Sonntag, 29. November 2009

bitte warten

wegen krankheit vorübergehend geschlossen

Samstag, 28. November 2009

...

advent advent ein lichtlein brennt...


es beginnt wieder.
die angeblich stillste zeit im jahr entpuppt sich auch heuer wieder als ein unbestätigtes gerücht.
deshalb verhalte ich mich möglichst ruhig,
(alles ist relativ!)

beobachte argwöhnisch was die menschen jetzt so tun und nicht lassen, schaue noch kritischer, runzle die brauen.
frustriere noch öfter, weil meine mütterliche art etwas anders geartet ist als von manchen menschen gewünscht.
erstens bin ich keine mami sondern eine kleine schwester, zweitens egoistisch und schrullig, drittens...
ach, genug geraunzt.

der gartengrill ist zu aktivieren, ich sollte mehr rauchen, trinken, lachen.
dem hund ein neues halsband kaufen, der katze überteuertes fressen geben, schnittblumen für mich selbst erwerben.

Freitag, 20. November 2009

freude

morgen ist buchausstellung im dorf...

motto:

"Ein Buch ist ein Freund,
der deine Fähigkeiten aufdeckt,
es ist ein Licht in der Finsternis und ein Vergnügen in der Einsamkeit;
es gibt, und nimmt nicht.!
(Mosche Ibn Esra)

Montag, 16. November 2009

witz des tages

eine alte frau öffnet ihre tür.
auf der schwelle steht ein kleiner tod.

"oh. ist es also soweit mit mir?"

"na, na. es warat wegen dem hamster."

Freitag, 13. November 2009

bitte nicht stören!

immer wieder staunen

die wogen des schicksals spülten mich an viele verschiedene strände.

das erste eigene (elfen)haus ist immerhin mein 10. (!!!) hauptwohnsitz.
ich war seinerzeit monatelang mit dem wohnmobil unterwegs, marokko, die sahara, griechenland, die türkei.
lebte 1 1/2 jahre auf einem segelboot in der adria, war sekretärin und disponentin, betrieb 13 jahre ein jazz-pub in wien, wurde dann behinderten-betreuerin.
lernte das weinviertel vor allem durch wanderreiten mit meiner haflinger-stute kennen, erholte und erhole mich immer wieder im waldviertel bei meiner freundin.

aber egal wo ich war oder bin, es tauchten und tauchen immer menschen auf, die mich bereichern, von denen ich lernte und lerne, die mich wärmen, die ich schätze und liebe.
ich kenne und mag das gefühl des alleine-seins, doch auch einsamkeit und angst sind mir wohlbekannt, doch immer ist da dieses:
nun, das ist heute. morgen ist ein anderer tag, wer weiss wie der wird.

durch ein glückliches schicksal scheint dann die sonne, ich treffe menschen, mit denen ich ernste gedanken aussprechen kann, um kurz danach lachend blödsinn zu machen, die zeit steht still, alle sorgen sind vergessen, das herz ist weit und warm.

was gehts mir doch gut!

Dienstag, 10. November 2009

...

möglicherweise sind rehe engel.

immer, wenn ich welche sehe erfasst mich eine gewisse ergriffenheit und ruhe.

Donnerstag, 5. November 2009

...

pläne schmieden solange das eisen heiss ist!


halloween ist ja gleichzeitig auch neujahr.
keltischen ursprungs.
deshalb schaue ich in züngelnde flammen, betrachte die glut, verbrenne salbei, weihrauch, lavendel, denke nach was ich als nächstes so will, was ist zu tun, was zu lassen?
was ist möglich, was muss warten, was ist/tut mir gut, was gehört verworfen?
wieviel habe ich im letzten jahr erreicht, wobei ist mir die luft ausgegangen, was hat mich belastet, was hat mich genährt?
was hat mich erfreut, was weitergebracht?
was habe ich gelernt?
welche fehler machte ich?

was wünsche ich mir?
kann ich wichtig von egal unterscheiden?
lache ich genug?

hm. gar nicht einfach.

eines kristallisiert sich heraus:
im frühling will ich wieder reitstunden nehmen, es gibt eine noriker-stute die bewegt gehört und mir gefällt...
bis dahin bin ich sicher fit genug.
dafür muss die renovierung der küche eben warten, seis drum!
(gartenarbeit kostet kein bis wenig geld, tut gut, erfreut.)
prioritäten setzen ist wichtig.
freude unersätzlich.
pläne wichtig.
lebenslust lebenswichtig.

Samstag, 31. Oktober 2009

;)

anleitung zum glücklichsein:

verändern sie ihr leben.
werfen sie ballast ab und seien sie dabei durchaus rigoros.
ziehen sie eventuell um.

zb in ein kleines altes haus.
beginnen sie zu renovieren.
leben sie einen sommer ohne bad, wasch- und spülmaschine.
kochen sie entweder gar nicht oder im holzschuppen.

wenn sie dann, nach ca 5 monaten, wieder in einer badewanne liegen können - im warmen wasser wohlgemerkt - und die waschmaschine wäscht, derweilen der geschirrspüler spült, die zentralheizung wärmt, das bett endlich an der richtigen stelle steht, das sofa zum kuscheln einlädt
-
dann, ja dann
SIND SIE SO RICHTIG GLÜCKLICH.

wie ich gerade.
:)

Freitag, 30. Oktober 2009

krankenhäuser sind oft kranke häuser

eine liebe bekannte liegt im krankenhaus.
wir telefonierten und ich mach mir danach so meine gedanken:

es gibt jetzt förderbänder, mit denen die menschen von ihren kargen, pflegeleichten zimmern in den op transportiert werden.
jedoch sehen sie, so auf dem rücken liegend, bange der dinge harrend, die auf sie zukommen, nichts.
ausser die decke eben, die in solchen situationen dazu neigt, einem auf den kopf zu fallen.
mit etwas kreativität und echt wenig geld könnte man doch wenigstens arabesken aufmalen, landschaften, oder filme mit schönen tierszenen beamen.
beruhigende musik abspielen, aromaöle ihren duft verströmen lassen...
die kleidung der pflegenden menschen in verschiedenen hellen stoffen schneidern, aquarien aufstellen.
indirekte beleuchtung anbringen wo es geht.
luftige vorhänge, die das auge erfreuen, ach ich hätte so viele ideen.
aber es fragt mich ja niemand.

erst nachher, wenn man sich selbst um seine gesundung kümmert und in wellness-hotels eincheckt gibt es diese genüsse.

aber dann müsste es ja gesund-werd-haus heissen.

Dienstag, 27. Oktober 2009

bitte nur leise weitersagen:

ich mag den herbst.
(und auch den winter)

ist das SEHR ARG?

Mittwoch, 21. Oktober 2009

wer jetzt kein haus hat...

fast sechs monate wurde im elfenhaus geschraubt, gekleistert, gehämmert.

nun betrachte ich das ergebnis, lehne mich zurück und geniesse.

ciao!

Freitag, 16. Oktober 2009

manchmal ist vertrauen besser als kontrolle...




heute musste ich um 6.15 h das elfenhaus verlassen, mein dienst begann um 6.30 h früh.
bis 18.30 h.
der fliesenleger kam um 7,oo h.
hm.
hab daher gestern mit ihm ausführlich gesprochen, ihm den hausbrauch erklärt, die katze vorgestellt, die kaffeemaschine gezeigt.
er lachte herzlich über mein "fühlen sie sich wie zuhause, aber benehmen sie sich bitte nicht so !"

beim heimkommen schnurrte die katze.
sie ist sehr zufrieden, ich auch.
und morgen habe ich nachtdienst, also treffe ich den guten mann vor ort.

Samstag, 10. Oktober 2009

wie das leben so spielt...

heute:
beginn der aktion "bürgerinitiate gegen zuviel verkehr in der eigentlich so ruhigen hintaus-straße vor dem elfenhaus" - im klartext heisst das, ich ging mit dem frauchen von mister me's freund bono von haus zu haus, um unterschriften zu sammeln.
unser verfasster text, der dem bürgermeister vorgelegt wird, gefällt.
quote der unterschriften: 85 % (!!!)
herr k. mit seinen 4 hunden aus verschiedenen ländern wurde von uns so gegen 13 h geweckt, was ihm einen pluspunkt einbrachte. klaro unterschrieb er die petition.
dabei lernte ich auch meinen nachbarn zur linken kennen, einen 82-jährigen herrn aus wien, der mich abends zu einem glas rotwein einlud.
aber gerne doch!
es wurden 4 gläser...
interessiert betrachtete ich meine westliche fassade, streichelte die linde, die mir so passenden schatten im uneinsichtigen höfchen spendet, lobte den an der richtigen stelle wachsenden veitschií, der über die mauer zu mir kriecht, bemerkte positiv, dass mein refugium tatsächlich eines ist usw usf.)
wir kamen ins plaudern. das lag auch daran, dass mister me auf dem sofa liegen durfte. frau hat so ihre prinzipien...
;)
sein sohn ist bildhauer, lebt jetzt in spanien, und ich glaube, einen studienkollegen von ihm zu kennen, der stammgast in meinem jazzlokal in wien war.
mal sehen.
bekanntlich ist die welt so klein wie ein taschentusch.
fad ist mir nicht.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

die griechen sind klug

!!!

remember

vor 20 jahren bekam ich von meinem vater ein sehr wertvolles geschenk.
gestern hielt ich es wieder in meinen händen, zog mich mit einer kanne tee in mein schlafzimmer zurück und las.

es handelt sich um sein tagebuch aus russischer kriegsgefangenschaft, die er vom 2. februar 1945 bis 24. november 1947 in karelien verbrachte.
mit einem tintenbleistift auf papier von zementsäcken geschrieben, als buch im lager gebunden, am körper tragend 1947 heimgeschmuggelt.
(11 monate später kam ich zu seiner freude auf die welt. sein sohn war bei seiner heimkehr 3 jahre alt.)

ein berührendes, hoch interessantes werk, das mir noch immer tränen in die augen treibt.
seine gedichte drücken seine grundhaltung aus, deshalb gebe ich zwei davon wieder:

ÜBER ALLER ENGE WÖLBT SICH DOCH DER HIMMEL WEIT,
UND AUS DEM GEDRÄNGE TAUCHT DER BLICK IN EWIGKEIT.
HEBE DEINE AUGEN ETWAS ÜBER DIESEN STACHELDRAHT,
LASS DEN TROST DIR TAUGEN, DEN DER HIMMEL FÜR UNS ALLE HAT.
ODER DICHTERWORTE LASS AUS DER ERINNERUNG IN DICH HINEIN:
AUCH AN DIESEM ORTE KANNST DU FREI UND VOLLER FRIEDEN SEIN.


VOR DEN TAGEN DER GEFANGENSCHAFT
HATTEN SIE DAS ALTER NOCH BEZWUNGEN -
DOCH NUN ZEHRT DIE ZEIT AN IHRER KRAFT
UND DIE ALTEN SIND NICHT MEHR DIE JUNGEN.
ABER AUCH DIE JUNGEN WERDEN GRAUER,
TIEFER FURCHEN SICH DIE SORGENFALTEN,
UND - BETRACHTEN WIR SIE UNS GENAUER -
AUCH DIE JUNGEN SIND NICHT MEHR DIE ALTEN.
DENNOCH HAT GEMEINSAMES ERLEIDEN EINES SCHICKSALS,
IN WELCHES SIE VERWOBEN,
OHNE ALT UND JUNG ZU UNTERSCHEIDEN,
BEIDE ÜBER SICH HINAUSGEHOBEN.

(bruno walther)

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