morgen ist buchausstellung im dorf...
motto:
"Ein Buch ist ein Freund,
der deine Fähigkeiten aufdeckt,
es ist ein Licht in der Finsternis und ein Vergnügen in der Einsamkeit;
es gibt, und nimmt nicht.!
(Mosche Ibn Esra)
datja - 20. Nov, 23:50
eine alte frau öffnet ihre tür.
auf der schwelle steht ein kleiner tod.
"oh. ist es also soweit mit mir?"
"na, na. es warat wegen dem hamster."
datja - 16. Nov, 10:11
die wogen des schicksals spülten mich an viele verschiedene strände.
das erste eigene (elfen)haus ist immerhin mein 10. (!!!) hauptwohnsitz.
ich war seinerzeit monatelang mit dem wohnmobil unterwegs, marokko, die sahara, griechenland, die türkei.
lebte 1 1/2 jahre auf einem segelboot in der adria, war sekretärin und disponentin, betrieb 13 jahre ein jazz-pub in wien, wurde dann behinderten-betreuerin.
lernte das weinviertel vor allem durch wanderreiten mit meiner haflinger-stute kennen, erholte und erhole mich immer wieder im waldviertel bei meiner freundin.
aber egal wo ich war oder bin, es tauchten und tauchen immer menschen auf, die mich bereichern, von denen ich lernte und lerne, die mich wärmen, die ich schätze und liebe.
ich kenne und mag das gefühl des alleine-seins, doch auch einsamkeit und angst sind mir wohlbekannt, doch immer ist da dieses:
nun, das ist heute. morgen ist ein anderer tag, wer weiss wie der wird.
durch ein glückliches schicksal scheint dann die sonne, ich treffe menschen, mit denen ich ernste gedanken aussprechen kann, um kurz danach lachend blödsinn zu machen, die zeit steht still, alle sorgen sind vergessen, das herz ist weit und warm.
was gehts mir doch gut!
datja - 13. Nov, 08:52
möglicherweise sind rehe engel.
immer, wenn ich welche sehe erfasst mich eine gewisse ergriffenheit und ruhe.
datja - 10. Nov, 09:11
pläne schmieden solange das eisen heiss ist!
halloween ist ja gleichzeitig auch neujahr.
keltischen ursprungs.
deshalb schaue ich in züngelnde flammen, betrachte die glut, verbrenne salbei, weihrauch, lavendel, denke nach was ich als nächstes so will, was ist zu tun, was zu lassen?
was ist möglich, was muss warten, was ist/tut mir gut, was gehört verworfen?
wieviel habe ich im letzten jahr erreicht, wobei ist mir die luft ausgegangen, was hat mich belastet, was hat mich genährt?
was hat mich erfreut, was weitergebracht?
was habe ich gelernt?
welche fehler machte ich?
was wünsche ich mir?
kann ich wichtig von egal unterscheiden?
lache ich genug?
hm. gar nicht einfach.
eines kristallisiert sich heraus:
im frühling will ich wieder reitstunden nehmen, es gibt eine noriker-stute die bewegt gehört und mir gefällt...
bis dahin bin ich sicher fit genug.
dafür muss die renovierung der küche eben warten, seis drum!
(gartenarbeit kostet kein bis wenig geld, tut gut, erfreut.)
prioritäten setzen ist wichtig.
freude unersätzlich.
pläne wichtig.
lebenslust lebenswichtig.
datja - 5. Nov, 08:52
anleitung zum glücklichsein:
verändern sie ihr leben.
werfen sie ballast ab und seien sie dabei durchaus rigoros.
ziehen sie eventuell um.
zb in ein kleines altes haus.
beginnen sie zu renovieren.
leben sie einen sommer ohne bad, wasch- und spülmaschine.
kochen sie entweder gar nicht oder im holzschuppen.
wenn sie dann, nach ca 5 monaten, wieder in einer badewanne liegen können - im warmen wasser wohlgemerkt - und die waschmaschine wäscht, derweilen der geschirrspüler spült, die zentralheizung wärmt, das bett endlich an der richtigen stelle steht, das sofa zum kuscheln einlädt
-
dann, ja dann
SIND SIE SO RICHTIG GLÜCKLICH.
wie ich gerade.
:)
datja - 31. Okt, 20:57
eine liebe bekannte liegt im krankenhaus.
wir telefonierten und ich mach mir danach so meine gedanken:
es gibt jetzt förderbänder, mit denen die menschen von ihren kargen, pflegeleichten zimmern in den op transportiert werden.
jedoch sehen sie, so auf dem rücken liegend, bange der dinge harrend, die auf sie zukommen, nichts.
ausser die decke eben, die in solchen situationen dazu neigt, einem auf den kopf zu fallen.
mit etwas kreativität und echt wenig geld könnte man doch wenigstens arabesken aufmalen, landschaften, oder filme mit schönen tierszenen beamen.
beruhigende musik abspielen, aromaöle ihren duft verströmen lassen...
die kleidung der pflegenden menschen in verschiedenen hellen stoffen schneidern, aquarien aufstellen.
indirekte beleuchtung anbringen wo es geht.
luftige vorhänge, die das auge erfreuen, ach ich hätte so viele ideen.
aber es fragt mich ja niemand.
erst nachher, wenn man sich selbst um seine gesundung kümmert und in wellness-hotels eincheckt gibt es diese genüsse.
aber dann müsste es ja gesund-werd-haus heissen.
datja - 30. Okt, 17:25
ich mag den herbst.
(und auch den winter)
ist das SEHR ARG?
datja - 27. Okt, 21:37