tuts bei der barbara a lehner (testsiegerin) lesen.
und kommts zur lesung, zur hörung, zur schauung.
alles andere ist...
datja - 24. Sep, 22:11
Eigenartig
wie das Wort eigenartig
es fast als fremdartig hinstellt
eine eigene Art zu haben.
datja - 23. Sep, 22:51
meine zerschredderten nerven: wieder stabil.
das einsamkeitsgefühl: gewichen.
freundinnen: vorhanden.
:)
datja - 21. Sep, 08:01
da fühlt man sich nicht zugehörig, also noch weniger als sonst, was an sich schon genug ist, hat einen tiefer sitzenden schock als gedacht (die veranstaltung in kärnten hinterliess tiefere zweifel an der menschheit als befürchtet), aber als das handy läutet hebt frau doch ab.
eh wieder daheim im elfenhaus, eh die katze am schoss, eh der hund am sofa.
eh still und das tor fest zu und eh die vertrauten dinge rundherum.
plötzlich ist alles gut, das lachen wieder da, die freude gross.
austausch der gefühle möglich, gut tut das, wichtig ist das.
dann tiefer schlaf. nach dem unbill, eine putzwütige zimmerwirtin kennengelernt zu haben, freude über schmutzige hundepfoten, die spuren am leintuch hinterlassen dürfen.
ahhh, es ist mein bett, ahhh, es ist mein haus.
heute dann eine lange wanderung über die felder, wieder biedermeierlich unterwegs, das sein macht wieder freude, keine menschen zu treffen nach den massen der letzten tage ist wie ein geschenk. die stille ist noch wohltuender.
das leben läuft auf den richtigen schienen.
es ist schon gut ab und zu die grausame realität zu sehen und zu hören, obwohl, die sprache zu verstehen kann manchmal kontraproduktiv wirken.
datja - 20. Sep, 11:32
leute, ich bin ein naives, dummes, unwissendes, seltsames geschöpf.
zum glück.
;)
während im hintergrund gerade tom waits mein ohr erfreut, erzähle ich kurz von meinen letzten tagen.
mit einem klienten dienstlich in millstatt gewesen.
dass es dort in strömen goss ist eigentlich kaum erwähnenswert, das war echt ein wuzikleines übelchen.
dass in einem bundesland, wo fleissige und ordentliche menschen, die brav arbeiten ,ein behinderter nicht gerade das gelbe vom ei darstellt, versteht sich von selbst.
dass eine fleissige aber unordentliche datja nicht auf den mund gefallen ist und klient und therapie-hund einfach im schlepptau hat und diskriminierungen nicht still hinnimmt, ja das versteht sich auch von selbst.
dass der bezahlte platz im tobenden festzelt von anderen, fleissigen, ordentlichen, pipapo-menschen besetzt war irritierte kaum.
weil: es gibt ja securities und meinen wiener charme...
bäh: wir bekamen BESSERE plätze, an einem irgendwie lokalen promi-tisch, und, ja, ich nahm die einladung zum essen und trinken für mich und den klienten an, und, ja, ich schunkelte mit, und, ja, ich strahlte, und, ja, es machte mir spass.
nicht das konzert, nicht dass sie mich missverstehen.
die tausenden kreischenden, die besoffenen aus dem in- und ausland, das konzert, die fettigen schnitzel, das warme bier, nein nein nein DAS machte mir keinen spass.
was denn sonst fragen sie mich?
also erstmal den doch etwas einfach strukturierten zu erklären, dass ich selbst ein jazz-fan bin, doch anderen menschen gerne freude bereite.
dann zu betonen, dass ich glücklich bin, all die mühe des trainings der letzten monate nunmehr als erfolg zu sehen:
der klient, geistig behindert, jubelt, klatscht, freut sich, blüht richtig auf.
jajaja es gibt halt noch menschen die...
lassen wir das, ich brauch nicht um komplimente heischen.
obwohl - es gibt ja angeblich im unterbewussten kein nein.
ergo heische ich doch.
na, sei`s drum.
ah:
warum prinz rosenherz....
nu, vor dem konzert waren wir beim meet & greet.
also ich (im dirndl !), der klient, und mister ME, eh klar.
autogramme. fotos. gedränge.
ja und dann wir. hundeleine in der einen hand, den klienten an der anderen.
viele menschen, sehr viele. unglaublich viele.
die promis mit etwas stark aufgesetztem lächeln.
nennen wir es gütig professionell.
ich komm dran, kamera gezückt.
mit meiner durchaus hörbaren stimme, strahlend, freudldich,
"SIND SIIIEEE VIELLEICHT EINER VOM NOCKALM-QUNITETT ?
ICH BRAUCHE FOTOS VON JEDEM VON DENEN MIT MEINEM KLIENTEN, ALL DAS TRAINING FÜR DIESES WOCHENENDE MUSS BELOHNT WERDEN !!!"
nun, ich sprach den bürgermeister von millstatt an...
die super-goofs standen daneben...
der ober-goof starrte mich an als wär ich ein grün getupfter marsmensch.
ja und der DER musste dann mein - freundliches, aber hörbares !!! -
"AHHHAAAA - NA SIE MÜSSEN SCHON VERZEIHEN, ABER MEIN KLIENT IST EIN GLÜHENDER FAN, ICH BIN DAS ABER NICHT. DESHALB KENN ICH SIE AUCH NED.
BITTE UM JE EIN AUTOGRAMM AUF SEIN HEIMD; EINE AUTOGRAMMKARTE. AJA UND EIN FOTO MIT JEDEM EINELNEN VON IHNEN MIT MEINEM KLIENTEN DAS HÄTT ICH GERNE.
WENN SIE BITTE IHRE KOLLEGEN RUFEN, ICH WEISS JA NICHT WER ZU IHNEN GEHÖRT.
NEIN KEIN GRUPPENFOTO. JEDER EINHELN MIT MEINEM KLIENTEN: DANKE !!!
WISSEN SIE, ICH MAG KLASSIK UND JAZZ UND BLUES, ABER DAS TUT JA HEUTE NICHTS ZUR SACHE.
JA SO GEFÄLLT ES MIR. BITTE HALTEN SIE DIE LEINE. DANKE."
hören. er musste, sie mussten, ich wusste dass sie mussten.
das freundliche lächeln war ganz leicht für mich...
Wir fielen auf. millstatt kennt mich jetzt.
aber: mag mich.
he, wirklich !!!
wer sich auf youtube "das fest des huhnes" anschaut weiss was ich erlebte.
in etwa.
der film ist alt.
mittlerweile sind die dimensionen und die zelte grösser.
p.s:
echt, es hat mir gefallen.
also nicht das konzert, aber dieses so-sein...
nicht zu vergessen das unglaubliche strahlen im gesicht des klienten.
vor allem das.
datja - 19. Sep, 20:18
wenn irgend möglich, tun sie an einem ganz gewöhnlichen wochentag -
NICHTS.
wie ich seit früh morgens.
einzig der wechsel vom gemütlichen bett auf die ebensolche gartenliege sowie wieder retour waren meine bisherigen aktivitäten.
na gut, zugegeben, der zufuhr von kalorien wurde auch etwas raum gegeben.
ansonsten: nothing.
da sich meine lesebrille erfolgreich verkrochen hat ist nicht mal lesen möglich.
bloggen strengt die äuglein auch an, drum leg ich mich wieder hin.
HERRLICH !
datja - 13. Sep, 15:33
fernseher-los wie ich bin, :) , verbringe ich meine freie zeit viel im freien.
gegend mag ich.
die ruhe mag ich.
tiere mag ich.
pflanzen mag ich.
bücher mag ich.
liebe, gescheite menschen mag ich.
klassische musik mag ich, auch blues und jazz und einiges an folk.
in einer woche stelle ich mich einer interessanten neuen erfahrung:
ein klient, der mir sehr am herzen liegt, fährt mit mir ein paar tage fort.
dafür haben wir wochenlang trainiert, viele stunden lama-training waren notwendig, genauso wie viele spaiergänge mit mister ME, der wie immer hervorragende arbeit leistete.
es war anstrengend, ich musste mir einiges einfallen lassen, damit sich der erwünschte erfolg einstellte, es war in etwa so, als würde unsereins im regenwald in brusttiefem, trüben gewässer stundenlang waten.
da brauchts schon überwindung und viel motivation!
er erfolg stellte sich schneller ein als ich dachte, deshalb fahre ich mit einem guten gefühl weg.
ja und wohin geht die reise?
nach millstatt. zu einem meet & greet samt konzert.
viele viele fans werden dort sein, der saal wird toben, die massen jubeln.
dafür erwarb ich auch ein dirndl, hörte mir auf youtube die lieder an, damit ich mitschunkeln kann, informierte mich umfassend.
schluck.
erstmals im leben besuche ich ein konzert der volkstümlichen musik.
;)
ich hab ein bissi angst, aber was für andere gilt, das gilt schliesslich auch für mich:
neues muss ausprobiert werden.
augen und ohren zu und durch.
schau ma mal wies wird.
hehe, ich werde berichten !
mister ME fährt selbstverständlich mit, schliesslich brauche ich jemanden zum reden...
;)
datja - 11. Sep, 07:26
kann einfach herrlich sein!
datja - 9. Sep, 19:21
mühsames erden.
langsam wieder alltäglich werden.
freundinnen zu wissen.
erstaunt feststellen wie jung ich plötzlich bin.
seniorenteller zerbrochen, türkische kaffeekanne gefüllt.
teeservice gekauft.
gartenarbeit.
datja - 8. Sep, 23:06
wie ist das eigentlich wenn das leben überraschungen bietet?
wenn alte freunde auftauchen, die weit weit weg ein völlig neues leben führen?
wie ist das, wenn nach vielen jahren ein langer blick genügt, und schon trinkt man kaffee zusammen, schwätzt, lacht, amüsiert sich?
wie ist das, wenn frau, die alles im griff hat, sich herumkutschieren lässt, zur richtigen zeit die richtigen dinge serviert bekommt, mit den passenden pointen geantwortet wird, der verlegte autoschlüssel grinsend gereicht wird?
wie ist das, wenn kunstflüge mitgemacht werden, schlösser beäugt, der hund bespasst, das auto in der richtigen mulde geparkt wird?
wie ist das, wenn nach kurzen tagen schon wieder ein abschied kommt?
ohne zu wissen, wann und ob es ein wiedersehen gibt?
es ist lebendig.
es ist schön.
es ist schaurig-schön.
datja - 6. Sep, 10:30
seltsam seltsam:
ich mag den seniorenteller nimmer.
rollenwechsel ist angesagt.
sollen doch andere weise und gütig sein.
datja - 1. Sep, 15:29
die heizung: läuft
das wetter: stürmisch und nass.
wohnzimmer, schlafzimmer, bad, vorraum: gemütlich.
die küche: unrenoviert aber benutzbar.
eigentlich wollte ich im september mit dem küchen-umbau beginnen.
aber so wie es jetzt aussieht warte ich vielleicht doch lieber auf das frühjahr.
schliesslich habe ich zeit, warum beeile ich mich so?
vielleicht ist es klüger den fuss vom gas zu nehmen.
datja - 1. Sep, 03:03
zeit, raum, da-sein, so-sein.
kraftbaum, stille, segelflugzeuge auf einem feld, wind, wolken, sterne.
genug luft, genug ruhe.
entschleunigung.
tee.
und was lernen wir daraus ?
"Was denkbar ist, ist machbar, dazwischen liegt nur die Zeit."
datja - 30. Aug, 12:30
war ja kurz weg,
aber alle warteten geduldig.
nach ausreichender kontrolle
gibts noch das wochenende zum ankommen.
bis dann dann.
:)
datja - 28. Aug, 20:14