Sonntag, 5. Juli 2009

sauer

nicht immer macht sauer lustig:

weil das elfenhaus etwas luxus bekommt und das gemietete objekt bis en de september zu bezahlen ist, erarbeitete ich einen guten plan was die logistik betrifft.
meine geliebten pflanzen dachte ich im september zu übersiedeln, genauso wie die herumstehenden und -liegenden dekorativen gartenelemente.
jetzt sehe ich mich gezwungen, mit fliegenden fingern aus- und wieder einzugraben, zum ungünstigsten zeitpunkt.

weil:
mir werden laufend pflanzen gestohlen.
selbstredend kenne ich alle und weiss ganz genau wer wo wächst...
ich bin empört und sehr sehr wütend.

bekannt bin ich für meine freundliche art, grosszügig ja auch noch.
der gemietete garten ist viel viel grösser als das grün ums elfenhaus;
ich verschenke gerne.
mach das auch. vielleicht habe ich an manche menschen nicht gedacht, weil sie keinen platz in meinem herzen haben.
würde auch denen was abgeben wenn ichs nicht brauch -
aber gefragt will ich werden wenn wer was will.

hoffentlich gräbt der freche dieb das nächste mal dort, wo die erdwespen wohnen.
und bekommt probleme mit den urgiftigen wurzeln von ............. und ............, hähä.
ja und eingehen sollens ihm, vorher läuse bekommen und nacktschnecken und wühlmäuse sollen bei ihm einziehen.

bäh.

Samstag, 4. Juli 2009

öha!

E war artistin in einem zirkus, ritt in ihrer kindheit und jugend voller begeisterung über ungarns steppe, brachte dannn zwei buben zur welt, liess sich scheiden,.
verliess in folge ihre heimat, packte die kinder und das notwendigste, liess sich im weinviertel nieder.
schickte die buben, die damals nur wenig deutsch konnten, in die örtliche volksschule und begann ein neues leben.
zäh, durchtrainiert, diszipliniert, fleissig, immer gut gelaunt.
die kinder sind jetzt 10 und 11 jahre alt, sprechen fliessend deutsch, beherrschen den hiesigen dialekt, sind voll integriert.
seit über 1 jahr ist E behinderten-betreuerin und eine von mir sehr geschätzte kollegin.

gestern hatte ich auch mit ihr dienst, wir fuhren mit 16 bewohnerInnen zum reitgut. die reit-gruppe führte den angehörigen ihre erlernten künste vor.
ich kam aus dem staunen über die behinderten nicht heraus: freihändiges reiten ohne sattel, keine scheu vor den tieren, jubel, lachen, streicheln, klopfen.
beim anschliessenden grillfest strahlende reiter und zuseher, applaudierende verwandte, eine entspannte chefin, zufriedene betreuer.

leopold, das zahme ausgewachsene wollschwein, das glaubt, ein pony zu sein (frühkindliche prägungen sitzen TIEF !!!) liess sich bürsten, merlin, der irische wolfshund, bettelte erfolgreich, die bratwürstel und fangfrischen lachsforellen und karpfen mundeten allen anwesenden.

und mit offenem mund standen wir alle gemeinsam am viereck, um E zu bewundern, die uns zeigte, wie man auf ein pferd in bewegung aufspringt, darauf turnt und einen kopfstand macht.

aber auch ich bin nach 3 jähriger pause mit 60+ wieder geritten, flotter trab ohne sattel - aber den kopfstand hab ich ausgelassen.... ;)
im herbst geh ich nach der arbeit reiten, das gutmütige schulpferd trägt mich gerne!

Dienstag, 30. Juni 2009

impressionen

die briefträgerin läutet am tor, stellt sich vor, informiert mich darüber, dass es im ort keine post gibt, aber eingeschriebene briefe mit dem post-zettel beim greissler abgeholt werden können.

die alte dame mit dem dicken labrador bleibt auch heute am zaun stehen, damit sich die hunde unterhalten können. sie selbst redet nichts.
ich liebe ihre lachenden augen.

die junge mutter radelt auf dem selbstgebastelten tandem mit ihrem behinderten sohn durch den ort, erzählt dabei geschichten und lacht.

nach dem unwetterartigen gewitter lässt sich ein junger laubfrosch von mir angreifen.

der installateur ruft mich an und sagt mir, dass sein freund in 5 tagen mit seinem minibagger kommt.
(JUBEL !!!)

die dame von der abfall-firma ruft an und will wissen, ob ich morgen um 10 uhr den sperrmüll-container vorm haus haben will.
(JA!!!!)

ich fahre zu CH, die noch nicht da ist - sonst wär sie ja pünktlich - treff sie aber dann doch und probiere den bestellten halsschmuck an wie ein kleid bei der schneiderin.
bin entzückt über ihre umsetzung meiner idee und freu mich narrisch auf das bald fertige teil.

zerre mister ME vom eingerollten igel weg.

rede mir erfolgreich ein, dass hinter der holzverschalung ein mäuschen knistert und keine ratte.

heute war ein guter tag.

dont worry be happy

ruhe vor dem sturm

momentan lebe ich seltsam:

das (noch) gemietete haus wird immer leerer.
das (schon) gekaufte haus auch.
die bestellte sperrmüll-mulde ist (noch) nicht da.
der motivierte installateur kommt bald. (ja! schon.)
mein besitz lagert im (noch) holzfreien holzschupfen.
die ersten (schon) übersiedelten rosenstöcke fühlen sich wohl.
das (noch) nicht umgebaute elfenbad hat momentan nur kaltes wasser.
die (schon) übersiedelte waschmaschine hat (noch) keinen anschluss unter dieser nummer.
usw
usf

da ich eine warm-duscherin bin liegt im auto immer handtuch und seife.
ein korb mit schmutzwäsche ist auch oft dabei.
meine freundinnen wundern sich nicht mehr, dass ich zuerst ihr bad benütze, bevor ich am kaffeetisch platz nehme.

nachtdienste beginnen ebenfalls mit duschen und haare waschen.

ich erwarte voller ungeduld den mini-bagger und weiteres schweres gerät, angeblich beginnt das nächse projekt, das ich kokkett "einstürzende altbauten" nenne, im juli. DIESES jahres.
im august sollte der "wiederaufbau" stattfinden, der september steht unter dem motto "reinigen und reinräumen", ab oktober will ich wohlig wohnen.

wenn alles klappt ist im herbst nur mehr mein lachen schmutzig !
:)

Sonntag, 28. Juni 2009

regen

wien hab ich rechts liegen gelassen.
es gibt sie noch, die kleinen nebenstraßen, so ein glück!
meine beifahrerin ist psychisch krank, ich will sie nicht stressen.
mister ME schläft.
frau S ist aufgeregt, was sich auf ihre blase schlägt. sowas macht durstig und hungrig. wir brauchen für 350 km 8 stunden.
es regnet.
volkstümliche musik aus dem radio erhellt ihr gemüt. ich singe tapfer mit.
höre ihr zu, mit vielen na sowas und hms und ahas.
irgendwann schläft sie ein wenig, ich drehe die lautstärke zurück und vermisse meine brille. sowas macht kopfweh.
die kleine pension am see ist gerade richtig für uns, die zimmer hell und sauber, die betten bequem, die besitzerin entzückend, die kellnerin lustig.
mister ME entdeckt seine vorliebe für den aufzug. frau S bewegt sich nicht gerne. sie bewundert meine sportlichkeit, bemerkt erstaunt, dass ich abends und morgens dusche, langsam esse und jeden tag mit ihr herumfahre um ihr burgen, schlösser, seen, und, ganz wichtig für sie, gute lokale zu zeigen.
auch autobahnen werden von mir befahren, raststätten besucht, drehkreuze erforscht, sogar der bankomat erklärt.
"na sowas, da kommt ja geld heraus!"

frau S ist 10 jahre jünger als ich.

es regnet.

am vorletzten tag hellt es kurz auf, die berge zeigen sich. na dann, zur anlegestelle gefahren, rauf aufs schiff, jaja, das ist schön, glauben sie mir, diese 2 stunden werden sie geniessen!
es strahlte nicht nur die sonne.

dann wieder regen.

was macht man all die stunden?
shoppen, kaffeehäuser, konditoreien, seehotel, griechisch essen, bei der pflege helfen, haare anders frisieren, lippenstift und nagellack auftragen, hundespaziegänge.

sie hat es genossen und war gut gelaunt, die übung ist gelungen.

...

zeit ist etwas seltsames.
meistens ist mir der tag zu kurz, sehr oft auch die nacht. stunden verfliegen, tage, wochen, oft sogar monate vergehen wie im flug.
aber beim heimkommen hatte ich das gefühl, 6 monate weggewesen zu sein. ..
das elfenhaus ist trocken, das dach dicht. freundin E berichtete mir vom vielen regen auch hier. und dass die katze mit ihr sprach und sehr zufrieden war.

ja und eine überraschung gab es für mich auch in dieser woche:
ich habe meine brille gefunden.
in der kleinen pension am see!
sie war in der tasche meines bademantels.

die heimfahrt habe ich genossen, trotz dauerregens.

Sonntag, 21. Juni 2009

eigentlich sollte ich endlich packen

gestern hab ich mich amüsiert, heute bin ich unorganisiert.
geschlafen wurde auswärts.
hab im reitgut schloß niederabsdorf windhunde gesehen, die einem falschen hasen nachliefen.
streichelte salukis, whippets, diverses andere windiges, aber auch königspudel, die als zuschauer da waren.
roch an rosen, holte mir gegrilltes.
lockte das ausgewachsene wollschwein leopold mit einem stück kuchen in seinen stall, nachdem er sich frisch gesuhlt an meinem hosenbein rieb.
plauderte, lachte.
beobachtete menschen.
bewunderte pferde.
war dann mit 'E beim wirten abendessen.
plauderte, lachte.
beobachtete menschen,
pferde waren keine da.
half, für fremde menschen theoretische neue lebenspläne zu entwerfen, von denen sie nie etwas erfahren werden. (andere sehen halt fern...)

hatte von gestern kopfweh.
hab entweder noch immer von gestern kopfweh oder schon wieder, was so oder so seine berechtigung hat.

eigentlich sollte ich endlich packen.
in 6 stunden bin ich unterwegs.

Freitag, 19. Juni 2009

der anfang vom ende?

*verwirrt bin* :

der klient wünschte sich den besuch eines open air mit volkstümlicher musik.
für mich körperverletzung, aber aus reiner geldgier ;) sagte ich meine begleitung zu.

es goss heute in strömen und war recht kalt.
(die bratwürstel und das bier hervorragend.)

jetzt kommts: "steirerbluat" spielen volkstümliche musik sehr rockig, die bühnenshow war sehenswert, die musiker können was.

ich gestehe: es hat mir gefallen.

packen

die klientin ist bestimmt schon reisefiebrig.
eine woche urlaub in einer kleinen pension direkt am see ist für jemanden, der in einem heim lebt, eine grosse sache.
wie ich sie kenne stehen die gepackten koffer schon in ihrem zimmer, mindestens drei, dazu eine tasche und was man sonst so braucht...

ich hingegen, als ihre begleiterin für diese woche, weiss noch nicht einmal wo die reisetasche ist und die bücher, die ich abends in meinem zimmer lesen möchte. wenigstens habe ich eine reservebrille .
6 tage a 24 stunden mit dieser dame zu verbringen ist eine eche herasforderung, eine art elchtest für nerven und mentaler stärke.
mister ME reist mit, als mein ansprechpartner und co-pilot.
das eichhörnchen ernährt sich mühsam!

anfang juli melde ich mich wieder, vor allem beim installateur, der mir einen feinen plan vorlegte, mit durchdachten details und scharfer kalkulation.
ich fühle mich von ihm verstanden, nicht zuletzt dadurch, dass bei der letzten besprechung kaffe gebracht wurde - für mich - und eine schüssel frisches wasser - für meinen hund.
deshalb bekam er auch eine anzahlung von mir.

Donnerstag, 18. Juni 2009

sag alzi zu mir

und WO bitte ist meine

teure

gleitsichtbrille ???



*sich ins bett tastet*

Mittwoch, 17. Juni 2009

sunrise

gestern wars so amüsant!

daher mein heutiger entschluss:

NEIN ich kauf mir kein pferd.
weil ich dann nicht mehr fortgehen könnt und nur mehr erdäpfel mit margarine essen müsst!

wo ich doch viel lieber mit dem taxi heimfahren möcht
nach mehr als einem cocktail.

und weil das menü beim wirten soviel angenehmer ist als selbst kochen,
und dann eis essen im cafe, was den besuch des fitness-studios zwingend macht, ja und nächstes jahr urlaub mit einem wohnmobil sollts auch spielen.

vor allem aber hab ich heute dem installateur meines vertrauens grünes licht und meine unterschrift gegeben für
a) gas-zentralheizung
b) einem ultra-chicen badezimmer
c) installationen für geschirrspüler und gasherd
d) aussen-wasserhahn mit basena (= altmodisches wiener dings, wandbrunnen irgendwie)

beim garteln kamen zweifel auf: ich. in meinem alter. und überhaupt.
und ausserdem. naja, und sowieso. tja.

da sah ich frau K erstmals. nebenan, im garten.
guten tag. ich bin die frau W und ihre neue nachbarin! das ist mein hund, mister me, das ist meine katze, die prinzessin.
freut mich. ich bin die frau K und heisse sie herzlich willkommen. ich liebe tierliebe menschen!
ich bin 82, aus wien, habe parkinson seit einem jahr. wollen sie herüberkommen und kirschen pflücken?
aber gerne doch! die kirschen aus nachbars garten sind ja immer die besseren!
ich bin langsam! warten sie, ich hol den schlüssel fürs hintere tor.
sagt er schnecki zu ihnen?
lacht.
beim kirschenpflücken: mein mann hat mir erzählt sie sind auch aus wien. schön. ich wollt ja nicht am land leben, aber jetzt gefällts mir.
wie lange sind sie denn schon da?
jetzt sinds 42 jahre,
ich lass mir gas einleiten, für die heizung. eine badewanne krieg ich auch.
gscheit! solang man kann soll man geniessen. ich lass mich leider gehen.
sollten sie nicht. gehen sie zum frisör. könnt nicht schaden.
finden sie?
ja.
soll ich morgen gehen?
unbedingt!
na wenn sie das sagen.

bingo. das leben will gelebt werden und heut ist heut.

die badezimmer-serie heisst JASMIN.

Montag, 15. Juni 2009

ameisentransport

das universum ist gerade sehr gut zu mir:

zuerst ein fest mit lagerfeuer, trommeln, flamenco, guten gesprächen unter sternen.
dann ein jazz-frühschoppen mit swing, bei dem ich liebe bekannte traf.

als zu-ga-be die frage: du, ich hab den bus dabei, freund R hat auch gerade zeit, brauchst du packesel?
ein befreundetes ehepaar schloss sich spontan an, und schon ist der holzschupfen des elfenhauses fast voll.
fast mein gesamter besitz wanderte von A nach B.
M hatte auch noch brot, salz, obst und rotwein dabei, die dritte party in zwei tagen fand statt.

lachen, wohlfühlen, strahlen.

Mittwoch, 10. Juni 2009

fast vollmond

das elfenhaus hat noch keine vorhänge und lässt das mondlicht ungehindert herein.
hund und katze wandern durch die räume, ein käuzchen klagt, die frösche vom nahen teich quaken.
sonst kein geräusch.

jasminduft, raschelnde mäuse im garten, interessante wolken, kein wind.
milde luft, die lindenblüten aus dem nachbargarten fallen leise herab.

zufriedenheit und ruhe sind eingekehrt.
ich fühle mich reich.

Dienstag, 9. Juni 2009

dunja

die ohren etwas zu gross, genauso wie die füsse.
unterlippe ebenfalls.
damenbart!
auch noch schwarz.
weisses haar dazu...

neu in der gruppe.

besonders die zwei blonden drangsalieren sie.
dunja geht konflikten eher aus dem weg, tritt zurück, vermeidet streit.

sieht mich, kommt langsam näher, legt ihren kopf auf meine schulter.
lässt sich berühren.
atmet ruhig.
schaut aufmerksam, hört zu.

hat mein herz erobert.
ziemlich sicher werde ich bald viel zeit mit ihr verbringen.

dunja ist ein lipizzaner.

Freitag, 5. Juni 2009

ps

übrigens:
MANCHES MAL SND SCHULDEN

EIN GEWINN

ha!

für den innerhäuslichen wiederaufbau nach dem installateur-besuch für gasheizung und badefreuden im juli fand ich einen superspitzigen einmann-betrieb mit angemessenen preisen, amüsierte mich köstlich beim gespräch und fühlte mich wohl.
der hund und die katze waren dabei, entspannt und lustig.
na also.

ausserdem war heute eindeutig wieder einmal sommer.

die klienten gut gelaunt, ich auch, der nicht auffindbare dienstplan wurde kopiert, gestern lag ich bei freundin E in der badewanne, derweilen meine wäsche in ihrer maschine für mich wichtige runden drehte, überhaupt ein gelungener tag.

die bevorstehende urlaubswoche mit klientin S finde ich gerade auch sehr passend. obwohl 6 tage a 24 stunden alleine mit der dame nicht das gelbe vom ei sind, bin doch sehr sehr sehr froh!
danke, universum!

mein mantra dazu:

für sie ists fein
das bad wird mein
so soll es sein
ich schaffs allein
was nicht ganz stimmt
denn ME fährt mit.

leute, mir gehts hervorragend!

aber aber, meine herren

sie haben herausgefunden dass ich "keinen chef hab".

in meiner grenzenlosen naivität dachte ich, aha, eh klar, zur arbeit sinds nur 9 km und ich hab ja eine chefin.
falsch!
"chef" wird hier der gespos, der gatte, DER MANN genannt.
ohne den offenbar nix geht.
da ich erstmal distanziert zu den eingeborenen bin, eher einsilbig antworte, ruhig und zurückgezogen herumwerkle, eine ältere frau bin und wasweissich noch oder nicht in ihren augen, wohl eine witwe.
wurscht.
aber die durchwegs jungen handwerker, die mir schwer oder nicht zuhören, dauernd nach dem chef fragen, die sind mir nicht wurscht.
(wurscht = egal)

grummel. jetzt spricht sich sicher gerade herum dass die mit dem kleinen hund, die das kleine haus gekauft hat, haare auf den zähnen hat. mir doch egal.
es funktioniert! sie sind aufgewacht, hören zu.
"also entweder wollen sie mein geld und benehmen sich ordentlich, oder ich gebs einem anderen. es gibt genug. also genug andere. das ist ihre letzte chance, das mein ich ernst!"
den ersten genannten preis nicht zu akzeptieren lerne ich auch gerade.
sie wollen mich austricksen, absahnen, für blöd verkaufen.
wie blöd!

und der jäger denkt vielleicht auch darüber nach, dass es im bereich des möglichen ist was ich ihm antu wenn er MISTER ME erschiesst.
"wenn der klane jagert is er hi. entweder mochs i oder mei hund, der is schoaf!"
"schoarf bin i aa. und wenns erm derschiassen tritt i ina in die eia. dere."

(= wenn der kleine jagt ist er tot. entweder durch mich oder meinen hund, der scharf ist.
scharf bin ich auch. und wenn sie ihn erschiessen trete ich ihnen in die geschlechtsteile. auf wiedersehen.)

nun herrscht ruhe im land. der hut wird gezogen. vor mir! ich glaube ich kann SEHR böse schauen.

anderes thema: am sonntag wählen gehen! zumindest weiss. weil die demokratie das kleinste übel ist.

ach ja, und irgendwas stimmt gerade nicht. heute hatte ich das gefühl von frühherbst. temperaturen, das licht, schwalben auf drähten, als wollten sie sich sammeln, seltsam.
gartengarnituren vor dem möbelgeschäft mit sonderpreisen, verblühte rosen daneben.
ist der sommer vorbei, der noch gar nicht begonnen hat?

Dienstag, 2. Juni 2009

elfen

freundin E kommt mit ihren zwei grossen schwarzen hunden auf besuch.

zwischenheitlich schickt mich die alte katze, deren name aus gutem grund PRINZESSIN ist, hier hin und dort hin - aber bitte mit sahne.
sie wohnt bereits.
anspruchsvoll, langsam, fordernd.

"ups. tini jagt gerne..."

"wir tun einfach NICHTS. wenn die prinzessin tini frisst oder umgekehrt, dann war es schicksal, aus, basta."

tini trippelte aus dem elfenhaus wieder heraus, die prinzessin stand pfauchend auf der schwelle zum zukünftigen wohnzimmer.

al jarreau, mister me`s vorbild, unerreichbar zwar aber vielleicht doch was weiss man denn, murmelte: katze ? welche katze ? keine gesehen, und ins haus will ich sowieso nicht...


wir tranken derweilen sekt.
gut is gangen, nix is gschehn...

danke, elfen.

Samstag, 30. Mai 2009

an die wartende welt: elfenhaus

verrückt

ich bin verrückt.
weil weggerückt.
hab ja mein sesselchen genommen und woanders hingestellt.
fühl manchmal angst ob es gut steht.
setz mich sehr vorsichtig drauf, ob es wohl hält?
schau mich um wo es jetzt steht.
spüre mich wie lange nicht.

fühlt sich gut an.

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