Montag, 9. Januar 2012

DAS FÄNGT JA GUT AN !

Urlaubsreif vom Urlaub zurück hab ich mir sogleich die Ärmel aufgekrempelt.
Kam ich doch von einem renovierten Sanatorium, das zum Glück Verkühlungen verschwinden lässt, dafür aber lange seidige Nächte bietet, in meine Baustelle zurück.
Angesichts der Fortschritte lüftete ich wieder mal meinen Besitz, weniger ist mehr und so, ja und ausserdem.
Wenn scho, denn scho.
Drum fiel mein kritischer Blick auf zwei schöne Muscheln, eigentlich Schnecken, die auch nach Jahren unangenehme Erinnerungen hervorrufen.
Und noch zwei, diese wirklich Muscheln, und zwei kleine Klangkugeln.
Selbst Jahrzehnte reichten da nicht aus, nein, ich mag sie nimmer.
Ein gutes Platzerl brauchen sie also.

Grübel grübel und studier.
Weils ned brennen werden sie versenkt! Ja, das isses.
Also die Donau.
Hainburg! Nationalpark, weil von der Brücke, das ist fad.
Hund, Korb, Begleitung, auf gehts.
Jetzt ist es ja nicht so dass du einfach unbemerkt bleibst.
Die Rangerin hats mit den Bibern.
Plaudern, erklären, lachen, Einsicht, erzählen, dann herschenken.
Jetzt liegen sie auf einem anderen Badewannenrand, die Muscheln, die eigentlich Schnecken sind, und die Klangkugeln auch.
Die kleinen Muscheln, die keine Schnecken sind, die liegen am Grund der Donau.
Weil ein Ritual ist ein Ritual ist ein Ritual !
Da bin ich schon dickköpfig. Und die Rangerin versteht das.
Die Kleinen sind auch wirklich klein...

Dann hab ich im Elfenhaus mit dem ausmalen begonnen, Ende Jänner will ich ein Feuer machen, ha, und wenns regnet, dann will ich am Sofa lümmeln können, im fertigen Wohnzimmer, jawohl!

Und ab Februar lade ich mir Gäste ein.
Im Frühling dann hat der Wüstenflieger genug aus- und eingeatmet in Indien, na, schau ma mal.
Schliesslich beginne ich im März das Feld zu bestellen...

Samstag, 7. Januar 2012

WENN EINE EINE REISE MACHT...

dann gibt es allerhand zu sehen.



Zuerst war da Weihnachten, das ist dann, wenn die Hektik rundherum wieder aufhört, die Menschen wieder ruhiger, die Autos weniger, die Geschäfte leerer werden.



Klug sind jene, die diese Zeit bei lieben Menschen und Hunden verbringen, gemütlich herumtrödeln, reichlich essen und trinken sowie parlieren, sinnieren, lachen und weinen.



Die Natur erkunden, bis zu den Knöcheln im Matsch stecken, auch schon mal darin landen, Moose, Flechten, Farne bewundern, Bachgeister vermuten, Zauberwesen erahnen.



Dann werden Pflanzpläne für das Feld erstellt, neue Möglichkeiten vertieft, Pläne geschmiedet, Filme angesehen.



Es folgt Sylvester. Auch das herkömmliche wird gefeiert, obzwar die Nacht auf den 1. November - Hexenneujahr - schon vorbei ist.
Wo das Feuer im Elfenhof loderte und wichtige, wirklich wichtige Angelegenheiten in eigener Sache erörtert wurden.

Mit den richtigen Menschen ist eine Wiederholung per 31.12 eine echt feine Sache, na und Festln gehören sowieso gefeiert.
Super Sache ! Ruinös ;) aber trotzdem aufbauend :) .

Dass ich beim Zwischenstopp in Würzburg - alles für den Hund! - für eine Obdachlose gehalten wurde fand ich rührend. Die milde Gabe des reizenden Herrn lehnte ich ab, ich bin ja nur auf der Durchreise, danke schön, geben sie das Geld bitte wem anderen!



Wir landeten müde und doch hellwach.



Schön wars. Herzerfrischend wars. Das Sanatorium RO:
SEHR empfehlenswert.
Eau de Teutoo: wischt Spuren durchlebter Tage und Nächte im Handumdrehen weg. Heilt Verkühlungen. Baut auf. Erschöpft.

Ois halt...
:)))

Sonntag, 25. Dezember 2011

...

Dienstag, 13. Dezember 2011

WEGEN WEIHNACHTSURLAUB BIS 6.1.2012 GESCHLOSSEN

Freitag, 9. Dezember 2011

ELFEN, MANITOU UND FAST VOLLMOND

Obwohl voll Optimismus was meinen Weg und meine Wünsche betrifft, resilient und willensstark dazu, mit wilder Entschlossenheit ausgestattet, also ich ging doch an meine Grenze.
Um sie hoch erhobenen Hauptes mutig zu überschreiten.
Drang in unbekanntes Gebiet ein und wurde kurz hysterisch.
Was Wunder.

Ich glaubte mich wieder im Griff zu haben, atmete durch und nahm die Schaufel in die Hand um Jaro zu imponieren, wohl auch, um mich abzulenken.

Der wiederum hatte beschlossen, die Baustelle im Elfenhaus muss ein Ende haben, weil "so Frau kann nicht leben, Katastrowski das, schupp schupp und dann lepschi. Jaro wissen von gut Holz in Markt in Brünn, Jaro bringen, Frau brauchen warm Holz unter Fuss, wenn schauen in Feuer, Jaro machen."
"Das geht nicht, Jaro. Das muss warten. Wir haben neue Pläne gemacht, gut so, alles lepschi. Das Podest für den Ofen mit Sichtfenster ist wunderbar, aber schon der Ofen ist Luxus, Jaro, ich habe kein Geld mehr.
Auch wenn du billig bist und weniger Stunden verrechnest als du hier arbeitest. Nein."
"Nix nein. Dann Jaro kaufen und Frau zahlen später. Aktion ist, Holz MUSS sein für Frau. Frau gut Herz und viel lachen, brauchen Holz unter Fuss."
"Jaro, nein. Ich weiss du hast auch kein Geld, oder wenig. Deine Familie, Weihnachten kommt! Nein."

Ich erspare ihnen unsere Diskussion, die sich hinzog. Derweilen Jaro mit kundigen Händen den Feinputz verrieb...

Angesichts der schier unlösbaren Frage wie das mit dem Holzboden weitergeht - Jaro hat natürlich recht, es wäre der optimale Zeitpunkt, und überhaupt - beschloss ich, ich verdränge das.

Sowas lässt sich mein Körper ungern gefallen.
Die Folge: Husten und Schnupfen, Hals- und Kopfweh.
Wurscht. Weitermachen.

Ja und dann?
Sie werdens kaum glauben:
Dann bekam ich ein Geschenk.
EXAKT.
Wirklich und wahrhaftig.
HOLZFUSSBODEN UNTERBAU VERLEGUNG:
JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA

Ich bin selten sprachlos.
Aber ab und zu bleiben mir die Worte im Hals stecken.
So wie vor bissi mehr als einem Jahr in der Sauna...

DANKE IHR ELFEN

Montag, 5. Dezember 2011

HECHELKEUCH

Wollen sie ein wenig an meinem momentanen ganz normalen Wahnsinn teilhaben?
Ja?
Wirklich?

Na dann, ich geb halt ein bissi was preis.
Wer's braucht...
;)

Also Weihnachten ist grenzübergreifend.
Aus diesem Grund gibt Jaro mächtig Gas.
Mächtig.
Er kommt früh, er fährt spät, es geht echt was weiter hier, derweilen ich verarme.
;)
Wurscht. Blunzenwurscht.
Weil ich eh bald gen Norden reise und mir die ganze Familienerwartung erspare...
Die mich als ältliche durchgeknallte Schwester und Tante sieht, die stickend am Fenster sitzt, einsam und allein am Arsch der Welt, in einem kleinen Haus im Dorf rechts oben.

Um meine eh unnötige Verhungerungsangst zu minimieren, fahre ich betreuend herum und versuche, verwirrte Geister zu entwirren.

Zwischendurch - irgendwie gibt es immer wieder sowas, - zeige ich in meiner Elfenhaus-Baustelle ordentlich Eigenleistung, es spart Geld und beeindruckt.

Klienten wollen erheitert werden, Lamas trainiert, Durchgeknallte beruhigt, Freunde getröstet, Weihnachtsmärkte besucht (bitte. eh nur dienstlich !), Dreckwäsch gewaschen, mails geschrieben werden.

Was ein Stichwort ist.
Seit nunmehr 1 1/2 Jahren flattern dieselben ja von hier in den Nahen Osten und retour.
Ich sag nur: Wüstenflieger.
Ein eigener Unterordner ist schon ganz schön voll.

Na und jetzt war ER wieder da.
Und wie.
Puh.
Nervenstark kam er übermüdet an, mit seltsam reichlich Gepäck, was so gar nicht seine Art ist, die Packeln blieben gleich in meinem Auto, weil zuerst mal ins Elfenhaus.
Wo ja Baustellenchaos herrscht...
Wurscht. Blunzenwurscht.
Klumpert in sein Haus nach Wien führen: dann.
Erstmal ankommen.
Und ausspannen und Schnitzel essen hier beim unverständlichen Wirten.

Stichworte gefällig?
Ja?
Wirklich?

Na dann, wer's braucht...
Nach 10 Jahren: Beziehung beendet.
Job: gekündigt.
Wohnung, Einrichtung, Auto etc bla bla: ihr überlassen
Halle angemietet: Werkzeug, Tauchausrüstung, Paragleit-Schirm, Motorrad etc bla bla dort gelagert.
Kleidung und Dokumente: mitgenommen,
weil.
Jetzt ist er schon in Indien, für 3 Monate.
FÜR - IN WORTEN DREI - MONATE.
Ausatmen und Psychohygiene nennt er das.
Ich bin ja so froh dass ich diesen Herrn seit 25 Jahren kenne, immer schon freiheitsliebend und abenteuerlustig, wir sind echte Freunde,ja, es gab immer Funken zwischen uns,aber sämtliche Hochzeiten, Todesfälle und Affären waren gegenseitig bekannt. Wurden in der Camera, in der Arena, bei Festln und später in meinem Lokal kurz besprochen und dann belacht, wir haben uns halt die letzten 10 Jahre nicht gesehen.

Hm, um dann die Freundschaft um eine weitere Ebene zu erweitern...
Zack.

Der Mars wars wohl, der Mars.
Private Pläne gibts keine. Zumindest keine bekannten.
Ich mach sowas ohnehin nicht (mehr).
Berufliches Angebot in der Schweiz wurde von ihm noch nicht angenommen...
Erstmal Indien.

Nur so nebenbei erwähne ich, der Herr ist 12 Jahre jünger als ich, seine Frau jünger als er.
Als ich diesen Umstand erinnerte, meinte er nur: am Papier, meine Liebe.

Unnötig zu erwähnen dass ich in Hysterie verfiel.
Als Feuerzeichen kann ich ziemlich heftig hysterisch sein.
"Geh, lass das. Komm her zu mir. Und dann gehen wir Schnitzel essen, ja?"

Jaro bedauerte, paar Tage wegen Besuchs hier nicht arbeiten zu dürfen, aber er holt es nach, und wie. Aber es beginnt die Aufbauarbeit !!!
Uff.

Bald fahr ich auf Urlaub.
Glauben sie mir, ich brauchs.
Und statt süsse Pensionistin zu sein beginnt irgendwie meine Pupertät will mir scheinen.

MANTRA: IN DER RUHE LIEGT DIE KRAFT, und
SCHAU MA MAL.

Dienstag, 29. November 2011

ES BEGINNT WIEDER

Ach Advent.
Angeblich die stillste Zeit im Jahr...

Um mich herum ist davon nichts zu spüren.
Wo ich hinschaue gibts Durcheinander.
Zumeist positiver Stress, aber eben Stress.

Deshalb werde ich versuchen weniger zu bloggen.
Bald auf Urlaub fahren.
Ruhen.

Schöne Tage und bis bald!

... ÜBER 7 BRÜCKEN MUSST DU GEH'N ...

Brav gebe ich was preis, halt so Sachen, die in das weltweite Netz von mir hineingeworfen werden, sie können sicher sein, es ist eher Schmafu, weil die tiefgründigen, wirklich wichtigen Geheimnisse, ha, die behalte ich mir für seidige persönliche Begegnungen vor, tschuldigung, aber so bin ich nun mal...

1.)
ICH LÜGE SEIT MEINEM 8. Lebensjahr nie und nimmer.
Damals fasste ich diesen Entschluss und halte mich bis heute strikt daran.

ICH VERSCHWEIGE.

2.) Zu sprechen begann ich erst nach meinem 5. Geburtstag, vorher wollte ich nicht.
(Die Termine beim Kinderpsychologen fand ich erbaulich und abwechslungsreich.)
Nach der Volksschule begann ich, das Versäumte nachzuholen.

3.) Chaos, Wahnsinn, Verwirrungen, Verstrickungen, nicht vorhersehbare Wendungen, Veränderungen usw finde ich interessant und belebend.
Dadurch ist mir auch nie fad.

4.) Ich suche nicht, ich finde.

5.) Gefühlsmässig begann ich bereits im Mutterleib, am Daumen zu lutschen.
Dies mache ich bis heute, wenn auch weniger oft als früher.

6.) Meine autistischen Züge machen mich unabhängig und frei, gepaart mit unerschöpflichem Optimismus ergibt dies einen heiteren Narren.

7.) Ich bin ein Spätzünder - obwohl ein frühreifes Früchtchen gewesen -, daher benötigte ich zwei Selbstmordversuche, um dort anzukommen wo ich heute bin.

Mehr sag ich nicht.
;)
Bis später im Leben !

Montag, 28. November 2011

REIF

UND ZWAR U R L A U B S R E I F

bin ich schön langsam.

Und wissen sie was?
In 14 Tagen sitze ich im Zug Richtung Norden, um dann der Frau Ro in die Arme zu fallen.
Kurz danach dem Herrn Ro.
Derweilen Mister Me das Fräulein Möchtegern umtänzeln wird.

Wiederum kurz vorher werde ich den Wüstenflieger in meine Arme schliessen, und nochmals vorher, also quasi jetzt, erzeugt Jaro gut gelaunt Feinstaub.
;)
Mein Staubsauger, an sich ein junger kräftiger Bursche, schwächelte etwas und geruhte zu ruhen, entschloss sich heute aber, wieder tätig zu sein.

Alles wird gut.
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Freitag, 25. November 2011

EIN BLICK SAGT MEHR ALS TAUSEND WORTE...











007

JA, DER WEG IST DAS ZIEL !!!

Donnerstag, 24. November 2011

...

P.S.:

Heute kam Jaro überpünktlich und nur ganz wenig schaumgebremst.
*heimlich erfreut aufatmete*

Wir lachen wieder.
Trinken zusammen Kaffee.
:))) und reden ..................

Mittwoch, 23. November 2011

GEKONNTE MOTIVATION IST EINE SACHE DER ERFAHRUNG

Heute:

*Guten Morgen, Jaro.
Wir machen eine kleine Baubesprechung, ja?*

- Nix sprechen, Frau, Jaro muss arbeit!-

*Die Besprechung ist Arbeitszeit, komm!*

-Jaro muss arbeit, Küche muss fertig !-

*Später. Zuerst müssen wir sprechen*
- Nix sprechen, Frau, arbeit. -

*JAAAAARO !!!!! ICH BIN die Chefin !!! Komm her, sprechen !*

- Frau ist Chefe, ja. Jaro kommen sprechen. -

.............................
.............................
.............................

- Ja, Jaro Zimmer machen im Jänner. Februar fertig !-
*Fein, Jaro, jetzt kannst du die Küche machen !!!!*

3 Stunden später:

- Zimmer schmutzig. Frau Chefe. Jaro machen Zimmer nächste Woche. Gut, Frau ?-

*SEHR GUT, Jaro !*

Samstag, 19. November 2011

ES WURDE WIEDER LICHT

Wenn das so weitergeht, kann ich Anfang Dezember einen Braten ins Rohr schieben !

Freitag, 18. November 2011

LEBEN UND TOD

Nachdem meine Katzenprinzessin nach über 21 Jahren so friedlich und sanft auf ihrer Decke vor meinem Bett für immer eingeschlafen ist, flossen die Tränen bei mir.

Ich begrub sie unter dem Feigenbaum, verbrannte ihren Rattansessel, den ich für sie 1990 erwarb, zündete die Laterne an und machte ein Feuer im Hof.
Salbei, Weihrauch, Lavendel.



Jetzt komme ich heim und vermisse ihre Begrüssung.
Mister Me auch. Aber er sucht sie nicht, weil er alles weiss.
Bevor ich sie in das Bettchen aus trockenem Laub legte, sie mit Salbeizweigen bedeckte und dann Erde drüberschaufelte, beschnüffelte er die tote Katze von allen Seiten, er seufzte tatsächlich, ging in den Schupfen, ins Haus, kam zurück und sah mir zu.

bielefeld-juli-11-038

Ich dachte an die letzten 21 Jahre.
Als mir die gerettete kleine Katze gebracht wurde, hatte ich mein Lokal in Wien gerade 1 Jahr, meine Wohnung über dem Pub war bezugsfertig, ich erholte mich langsam von meiner 2. Ehe.
Nach 5 schönen Jahren mit langen Reisen per Wohnmobil und auch mit eigenem Schiff blieb der Mann auf harten Drogen hängen wie man so sagt und wurde mir gegenüber zum gewalttätigen Dämon.
Das steigerte sich in den nächsten 2 Jahren. Ich erlebte und erduldete viel, ich liess viel geschehen.
Er besass eine 38er Spezial, die war geladen, entsichert und in meiner Scheide, damals, als ich davon sprach mich scheiden zu lassen...

Nach weiteren 3 Jahren war ich wieder eine freie Frau.
Es kostete mich ein Vermögen, aber das Haus, das Schiff, die Autos, die Harley, einfach alles, alles. alles, die stimmten ihn irgendwann um.
Er war charismatisch und gewandt, allseits beliebt, geschätzt, er konnte viel und sah gut aus. Es glaubte mir nur mein Vater, zudem war ich damals viel zu sehr in seinem Bann, hatte Angst und fühlte mich schwach und klein.
Das ausbezahlte Erbteil von Vater verhalf mir zum Neustart.



Ein neuer Mann war an meiner Seite.
Sanft aber mit Kraft, intellektuell, charmant, 15 Jahre jünger.
Freiheitsliebend, ein Zweifler, ein Suchender, mit Hang zur Sucht. Ein Alkoholiker.
Ich trennte mich mehrere Male von ihm, wir konnten nicht Miteinander sein - aber ohne Einander auch nicht.
Wir waren ein Paar das sich selbst im Weg stand. Immerhin jeder mit eigener Wohnung.
Wir liebten und wir hassten einander.
2009 zog ich den längst fälligen Schlusstrich, da trennten uns schon Welten, und erwarb das Elfenhaus.
Zog alleine um und alleine ein.
Blieb alleine.



Wurde stark, lebendig, stellte mich dem Leben.
Und war 60.
Fühlte mich manchesmal unsterblich, manchesmal uralt, manchesmal jung, oft verzweifelt, hatte Geld- und andere Sorgen, lebte jedoch möglichst im HIER UND JETZT.
Das kleine alte Elfenhaus mit seinen unsichtbaren Bewohnerinnen:
Mein Schloss, meine Burg, mein Daheim. MEINS.



Gestern war wie jeden Monat meine junge Freundin M für einen Tag mit ihrem Sohn Johan mit einem n hier.
Der kleine Wicht zeigt wie es zu leben gilt:





Was wäre die Welt ohne Kinder !

Dienstag, 15. November 2011

So wie sie lebte, so starb sie.

Heute in der Nacht ist die Prinzessin über die Regenbogenbrücke gegangen.
Sie lag auf ihrer Decke vor meinem Bett, anmutig und hübsch.
Ich erwachte.

Tränen.

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