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Freitag, 30. Oktober 2009

krankenhäuser sind oft kranke häuser

eine liebe bekannte liegt im krankenhaus.
wir telefonierten und ich mach mir danach so meine gedanken:

es gibt jetzt förderbänder, mit denen die menschen von ihren kargen, pflegeleichten zimmern in den op transportiert werden.
jedoch sehen sie, so auf dem rücken liegend, bange der dinge harrend, die auf sie zukommen, nichts.
ausser die decke eben, die in solchen situationen dazu neigt, einem auf den kopf zu fallen.
mit etwas kreativität und echt wenig geld könnte man doch wenigstens arabesken aufmalen, landschaften, oder filme mit schönen tierszenen beamen.
beruhigende musik abspielen, aromaöle ihren duft verströmen lassen...
die kleidung der pflegenden menschen in verschiedenen hellen stoffen schneidern, aquarien aufstellen.
indirekte beleuchtung anbringen wo es geht.
luftige vorhänge, die das auge erfreuen, ach ich hätte so viele ideen.
aber es fragt mich ja niemand.

erst nachher, wenn man sich selbst um seine gesundung kümmert und in wellness-hotels eincheckt gibt es diese genüsse.

aber dann müsste es ja gesund-werd-haus heissen.

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