschuppen.

wenn sie dann, nach ca 5 monaten, wieder in einer badewanne liegen können - im warmen wasser wohlgemerkt - und die waschmaschine wäscht, derweilen der geschirrspüler spült, die zentralheizung wärmt, das bett endlich an der richtigen stelle steht, das sofa zum kuscheln einlädt
-
dann, ja dann
SIND SIE SO RICHTIG GLÜCKLICH.

wie ich gerade.
:)

Freitag, 30. Oktober 2009

krankenhäuser sind oft kranke häuser

eine liebe bekannte liegt im krankenhaus.
wir telefonierten und ich mach mir danach so meine gedanken:

es gibt jetzt förderbänder, mit denen die menschen von ihren kargen, pflegeleichten zimmern in den op transportiert werden.
jedoch sehen sie, so auf dem rücken liegend, bange der dinge harrend, die auf sie zukommen, nichts.
ausser die decke eben, die in solchen situationen dazu neigt, einem auf den kopf zu fallen.
mit etwas kreativität und echt wenig geld könnte man doch wenigstens arabesken aufmalen, landschaften, oder filme mit schönen tierszenen beamen.
beruhigende musik abspielen, aromaöle ihren duft verströmen lassen...
die kleidung der pflegenden menschen in verschiedenen hellen stoffen schneidern, aquarien aufstellen.
indirekte beleuchtung anbringen wo es geht.
luftige vorhänge, die das auge erfreuen, ach ich hätte so viele ideen.
aber es fragt mich ja niemand.

erst nachher, wenn man sich selbst um seine gesundung kümmert und in wellness-hotels eincheckt gibt es diese genüsse.

aber dann müsste es ja gesund-werd-haus heissen.

Dienstag, 27. Oktober 2009

bitte nur leise weitersagen:

ich mag den herbst.
(und auch den winter)

ist das SEHR ARG?

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