Samstag, 3. Oktober 2009

Der zwölfte Mond: Lilith

Wir nähern uns dem Ende des Jahres mit dreizehn Monden.

Viele Fähigkeiten haben wir erspürt, entdeckt. Aber plötzlich steht sie hinter uns. Trifft unvorbereitet die Frau, die glaubt, durch alle Freuden und Härten gegangen zu sein:
LILITH.
Lilith ist die erste, die Ursprüngliche, die Dämonin ohne Erbarmen.
In allen Mythen und Religionen gibt es als Drohung, als Warnung oder auch Verlockung DAS BÖSE.
Es wird beschworen, kokett benannt, um gleich darauf verteufelt zu werden.
In der bösen Stiefmutter Schneewittchens ist Lilith, genauso wie in der Virginia Woolf,.Lilith ist in der Frau, die ihren Mann ermordet. Sie ist in der Frau, die mit ihrem Kind in den Tod geht. Sie ist in der Giftmörderin.

Begegne der Lilith in dir, denn du wirst nicht um sie herumkommen, und es ist notwendig, dass du sie kennst, dass du die eigene Gewalt kennst: die Grausamkeit, zu der du fähig bist.

Das Tier des zwölften Mondes ist der DRACHE.
Drachen sind so alt wie die Welt.
Wie wir aus Märchen wissen, haben Drachen nur Mütter und Großmütter, keine Väter.
So verkörpern sie die Zeit des Mutterrechts.

Die Pflanze des zwölften Mondes ist die MISTEL.
Das Schutz-Tier der Menstruationsrituale und des Weges in die Nacht ist der Drache, Patin des zwölften Mondes ist Lilith, und das Thema ist Menstruation.


(Luisa Francia)

Freitag, 2. Oktober 2009

mister me geht wieder arbeiten

die begeisterung, mit der mister me arbeiten geht, ist enorm.
dieser therapie-dackel sollte auf die gehaltsliste gesetzt werden!

Donnerstag, 1. Oktober 2009

gegessen

dort abgeschlossen.
zweimal.
schlüssel übergeben.
nicht umgedreht.

im waldviertel erfolgreich den kopf in den sand gesteckt und jede art der information über die geschehnisse in der großen weiten welt verweigert.
dem mister freilaufende schweine gezeigt.
vor lachen tränen vergossen.
gefüllten erdäpfelstrudel verspeist, salat aus dem garten genossen, dazu funkelnder rotwein in geschliffenen gläsern, feuer im offenen kamin, ruhe und heiterkeit.

hier entspannt angekommen, pflanzen eingegraben, butterbrot mit schnittlauch und saure milch mit hund und katz geteilt, dann ein seufzer und wissenslücken geschlossen.
kreisch.
was sich alles so tut in der welt...
mein vater hatte recht mit seiner behauptung, hunde seien einfach die besseren menschen.


wenn ich die nötigen dokumente finde (die chancen stehen verdammt gut!
es herrscht eine gewisse ordnung im übersiedelungs-chaos), ja dann werde ich und mister me heute offiziell verbriefte bewohner des dorfes.

anschließend besuche ich den kebab-stand meines vertrauens und dann teste ich meine fähigkeiten als behindertenbetreuerin.
auf deutsch: ich habe hunger und trete meine arbeit wieder an.
mal sehen.

auch ein positiver effekt des zinnobers der letzten monate:
2 kleidergrößen abgenommen.
ha!

Montag, 21. September 2009

die zeit ist reif!

damit ich meinen urlaub nicht nur pflanzend im elfengarten genieße, wende ich mich nun gen westen, um die weltbeste freundin (c. dr. blubb, glaube ich) in ihrem waldviertler refugium zu besuchen.
mister me und ich packen schon ein.
was frau halt so braucht: bissi kleidung, nikotin, alkohol, etwas räucherwerk, cd's.

nach getaner freude wird dann die wahlenkelin bejubelt, deren geburtstag gefeiert gehört.
ende september hat der schmächtige aber voll motivierte junge mann zu beweisen was in ihm steckt, weil nämlich meine restmöbel von dort nach hier gekarrt werden müssen.
im oktober tausche ich wieder flip-flops und gummistiefel gegen schuhwerk, das den anforderungen bei der arbeit mit behinderten und den augen der kolleginnen standhält.
;)
und sonst?
mitte oktober werden die fliesen gepickt, vielleicht schalte ich dann auch die fertig verlegte zentralheizung ein, arrangiere möbel, bilder, dekorationen, lache, scherze, strahle.
vielleicht pendelt sich bis dahin auch mein tägliches bedürfnis nach duftenden essenzen in der gemütlichen badewanne ein.

:) andererseits: konstantin wecker sang es so treffend: genug kann nie genügen.

Freitag, 18. September 2009

Das Fest der dreizehn Feen

Zum Fest waren die dreizehn Feen geladen.

Die erste kam herein, sie brachte den Sturmwind mit und sagte:
"Ich habe die Feigheit gesehen und setze ihr den Zorn entgegen."
Die zweite Fee brachte Regen mit und sagte:
"Ich habe die Gewalt gesehen und setze ihr die Liebe entgegen."
Die dritte Fee brachte Schnee mit und sagte:
"Ich habe die Verwirrung gesehen und setze ihr das Gelächter entgegen."
Die vierte Fee brachte Frost mit und sagte:
"Ich habe die Lüge gesehen und setze ihr die Verwandlungskraft entgegen."
Die fünfte Fee brachte Eis mit und sagte:
"Ich habe den Verrat gesehen und setze die Inspiration dagegen."
Die sechste Fee kam herein, brachte Steine mit und sprach:
"Ich habe Hass gesehen und setze die Weisheit dagegen."
Die siebte Fee öffnete die Tür, brachte die Strahlen des Mondes mit und sagte:
"Ich habe Dummheit gesehen und setze die Verantwortung dagegen."
Herein trat die achte Fee, brachte das Licht der Sonne mit und sagte:
"Ich habe Zerstörung gesehen und setze die Lust ihr entgegen."
Mit leisem Lachen öffnete die neunte Fee die Tür und sprach:
"Ich habe Härte gesehen und setze das Fliessen des Wassers dagegen."
Die zehnte Fee stürmte zur Tür herein und sprach:
"Ich habe die Angst gesehen und bringe den Tanz mit."
Die elfte Fee trat ein und sagte:
"Ich habe den Neid gesehen und ihm setze ich die Zärtlichkeit entgegen."
Die zwölfte Fee trat ein und sprach:
"Ich habe die Krankheit gesehen und setze ihr die Musik entgegen."
Die dreizehnte Fee schliesslich trat ein und alle setzten sich an einen großen Tisch, der wie ein Dreieck geformt war.
"Ich habe die Unterdrückung gesehen, überall", sprach die dreizehnte Fee zu ihren Schwestern. "Und jetzt ist es Zeit, ihr die Freiheit entgegenzusetzen."

Mittwoch, 16. September 2009

psst: mein hund ist schwul...

das elfenhaus liegt in der sogenannten "kleinen hintaus-bahnstrasse" des dorfes.
hintaus ist ein wichtiger weinviertler begriff und bedeutet hinten raus, zu den feldern hin, wo die stadeln der bauern stehen, anhänger von traktoren beladen werden, obstbäume wachsen, katzen spielen, hunde und kinder tollen.
ab und zu fahren auch autos.
in "meiner" sicher 8 - 10 pro tag...
die stören mich oft, weil zu schnell.
(bis vor 8 jahren habe ich in wien gelebt, im 7. bezirk, heute für mich unvorstellbar !)

also muss eine bürgerinitiate her, schliesslich sollen - (ich gebs hinter vorgehaltener hand zu: hauptsächlich der hunde wegen !) keine lebewesen gefährdet werden.

ein paar grundstücke weiter wohnt mister me`s objekt der begierde:
bono, ein schöner rüde im gleichen alter, mit langen blonden haaren und geschminkten dunklen augen. kniehoch, freundlich, appetitlich.
die gefühle werden erwiedert und gehen über freundschaft eindeutig hinaus.
die menschin an seiner leine ist eine sympatische frau anfang 40, mit mann, zwei söhnen und naturnahem garten. auch sie kann gut damit leben, dass unsere hunde ein wenig, sagen wir mal, anders sind.
wir lachen viel, tranken schon kaffee zusammen, wissen, wo die racker zu finden sind wenn ausgebüchst.
auch sie wohnte im 7. bezirk in wien, gleich ums eck meiner früheren adresse...

weil sie im elternverein ist und gute ideen hat, gibt es jetzt schon einen entwurf eines briefes an den ganz wichtigen herrn bürgermeister des dorfes, es wär doch gelacht, wenn wir nicht verkehrsberuhigung zustande brächten !
auch herr k , ebenfalls ein hundefreund mit gleich 4 tieren, wird eingebunden. das ist der ehemaliger manager aus berlin, der auch eine zeitlang im 7. bezirk in wien lebte, und dessen geschichte mich brennend interessiert. möglicherweise ist sein kleiner yogi ja auch vom anderen ufer... er wirkt irgendwie aufgeschlossen, wenn mister me eindeutig zweideutige sachen in sein hundeohr raunt.

bitte nicht weitersagen, die dörfler sind sooo konservativ!

einfach zum nachdenken

müde? abgespannt? frustriert? den ständigen verfall der zellen beklagend?
TUN sie sich was gutes!
ändern sie, was zu ändern ist und wovon sie glauben, es tut ihnen und anderen gut.
pflegen sie echte freundschaften und scheuen sie sich nicht, auch neue zu beginnen.
tanzen sie. beschäftigen sie sich mit tieren. bewegen sie sich in der frischen luft. garteln sie. lernen sie.
lächeln sie. flirten sie. lachen sie!
wagen sie etwas.
postulieren sie ziele positiv.
pfeifen sie der angst ein munteres liedchen und locken sie den mut in ihr leben.

ich habe es probiert und bin entzückt:
obwohl ich nicht sicher war, ob die zäsur des heurigen jahres glückbringend ist, wurde ich reichlich belohnt:
fühle mich wieder erfrischt, elastisch. neugierig, jung.
weiss von zweifeln und ängsten, hab mich des öfteren in den schlaf geweint, hatte/habe angst, körperliche erschöpfungszustände, geldsorgen.

aber das elfenhaus ist nunmehr mit fertiger zentralheizung ausgestattet, neuem WC, badewanne mit - JAAA! heissem wasser !!!

gestern nacht nahm ich mein erstes bad, mit kerzen, musik und einer zigarette. in 4 wochen werden die fliesen verlegt.

das elfenhaus ist seit 4 monaten in meinem besitz.
der herbst kann kommen!

Montag, 14. September 2009

Der elfte Mond ist da...

DER ELFTE MOND:

E L F E



Verstehst du, was die Bäume sagen? Die Blumen? Die Sträucher?
Was sagt dir Nebel? Ein Windhauch?
Wenn du das erfahren willst, suche eine Begegnung mit den Elfen.
Sie sind Hüterinnen der Töne, Gerüche, Gesänge.
Sie initiieren in die Magie der Luft, der Farben, der feinen Düfte, der Ahnungen.

Die Elfen können in die Geheimnisse der Luft einweihen, weil sie dem Element Luft angehören. Mit Gerüchen können sie ebenso angelockt werden wie mit zarter Musik (Summen).
Je näher du deinem Atem bist, um so aufnahmefähiger bist du für ihre Sprache.
Elfen wecken das Feine, Zarte in Frauen. So nötig wir alle Power brauchen, so wichtig ist es doch auch, in die vielen spirituellen Schichten fließen zu können.

Die Magie der Luft ist auch die des gesprochenen Wortes. Was du benennen kannst, öffnet sich dir.
In der patriarchalen Vorstellung von Magie wird davon ausgegangen, daß Namen Macht beinhalten: Du bemächtigst dich des Benannten. Die alte ursprüngliche Magie geht davon aus, daß du wissend werden sollst, nicht über alles mächtig. Wenn du wissend bist, nimmst du dich immer mehr zurück, hast es immer weniger nötig, zu dominieren.
Aber um mit den Wesen aller Welten zu korrespondieren, mußt du sie kennen, mußt sie rufen können.

Das Tier dieses elften Mondes ist der ADLER.
Den Indianern ist er mächtigster Vermittler zu den Seelen der Ahnen. Orakel, die mit Adlerfedern geworfen werden, geben besonders klare Antworten.
Das Problem liegt auf der Hand: woher nehmen!

Die Pflanze des elten Mondes ist die NESSEL.
Scheinbar lästiges Unkraut, ist sie in der Pflanzenheilkunde unersetzlich.

Das Begleit-Tier in dieser Zeit ist der Adler (vielleicht kannst du wenigstens eine Adlerfeder irgendwo für einen Tanz in dieser Zeit aufspüren...), Patin ist die Elfe, Thema ist der Flug der Seelen.

(Luisa Francia, von mir zusammengefaßt)

Samstag, 12. September 2009

!

Gisela Dischner:

WÖRTERBUCH DES MÜSSIGGÄNGERS

Aisthesis Verlag



in die standard at von heute näher besprochen.

Freitag, 11. September 2009

man nehme:

erfolgreich erprobtes mittel, um marder fernzuhalten:
hundekot, hundehaare und angeblich auch menschlicher urin.
das mit den hundesachen hat bei mir gereicht...

um kabel seines autos zu schützen, stopfe man/frau hundehaare in ein söckchen und plaziere dies im motorraum.
der hund ist der natürliche feind des marders!

wühlmäuse im garten sind empfindsame, aber lästige genossen.
um diese zu vertreiben, ramme man eisenpflöcke in die erde und klopfe mit dem hammer ab und zu drauf.
dieses geräusch finden die nager schrecklich - und ziehen um.
klappt auch!

mehltau an rosen verschwindet, wenn man 1 l milch mit 9 l wasser verdünnt und mittels giesskanne die blätter von oben besprüht. (schadet weder den wurzeln noch der erde.)
reichlich lavendel gepflanzt tut auch gut und sieht sehr schön aus.

schnecken sind ein eigenes kapitel, ich sammle sie auf und trage sie zum bach.

übrigens ist - besser: war - ein bochausramer (bach-ausräumer) ein von der gemeinde angestellter mann, der das bachbett säuberte und die böschung mit der sense mähte.

ja und zum schluss noch was zum schmunzeln: herr rudi betrachtete stirnrunzelnd meine teuren fliesen fürs bad und meinte erstaunt: und die SAN NEICH ??? (=und die sind NEU ?)

Donnerstag, 10. September 2009

knusper knusper knäuschen

das rascheln hinter meiner holzverkleidung des zukünftigen wohnzimmers beschäftigt mich schon länger.
nächtens ging ich auf die pirsch, immer wieder, leuchtete den dachoben aus, suchte spuren, sammelte beweise.

dann betrachtete ein kundiger dörfler die gesammelten hinterlassenschaften des störenfrieds, neigte den kopf und flüsterte: ojemine, des is a marder.
dann zeigte sich das listige tier. spät kam ich heim und es blitzte mich aus der dachrinne an.
mordgelüste packten mich sofort, tierliebe hin oder her.
ich machte mich schlau, entwarf pläne, sah mir lebend-fallen an.
zögerte aber doch.
entschied mich für eine etwas seltsame alternative:
sorgfältig sammelte ich hundekot von mister me, bürstete ihn hingebungsvoll, um auch die haare am dachboden zu verteilen und wartete ein wenig.

wer sagts denn? seit 3 tagen herrscht ruhe.
vielleicht ist das vieh übersiedelt.
bitte bitte nicht in mein auto!
;)

Dienstag, 8. September 2009

wenn, ja wenn...

alles nach plan läuft, dann ist nächste woche alles im bad montiert...

*peitsche schwingt und urlaub hat*

...

:)

mister me besitzt badezimmer-fliesen...

Montag, 7. September 2009

bella!

typ f

heute in wikipedia:

artikel über typ f-gefängnisse in der türkei.

grauenhaft.

Freitag, 4. September 2009

voller mond

ICH HABE SEIT GESTERN

wirklich und wahrhaftig wieder ein WC
nebst eckbadewanne
samt estrich
und geilen fliesen.

letzere zwar noch nicht verlegt, aber da und bezahlt.
was sehr sehr gut ist, der pleitegeier kreist kichernd.
möglicherweise kann ich in 4 - 5 jahren wieder verreisen...

seltsam: es bedarf manchmal des mangels, um bisher selbstverständliches so richtig zu schätzen.
beruhigend finde ich auch meine noch immer vorhandene fähigkeit zu campieren. immerhin war ich 8 wochen (!!!) ohne eigenem badezimmer, aber meistens gepflegt und nur ganz selten stinkig.
(es war ja sommer!)

jetzt sammeln sich die schwalben, die ja bekanntlich zu mariä geburt fliegen furt.
es erstaunt mich jedes jahr wieder wie zugvögel das so wissen, dieses wann wie wohin.

am montag beginnt mein jahresurlaub, 4 wochen kann ich räumen graben führen sortieren parlieren.

mich wundert nicht dass ich so fröhlich bin.
:)

Mittwoch, 2. September 2009

mond, fast voll, zeitpunkt, fast richtig... ;)

manchmal pflanze ich nach dem mondkalender.
manchmal nicht.
wie z.b. heute: für mich war es aber der richtige tag!
im nachthemd - mit gummistiefel- setzte ich wieder einmal rosen im elfenhaus ein.
es tut so gut, regeln , die man kennt, zu brechen.

auch mal mit der nicht-funktionshand zu schreiben ist gut!
morgens abendessen, mittags saft trinken, dafür statt jause frühstück essen.
rückwärts gehen am feld.
fremde menschen in einer fremden stadt um geld bitten, bis man etwas bekommt.
dieses dann an fremde verschenken.

lachen statt jammern, vertrauen statt angst.

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

OHA !
Wie es halt so ist im Leben bin ich da und doch nicht...
datja - 3. Mär, 19:30
bleiben haette auch was...
bleiben haette auch was fuer sich;-)
la-mamma - 13. Aug, 21:18
na dann, gut umzug!
na dann, gut umzug!
bonanzaMARGOT - 4. Jun, 07:18
UMZUG
ICH WERDE UMZIEHEN: ZU WORDPRESS Es wird bissi dauern....
datja - 28. Mai, 20:38
Ich kann Wordpress empfehlen,...
Ich kann Wordpress empfehlen, weil ich auch kostenlos...
NBerlin - 28. Mai, 11:53

Links

Suche

 

Status

Online seit 6432 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 3. Mär, 19:30

Credits


datjas gezeiten
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren