Mittwoch, 15. Juli 2009

bärenbrüder

an das waschen am brunnen hab ich mich gewöhnt.
das beginne ich gar zu geniessen...
auch ohne WC funktioniert mein leben.
es hilft der uneinsichtige innenhof und so manche türe, die für mich jederzeit offen steht.


aber als heute morgen herr rudi vor meiner tür stand und mir strahlend seinen jüngeren bruder vorstellte, der auch so geartet ist wie er, ja, da hab ich mich schon sehr gefreut!

Sonntag, 12. Juli 2009

grenzen

die menschen im dorf beäugen mich auf schritt und tritt, und ich bin viel unterwegs.
ich tu so als merkte ich es nicht und beobachte sie genauso wie sie mich.
mit manchen plaudere ich wenn ich angesprochen werde, andere wiederum bekommen auf fragen lediglich einen erstaunten blick.
es kommt aber auch vor, dass ich auf sehr direkte fragen offen antworte.
was dann wiederum verblüffung auslöst.
sehr oft lache ich einfach als antwort.

die meinungen über "die neue" sind wahrscheinlich sehr verschieden.

eine amüsante angelegenheit!

ps: schwärme von staren sind unterwegs. die trauben und sonnenblumen beginnen zu reifen. irgendwie früh finde ich. beginnt der herbst?

Samstag, 11. Juli 2009

herr rudi

er stand vor meiner tür, mit kompressor, presslufthammer und anderem schweren gerät-
geschickt vom genialen installateur.

mitte 30, muskelbepackt, freundlich, aufmerksam, plaudernd.
das tatoo am oberarm: eine englische bulldogge.
irgendwie sieht er auch so aus.
(mister ME mochte ihn sofort.)
eindeutig der mann fürs grobe.

zwei stunden später kam seine frau.
altenbetreuerin, engagiert, mollig, zu ihm passend.
drei stunden später kam sein onkel.
unglaublich dick, sehr geschmeidig, schweigsam.

herr rudi ist selbständig irgendwie, hat wenig zeit, da mehrere baustellen von ihm betreut werden,kennt jeden im dorf, hat als jugendlicher im elfenhaus schnapsen gelernt und fühlt sich hier verantwortlich.


wenn er um punkt 7 h früh kommt sagt er regelmässig "in zwei stunden muss ich wieder weg."
ich dann "aha. und ich flüchte jetzt, habe auch einen termin, ausserdem ist es für ME zu laut wenn du werkst."
irgendwann ,, meist nach 8 - 10stunden, komme ich wieder, ja und dann
ist unglaublich viel geschehen.

und
der schutt futsch
alles aufgekehrt
AUFGEWASCHEN (ich hab nur wasser vom brunnen !)
alles ordentlich.

mein besitz, ohne zaun und mit offener haustür, wie hinter einer 6 m hohen mauer.

ich weiss weder wer das wann macht
noch
was es mich kosten wird


mein gefühl: völlig entspannt.
zauberei!

hoffentlich.

Donnerstag, 9. Juli 2009

schmuck

trotzdem

gute laune

liebe freundInnen

manch lobenswerte kollegin
(hokuspokuszauberstokus: die gewaschene wäsche gebügelt vorgefunden....)

hund und katze, die auch ohne zaun und lärm daheimbleiben

arbeiter, die in gummistiefel lächelnd schutt abladen

deren chef, der ratzfatz mit dem greifer ebendiese schuttberge entfernt

nachbarInnen, die bei allem unbill freundlich bleiben

eine bankbeamtin, die mich per mail an wichtiges erinnert

sogar der regen benimmt sich: er ist zwar täglich (!!!) da, aber erst am nachmittag



alles läuft nach plan

in 8 wochen ist der spuk vorbei

ich bin gesund, gut gelaunt, ja und hallo: abnehmen tu ich auch dabei.

wer braucht schon wasser?

was ich gerade NICHT im haus habe:

wasser
bad + WC
küche
wohnzimmer
schlafzimmer
vorraum
zaun

was ich HABE:

brunnen
spaten
klappbett
kisten
schutthaufen
erdhaufen
haufen mit ästen

und seltsamerweise
GUTE LAUNE

Sonntag, 5. Juli 2009

sauer

nicht immer macht sauer lustig:

weil das elfenhaus etwas luxus bekommt und das gemietete objekt bis en de september zu bezahlen ist, erarbeitete ich einen guten plan was die logistik betrifft.
meine geliebten pflanzen dachte ich im september zu übersiedeln, genauso wie die herumstehenden und -liegenden dekorativen gartenelemente.
jetzt sehe ich mich gezwungen, mit fliegenden fingern aus- und wieder einzugraben, zum ungünstigsten zeitpunkt.

weil:
mir werden laufend pflanzen gestohlen.
selbstredend kenne ich alle und weiss ganz genau wer wo wächst...
ich bin empört und sehr sehr wütend.

bekannt bin ich für meine freundliche art, grosszügig ja auch noch.
der gemietete garten ist viel viel grösser als das grün ums elfenhaus;
ich verschenke gerne.
mach das auch. vielleicht habe ich an manche menschen nicht gedacht, weil sie keinen platz in meinem herzen haben.
würde auch denen was abgeben wenn ichs nicht brauch -
aber gefragt will ich werden wenn wer was will.

hoffentlich gräbt der freche dieb das nächste mal dort, wo die erdwespen wohnen.
und bekommt probleme mit den urgiftigen wurzeln von ............. und ............, hähä.
ja und eingehen sollens ihm, vorher läuse bekommen und nacktschnecken und wühlmäuse sollen bei ihm einziehen.

bäh.

Samstag, 4. Juli 2009

öha!

E war artistin in einem zirkus, ritt in ihrer kindheit und jugend voller begeisterung über ungarns steppe, brachte dannn zwei buben zur welt, liess sich scheiden,.
verliess in folge ihre heimat, packte die kinder und das notwendigste, liess sich im weinviertel nieder.
schickte die buben, die damals nur wenig deutsch konnten, in die örtliche volksschule und begann ein neues leben.
zäh, durchtrainiert, diszipliniert, fleissig, immer gut gelaunt.
die kinder sind jetzt 10 und 11 jahre alt, sprechen fliessend deutsch, beherrschen den hiesigen dialekt, sind voll integriert.
seit über 1 jahr ist E behinderten-betreuerin und eine von mir sehr geschätzte kollegin.

gestern hatte ich auch mit ihr dienst, wir fuhren mit 16 bewohnerInnen zum reitgut. die reit-gruppe führte den angehörigen ihre erlernten künste vor.
ich kam aus dem staunen über die behinderten nicht heraus: freihändiges reiten ohne sattel, keine scheu vor den tieren, jubel, lachen, streicheln, klopfen.
beim anschliessenden grillfest strahlende reiter und zuseher, applaudierende verwandte, eine entspannte chefin, zufriedene betreuer.

leopold, das zahme ausgewachsene wollschwein, das glaubt, ein pony zu sein (frühkindliche prägungen sitzen TIEF !!!) liess sich bürsten, merlin, der irische wolfshund, bettelte erfolgreich, die bratwürstel und fangfrischen lachsforellen und karpfen mundeten allen anwesenden.

und mit offenem mund standen wir alle gemeinsam am viereck, um E zu bewundern, die uns zeigte, wie man auf ein pferd in bewegung aufspringt, darauf turnt und einen kopfstand macht.

aber auch ich bin nach 3 jähriger pause mit 60+ wieder geritten, flotter trab ohne sattel - aber den kopfstand hab ich ausgelassen.... ;)
im herbst geh ich nach der arbeit reiten, das gutmütige schulpferd trägt mich gerne!

Dienstag, 30. Juni 2009

impressionen

die briefträgerin läutet am tor, stellt sich vor, informiert mich darüber, dass es im ort keine post gibt, aber eingeschriebene briefe mit dem post-zettel beim greissler abgeholt werden können.

die alte dame mit dem dicken labrador bleibt auch heute am zaun stehen, damit sich die hunde unterhalten können. sie selbst redet nichts.
ich liebe ihre lachenden augen.

die junge mutter radelt auf dem selbstgebastelten tandem mit ihrem behinderten sohn durch den ort, erzählt dabei geschichten und lacht.

nach dem unwetterartigen gewitter lässt sich ein junger laubfrosch von mir angreifen.

der installateur ruft mich an und sagt mir, dass sein freund in 5 tagen mit seinem minibagger kommt.
(JUBEL !!!)

die dame von der abfall-firma ruft an und will wissen, ob ich morgen um 10 uhr den sperrmüll-container vorm haus haben will.
(JA!!!!)

ich fahre zu CH, die noch nicht da ist - sonst wär sie ja pünktlich - treff sie aber dann doch und probiere den bestellten halsschmuck an wie ein kleid bei der schneiderin.
bin entzückt über ihre umsetzung meiner idee und freu mich narrisch auf das bald fertige teil.

zerre mister ME vom eingerollten igel weg.

rede mir erfolgreich ein, dass hinter der holzverschalung ein mäuschen knistert und keine ratte.

heute war ein guter tag.

dont worry be happy

ruhe vor dem sturm

momentan lebe ich seltsam:

das (noch) gemietete haus wird immer leerer.
das (schon) gekaufte haus auch.
die bestellte sperrmüll-mulde ist (noch) nicht da.
der motivierte installateur kommt bald. (ja! schon.)
mein besitz lagert im (noch) holzfreien holzschupfen.
die ersten (schon) übersiedelten rosenstöcke fühlen sich wohl.
das (noch) nicht umgebaute elfenbad hat momentan nur kaltes wasser.
die (schon) übersiedelte waschmaschine hat (noch) keinen anschluss unter dieser nummer.
usw
usf

da ich eine warm-duscherin bin liegt im auto immer handtuch und seife.
ein korb mit schmutzwäsche ist auch oft dabei.
meine freundinnen wundern sich nicht mehr, dass ich zuerst ihr bad benütze, bevor ich am kaffeetisch platz nehme.

nachtdienste beginnen ebenfalls mit duschen und haare waschen.

ich erwarte voller ungeduld den mini-bagger und weiteres schweres gerät, angeblich beginnt das nächse projekt, das ich kokkett "einstürzende altbauten" nenne, im juli. DIESES jahres.
im august sollte der "wiederaufbau" stattfinden, der september steht unter dem motto "reinigen und reinräumen", ab oktober will ich wohlig wohnen.

wenn alles klappt ist im herbst nur mehr mein lachen schmutzig !
:)

Sonntag, 28. Juni 2009

regen

wien hab ich rechts liegen gelassen.
es gibt sie noch, die kleinen nebenstraßen, so ein glück!
meine beifahrerin ist psychisch krank, ich will sie nicht stressen.
mister ME schläft.
frau S ist aufgeregt, was sich auf ihre blase schlägt. sowas macht durstig und hungrig. wir brauchen für 350 km 8 stunden.
es regnet.
volkstümliche musik aus dem radio erhellt ihr gemüt. ich singe tapfer mit.
höre ihr zu, mit vielen na sowas und hms und ahas.
irgendwann schläft sie ein wenig, ich drehe die lautstärke zurück und vermisse meine brille. sowas macht kopfweh.
die kleine pension am see ist gerade richtig für uns, die zimmer hell und sauber, die betten bequem, die besitzerin entzückend, die kellnerin lustig.
mister ME entdeckt seine vorliebe für den aufzug. frau S bewegt sich nicht gerne. sie bewundert meine sportlichkeit, bemerkt erstaunt, dass ich abends und morgens dusche, langsam esse und jeden tag mit ihr herumfahre um ihr burgen, schlösser, seen, und, ganz wichtig für sie, gute lokale zu zeigen.
auch autobahnen werden von mir befahren, raststätten besucht, drehkreuze erforscht, sogar der bankomat erklärt.
"na sowas, da kommt ja geld heraus!"

frau S ist 10 jahre jünger als ich.

es regnet.

am vorletzten tag hellt es kurz auf, die berge zeigen sich. na dann, zur anlegestelle gefahren, rauf aufs schiff, jaja, das ist schön, glauben sie mir, diese 2 stunden werden sie geniessen!
es strahlte nicht nur die sonne.

dann wieder regen.

was macht man all die stunden?
shoppen, kaffeehäuser, konditoreien, seehotel, griechisch essen, bei der pflege helfen, haare anders frisieren, lippenstift und nagellack auftragen, hundespaziegänge.

sie hat es genossen und war gut gelaunt, die übung ist gelungen.

...

zeit ist etwas seltsames.
meistens ist mir der tag zu kurz, sehr oft auch die nacht. stunden verfliegen, tage, wochen, oft sogar monate vergehen wie im flug.
aber beim heimkommen hatte ich das gefühl, 6 monate weggewesen zu sein. ..
das elfenhaus ist trocken, das dach dicht. freundin E berichtete mir vom vielen regen auch hier. und dass die katze mit ihr sprach und sehr zufrieden war.

ja und eine überraschung gab es für mich auch in dieser woche:
ich habe meine brille gefunden.
in der kleinen pension am see!
sie war in der tasche meines bademantels.

die heimfahrt habe ich genossen, trotz dauerregens.

Sonntag, 21. Juni 2009

eigentlich sollte ich endlich packen

gestern hab ich mich amüsiert, heute bin ich unorganisiert.
geschlafen wurde auswärts.
hab im reitgut schloß niederabsdorf windhunde gesehen, die einem falschen hasen nachliefen.
streichelte salukis, whippets, diverses andere windiges, aber auch königspudel, die als zuschauer da waren.
roch an rosen, holte mir gegrilltes.
lockte das ausgewachsene wollschwein leopold mit einem stück kuchen in seinen stall, nachdem er sich frisch gesuhlt an meinem hosenbein rieb.
plauderte, lachte.
beobachtete menschen.
bewunderte pferde.
war dann mit 'E beim wirten abendessen.
plauderte, lachte.
beobachtete menschen,
pferde waren keine da.
half, für fremde menschen theoretische neue lebenspläne zu entwerfen, von denen sie nie etwas erfahren werden. (andere sehen halt fern...)

hatte von gestern kopfweh.
hab entweder noch immer von gestern kopfweh oder schon wieder, was so oder so seine berechtigung hat.

eigentlich sollte ich endlich packen.
in 6 stunden bin ich unterwegs.

Freitag, 19. Juni 2009

der anfang vom ende?

*verwirrt bin* :

der klient wünschte sich den besuch eines open air mit volkstümlicher musik.
für mich körperverletzung, aber aus reiner geldgier ;) sagte ich meine begleitung zu.

es goss heute in strömen und war recht kalt.
(die bratwürstel und das bier hervorragend.)

jetzt kommts: "steirerbluat" spielen volkstümliche musik sehr rockig, die bühnenshow war sehenswert, die musiker können was.

ich gestehe: es hat mir gefallen.

packen

die klientin ist bestimmt schon reisefiebrig.
eine woche urlaub in einer kleinen pension direkt am see ist für jemanden, der in einem heim lebt, eine grosse sache.
wie ich sie kenne stehen die gepackten koffer schon in ihrem zimmer, mindestens drei, dazu eine tasche und was man sonst so braucht...

ich hingegen, als ihre begleiterin für diese woche, weiss noch nicht einmal wo die reisetasche ist und die bücher, die ich abends in meinem zimmer lesen möchte. wenigstens habe ich eine reservebrille .
6 tage a 24 stunden mit dieser dame zu verbringen ist eine eche herasforderung, eine art elchtest für nerven und mentaler stärke.
mister ME reist mit, als mein ansprechpartner und co-pilot.
das eichhörnchen ernährt sich mühsam!

anfang juli melde ich mich wieder, vor allem beim installateur, der mir einen feinen plan vorlegte, mit durchdachten details und scharfer kalkulation.
ich fühle mich von ihm verstanden, nicht zuletzt dadurch, dass bei der letzten besprechung kaffe gebracht wurde - für mich - und eine schüssel frisches wasser - für meinen hund.
deshalb bekam er auch eine anzahlung von mir.

Donnerstag, 18. Juni 2009

sag alzi zu mir

und WO bitte ist meine

teure

gleitsichtbrille ???



*sich ins bett tastet*

Mittwoch, 17. Juni 2009

sunrise

gestern wars so amüsant!

daher mein heutiger entschluss:

NEIN ich kauf mir kein pferd.
weil ich dann nicht mehr fortgehen könnt und nur mehr erdäpfel mit margarine essen müsst!

wo ich doch viel lieber mit dem taxi heimfahren möcht
nach mehr als einem cocktail.

und weil das menü beim wirten soviel angenehmer ist als selbst kochen,
und dann eis essen im cafe, was den besuch des fitness-studios zwingend macht, ja und nächstes jahr urlaub mit einem wohnmobil sollts auch spielen.

vor allem aber hab ich heute dem installateur meines vertrauens grünes licht und meine unterschrift gegeben für
a) gas-zentralheizung
b) einem ultra-chicen badezimmer
c) installationen für geschirrspüler und gasherd
d) aussen-wasserhahn mit basena (= altmodisches wiener dings, wandbrunnen irgendwie)

beim garteln kamen zweifel auf: ich. in meinem alter. und überhaupt.
und ausserdem. naja, und sowieso. tja.

da sah ich frau K erstmals. nebenan, im garten.
guten tag. ich bin die frau W und ihre neue nachbarin! das ist mein hund, mister me, das ist meine katze, die prinzessin.
freut mich. ich bin die frau K und heisse sie herzlich willkommen. ich liebe tierliebe menschen!
ich bin 82, aus wien, habe parkinson seit einem jahr. wollen sie herüberkommen und kirschen pflücken?
aber gerne doch! die kirschen aus nachbars garten sind ja immer die besseren!
ich bin langsam! warten sie, ich hol den schlüssel fürs hintere tor.
sagt er schnecki zu ihnen?
lacht.
beim kirschenpflücken: mein mann hat mir erzählt sie sind auch aus wien. schön. ich wollt ja nicht am land leben, aber jetzt gefällts mir.
wie lange sind sie denn schon da?
jetzt sinds 42 jahre,
ich lass mir gas einleiten, für die heizung. eine badewanne krieg ich auch.
gscheit! solang man kann soll man geniessen. ich lass mich leider gehen.
sollten sie nicht. gehen sie zum frisör. könnt nicht schaden.
finden sie?
ja.
soll ich morgen gehen?
unbedingt!
na wenn sie das sagen.

bingo. das leben will gelebt werden und heut ist heut.

die badezimmer-serie heisst JASMIN.

Montag, 15. Juni 2009

ameisentransport

das universum ist gerade sehr gut zu mir:

zuerst ein fest mit lagerfeuer, trommeln, flamenco, guten gesprächen unter sternen.
dann ein jazz-frühschoppen mit swing, bei dem ich liebe bekannte traf.

als zu-ga-be die frage: du, ich hab den bus dabei, freund R hat auch gerade zeit, brauchst du packesel?
ein befreundetes ehepaar schloss sich spontan an, und schon ist der holzschupfen des elfenhauses fast voll.
fast mein gesamter besitz wanderte von A nach B.
M hatte auch noch brot, salz, obst und rotwein dabei, die dritte party in zwei tagen fand statt.

lachen, wohlfühlen, strahlen.

Mittwoch, 10. Juni 2009

fast vollmond

das elfenhaus hat noch keine vorhänge und lässt das mondlicht ungehindert herein.
hund und katze wandern durch die räume, ein käuzchen klagt, die frösche vom nahen teich quaken.
sonst kein geräusch.

jasminduft, raschelnde mäuse im garten, interessante wolken, kein wind.
milde luft, die lindenblüten aus dem nachbargarten fallen leise herab.

zufriedenheit und ruhe sind eingekehrt.
ich fühle mich reich.

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